Belüftung in Sporthallen mit Lamellenfenstern

HAHN Lamellenfenster

Aktive Sportler kennen den ganz besonderen Geruch einer klassischen Trainingshalle nach zwei Stunden Workout bei geschlossenen Fenstern in der Gruppe nur zu gut: Da ist Lüften bitter nötig – nicht nur ein gekipptes Fenster irgendwo am Rand, sondern bestenfalls mehrfach pro Stunde ein kompletter Luftwechsel, so dass es gar nicht erst zum olfaktorischen Schockmoment beim Öffnen der Türe kommt.

Zusätzlich tritt bei sportlichen Aktivitäten ein deutlich höherer Sauerstoffverbrauch ein und die vorhandene Luft wird mit CO2 angereichert. Die Luftfeuchtigkeit steigt, der Wohlfühlfaktor und die Leistungsfähigkeit sinken. Aufgrund des beschränkten Luftvolumens steigt die Wahrscheinlichkeit einer Anreicherung infektiöser Partikel, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Fensterflügel können hier oft aufgrund der Platzbedingungen und Verletzungsgefahr nicht eingesetzt werden. Die Öffnung ist wenig komfortabel und gekippt ist der Luftdurchfluss zu gering, um schnell einen wirklichen Effekt zu spüren, ehe die nächste Gruppe den Raum nutzen möchte.

Wie wäre es mit ballwurfsicheren Lamellenfenstern?

Bis zu 89° Öffnungswinkel der Lamellen sorgen für einen schnellen Luftaustausch, um wieder frisch durchatmen und wieder volle Leistung auf der Matte zeigen zu können.

Die offizielle Empfehlung der DGUV zur Aufrechterhaltung einer guten Luftqualität lautet hier:

In Sporthallen, Geräteturnhallen, Turnmehrzweckhallen und Zusatzsporträumen sind 60 m³/h je Sportler und Halle anzusetzen.

Für Konditions- und Krafttrainings-, Kampfsport- und Umkleideräume ist mindestens ein sechsfacher Luftwechsel pro Stunde erforderlich.

HAHN Lamellenfenster lassen sich durch die bestätigte Ballwurfsicherheit in allen Bereichen der Halle einplanen – empfehlenswert aufgrund der meist vorhandenen Deckenhöhe ist die Montage im oberen Hallenbereich. Die Steuerung erfolgt entweder durch Taster oder eine Zentralsteuerung – einzeln oder in der Gruppe.

Darüber hinaus machen Lamellenfenster auch in anderen Sondersportbauten Sinn: In Tennis-, Kletter-, Trampolinhallen bis hin zum Kinder-Indoorspielplatz erfüllen sie den gleichen Zweck bei geringem Platzbedarf und minimieren dabei die Verletzungsgefahr aufgrund der kleinen Lamellenflügel. Auch im Schwimmbad lassen sich Fenster mit spezieller Oberflächenvorbehandlung sowie chlorgas- und wasserdichten Motoren einsetzen, um Luftqualität und -temperatur zu regulieren.

Falls sich Lamellenfenster in öffentlich direkt zugänglichen Bereichen befinden, können diese mit Sicherheitsverglasung ausgestattet auch absturzsicher zertifiziert werden – und der Motor liefert den integrierten Schließkantenschutz gleich im Standard mit.

Projekt Gymnase Verneuil, MADICOB France

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