Architekturobjekte


Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

20457 Hamburg, Am Sandtorkai 29

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: BIWERMAU Architekten BDA

Fassade Brooksfleet - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Fassade Sandtorkai - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Hannes Heitmüller

Fassade Sandtorkai - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Hannes Heitmüller

Fassade Detail - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Hannes Heitmüller

Maschinenhalle - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Maschinenhalle - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Foyer mit Blick auf die Bestandswand - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Neubau 1. Boden - Büronutzung - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Neubau 2. Boden - Büronutzung - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Neubau 3. Boden mit Luftraum - Büronutzung - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Bestand 2.Boden - Büronutzung - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Bestand 3. Boden - Büronutzung - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Neubau Treppenhaus - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Fundemanteraum mit historischen Maschinenfundamenten - Ehemalige Maschinenzentralstation Block M28a / M29

© Jochen Stüber

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: BIWERMAU Architekten BDA

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Am Sandtorkai 29, 20457 Hamburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

Fertigstellungstermin

03.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

BIWERMAU Architekten BDA

Große 277a

22767 Hamburg

Deutschland

Tel. 040808058200

mail@biwermau.de

Fachplanung: Tragwerksplanung

WP Ingenieure Partnerschaft Beratender Ingenieure mbB

Mühlenkamp 59

22303 Hamburg

Deutschland

Fachplanung: Gebäudetechnik

PINCK Ingenieure Consulting GmbH

Beim Strohhause 27

20097 Hamburg

Deutschland

Fachplanung: Brandschutz

hhpberlin Ingenieure für Brandschutz GmbH

Kurze Mühren 20

20095 Hamburg

Deutschland

Fachplanung: Bauphysik

TAUBERT und RUHE GmbH

Rellinger Str. 26

25421 Pinneberg

Deutschland

Fachplanung: Gebäudetechnik

ESKrauter GmbH Engineering Solutions

Friedrichsruher Ring 1a

21465 Wentorf bei Hamburg

Deutschland

Fachplanung

Ingenieurgemeinschaft Puszies Beratende Ingenieure für Bauwesen

Heidlohstr. 121

22459 Hamburg

Deutschland

Fachplanung: Beleuchtung

ANDRES + PARTNER Partnerschaft mbB für Lichtplanung

Tarpen 40, Valvo Park 1

22419 Hamburg

Deutschland

Fachplanung

Quinting Zementol GmbH

Talstraße 8

59387 Ascheberg-Herbern

Deutschland

Verwendete Produkte

Deppe Backstein-Keramik

Ziegel-Fassaden

Deppe Backstein 1635

Gillrath

Ziegel-Fassaden

Gillrath Klinker MSZ GR 80 Wasserstrich

Jansen

Fenster

Jansen Janisol2

Gebäudedaten

Bauweise

Sonstige

Tragwerkskonstruktion

Sonstige

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

27.208 m³

 

Bruttogrundfläche

5.672 m²

 

Nutzfläche

3.523 m²

 

Grundstücksgröße

1.663 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

18.200.000 Euro

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die ehemalige Maschinenzentralstation wurde 1880 als Teil des ersten Bauabschnitts der Hamburger Speicherstadt errichtet. Gemeinsam mit dem benachbarten Kesselhaus bildete sie das technische Herz der Anlage und versorgte die Speichergebäude sowie deren Förderanlagen mit Energie. Als Teil des UNESCO-Welterbes Speicherstadt steht das Gebäude heute exemplarisch für die industrielle Entwicklung Hamburgs und die besondere baukulturelle Bedeutung des Ensembles.
Die Geschichte des Hauses ist von Verlust und Transformation geprägt. Nach einem Brand im Jahr 1891 wurde die Maschinenzentralstation in veränderter Gestalt und reduzierter Höhe wiederaufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg führte ein Bombentreffer zur erneuten schweren Beschädigung des Ensembles; der prägende Kopfbau wurde vollständig zerstört. Der Wiederaufbau nach Kriegsende beschränkte sich auf den östlichen Gebäudeteil, während die stadträumlich bedeutsame Gebäudefigur zum Platz am Kesselhaus über Jahrzehnte unvollständig blieb.
Das Projekt begreift die Wiedererrichtung des verlorenen Kopfbaus als architektonische und städtebauliche Reparatur. Auf den historischen Fundamenten wurde das Gebäude in seiner ursprünglichen Kubatur rekonstruiert und als zeitgemäße Interpretation des historischen Vorbilds weiterentwickelt. Ziel war nicht die Wiederherstellung eines vermeintlich ursprünglichen Zustands, sondern die Fortführung der Baugeschichte unter den Bedingungen der Gegenwart.
Alt- und Neubau werden als zusammengehöriges Haus gelesen und zugleich als Zeugnisse unterschiedlicher Entstehungszeiten erfahrbar. Die neue ergänzte Architektur knüpft an die Maßstäblichkeit, Materialität und Tektonik des Bestands an, ohne ihre eigene Zeitstellung zu verleugnen. So entsteht ein differenziertes Gefüge, das die historischen Zeitschichten des Ortes sichtbar macht und die räumliche Wirkung des Ensembles innerhalb der Speicherstadt vervollständigt.

Schlagworte

Sanierung, Denkmal, Welterbe, Gastronomie, Büro, Speicherstadt, Hamburg, Erweiterung, Umbau

Energetische Kennwerte

Energetische Kennwerte

Primärenergie

Fernwärme

Objektdetails

Das Objekt im Internet

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