Architekturobjekt 1 von 289

Architekturobjekte

Heinze ArchitekturAWARD 2026: Teilnehmer


DRUNTER UND DRÜBER - aufgeständerte Schulsporthalle

61352 Bad Homburg, Am Weidenring 52

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: BGF+ Architekten PartGmbB

Licht und Schatten - DRUNTER UND DRÜBER - aufgeständerte Schulsporthalle

© THOMAS OTT WWW.O2T.DE

Tribüne - DRUNTER UND DRÜBER - aufgeständerte Schulsporthalle

© THOMAS OTT WWW.O2T.DE

Diese Objektpräsentation wurde angelegt von: BGF+ Architekten PartGmbB

Basisdaten zum Objekt

Lage des Objektes

Am Weidenring 52, 61352 Bad Homburg, Deutschland

Objektkategorie

Objektart

Art der Baumaßnahme

Erweiterung

Fertigstellungstermin

02.2026

Projektbeteiligte Firmen und Personen

Architekt/Planer

BGF+ Architekten Part GmbB

Adolfsallee 27-29

65185 Wiesbaden

Deutschland

Tel. +49 611 30877-0

kontakt@bgf-plus.de

Bauherr

accadis Bildung GmbH

Am Weidenring 4

61352 Bad Homburg

Deutschland

Generalbauunternehmen

Bauunternehmung Albert Weil AG

Albert-Weil-Straße 1

65555 Limburg

Deutschland

Verwendete Produkte

Hessische Sportstätten

Sporthallen-Ausstattung

Knauf Bauprodukte

Trennwände

Pfullerdorfer Tor-Systeme

Glasprallwand

Rosstäuscher

Türen

Gebäudedaten

Bauweise

Stahlbau

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

1.440 m²

Beschreibung

Objektbeschreibung

Die neue Einfeldsporthalle erweitert den Campus der accadis Bildung in Bad Homburg um eine moderne Sportstätte für Schul- und Vereinssport. Die besondere Herausforderung bestand darin, auf einem räumlich begrenzten Grundstück eine zusätzliche Sportfläche zu schaffen und gleichzeitig die vorhandenen Freianlagen zu erhalten.
Die Lösung wurde durch die Überbauung des bestehenden Sportfeldes realisiert. Die neue Sporthalle erhebt sich als eigenständiger Baukörper über dem bisherigen Spielfeld, sodass die Fläche darunter weiterhin für sportliche Aktivitäten genutzt werden kann. Der Neubau fügt sich in das bestehende Campusensemble ein und ist über eine witterungsgeschützte Verbindungsbrücke direkt mit dem Schulgebäude verknüpft.
Architektonisches Markenzeichen ist die offene Stahlkonstruktion, die im Innenraum bewusst sichtbar bleibt und den Charakter der Halle prägt. Ein großzügiger Glasmonitor auf der Nordseite eröffnet weite Ausblicke in die Landschaft, sorgt für eine hohe Tageslichtausbeute und ermöglicht eine angenehme Atmosphäre ohne aufwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Das Gebäude folgt einem konsequenten Low-Tech-Ansatz. Natürliche Be- und Entlüftung, intelligente Beleuchtungssteuerung, eine bedarfsgerecht dimensionierte Wärmepumpe sowie die Vorrüstung des Daches für eine Photovoltaikanlage reduzieren den technischen Aufwand und schaffen eine nachhaltige, ressourcenschonende Lösung. Die neue Sporthalle verbindet funktionale Anforderungen, architektonische Qualität und ökologische Verantwortung zu einem zukunftsfähigen Baustein des accadis-Campus. 

Beschreibung der Besonderheiten

Die besondere Qualität des Projekts liegt in der intelligenten Nutzung eines begrenzten Baufeldes. Durch die Überbauung des bestehenden Sportplatzes konnte zusätzlicher Hallenraum geschaffen werden, während die darunterliegende Sportfläche erhalten blieb und nun sogar witterungsgeschützt genutzt werden kann. Die direkte Anbindung an die Bestandshalle und das Schulgebäude ermöglicht eine effiziente Nutzung vorhandener Infrastruktur und stärkt die Vernetzung des Campus. Prägend für die Architektur sind die sichtbar belassene Stahlkonstruktion sowie der großformatige Glasmonitor, der den Innenraum mit Tageslicht versorgt und Ausblicke in den Taunus eröffnet. Das konsequente Low-Tech-Konzept mit natürlicher Be- und Entlüftung, intelligenter Beleuchtungssteuerung, Wärmepumpe und vorbereiteter Photovoltaikfläche reduziert den Energiebedarf und unterstützt einen nachhaltigen Gebäudebetrieb. Die anspruchsvolle Tragwerks- und Brandschutzplanung der aufgeständerten Konstruktion macht das Projekt zudem zu einem besonderen Beispiel für innovative Sportstättenarchitektur. Besonders hervorzuheben ist zudem, dass der Sportbetrieb der Bestandshalle während der Bauzeit weitgehend aufrechterhalten werden konnte.

Nachhaltigkeit

Das Low-Tech-Konzept mit natürlicher Belüftung, energieeffizienter und intelligenter Beleuchtung, sowie einer vorbereiteten Dachfläche für Photovoltaik sorgt für ökologische Qualität.

Schlagworte

Sporthallenbau, Bildungsbau, Nachverdichtung, Bauen im Bestand, Nachhaltige Flächennutzung, Schul- und Vereinssport, Flächeneffizienz, Campusentwicklung

Objektdetails

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