de heinze.de Architekturobjekte Architekturobjekte Tue, 21 May 2013 19:51:12 +0200 Zend_Feed_Writer 1.11.11 (http://framework.zend.com) http://www.heinze.de/rss/objekte Privathaus eines Kunstsammlers in Duisburg  
Für den Kunstsammler Hans Grothe wurde der Innenausbau seines neuen Hauses in Duisburg gestaltet. Ein Haus zum Wohnen, aber genauso, wie kann es bei diesem Bauherrn anders sein, ein Haus für die Kunst.

Die Atmosphäre des Hauses wird immer wieder durch Kunstwerke akzentuiert - schon vor dem Haus wird man von den meterhohen Bronzeskulpturen von A.R. Penck 'begrüßt', in die stählerne Eingangstüranlage wurde von uns ein Relief von Markus Lüpertz integriert. Die Innenräume sind zurückhaltend und zeitlos gestaltet, bekommen aber eine ungeheure Wirkung durch die großzügigen Proportionen und die hervorragende Verarbeitung der Materialien und Möbeleinbauten.

An vielen Stellen finden sich funktional und ästhetisch sehr eigenständige Detaillösungen - bis hin zum speziell für dieses Projekt entworfenen Türgriff ist alles aus einem Guss. Das Haus findet eine gute Balance zwischen den repräsentativen Verpflichtungen des Hausherrn und einer unkomplizierten und entspannten privaten Wohnatmosphäre.
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Thu, 02 May 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/privathaus-eines-kunstsammlers-in-duisburg/12535354 http://www.heinze.de/architekturobjekt/privathaus-eines-kunstsammlers-in-duisburg/12535354
Verseidag im Mies van der Rohe Gebäude in Krefeld  
Verseidag Krefeld, HE Gebäude

Gestaltung eines Firmensitzes in einem denkmalgeschütztes Gebäude des Bauhaus- Architekten Mies van der Rohe

Das HE Gebäude wurde 1931 vom Architekten Mies van der Rohe errichtet und hat als sein einziges Industriegebäude in Europa eine besondere architekturgeschichtliche Bedeutung.
Im Rahmen einer Sanierung wurde das Gebäude entkernt und innenarchitektonisch neu gegliedert und gestaltet.
Die Achsen der Gebäudestruktur wurden herausgearbeitet und durch eine indirekte Beleuchtung der Stützen betont. Alle Funktions- und Schrankflächen sind unauffällig in eine neu eingefügte monolithischen Wandscheibe integriert, die in der Oberfläche mit einer traditionellen Kalkspachteltechnik gestaltet wurde.
Die Räumlichkeiten sind großzügig und lichtdurchflutet. Die Veranstaltungsflächen lassen sich durch frei eingestellte, bewegliche Wandelemente vielfältig gliedern und reagieren damit auf unterschiedlichste Anforderungen:  Vortragsveranstaltungen, Empfänge, informelle Meetings, Konferenzen etc.
Die Geschäftsführungsbereiche sind mit individuell für diese Räume entworfenen Möbeln ausgestattet, die in ihrer Materialität und in der Wertigkeit der Machart eine starke und eigenständige Ausstrahlung haben, sich aber dennoch in die Gesamtgestaltung einfügen.
raumkontor ist als Art Consultant in diesem Gebäude auch für die Unterstützung der innenarchitektonischen Gestaltung durch Kunst verantwortlich.
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Thu, 02 May 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/verseidag-im-mies-van-der-rohe-gebaeude-in-krefeld/12535389 http://www.heinze.de/architekturobjekt/verseidag-im-mies-van-der-rohe-gebaeude-in-krefeld/12535389
Besucherzentrum Am Neuen Palais, Potsdam  
Südlich des Neuen Palais, am Südtor im Potsdamer Schlosspark Sanssouci gelegen, wurde das ehemalige Wachgebäude von Carl von Gontard aus dem 18. Jahrhundert zu einem modernen Besucherzentrum mit Informationsräumen, Kassen, Museumsshop und Gastronomie für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) umgebaut. Nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit eröffnete das Besucherzentrum zum Saisonbeginn am 29.03.2013 offiziell für Park- und Palaisbesucher.

Im Zuge eines Verhandlungsverfahrens im Jahr 2010 erhielt das Architekturbüro Rüthnick Architekten aus Berlin den Zuschlag für die Realisierung des Umbaus des Südtorgebäudes.
Der zweigeschossige Bau wurde unter Friedrich dem Großen nach Entwürfen von Carl von Gontard 1768/69 als Wachgebäude für das Neue Palais errichtet und gehört somit zum architektonischen Ensemble des Palais.
An der ursprünglich dreiflügligen Anlage erfolgten im Laufe der Jahrzehnte aufgrund wiederholter Nutzungsänderungen eine Vielzahl von Um- und Anbaumaßnahmen.
Noch im 18. Jahrhundert wurden mehrere Anbauten im Hof errichtet und das Gebäude als Kastellanhaus umgenutzt. Hierbei erfolgten erste Veränderungen des friderizianischen Grundrisses. 1889 erhielt das Wachgebäude einen eingeschossigen Anbau an der Westseite, welches als „Kaiserliches Baubüro“ nach Entwürfen des damaligen Hofinspektors Franz Haeberlin errichtet wurde.
Im 20. Jahrhundert dienten Teile des Gebäudes zu Wohnzwecken, als Büro- und Lagerfläche und in den 1950er Jahren sogar als Wäscherei.
Die ursprüngliche barocke Bausubstanz blieb jedoch über die Jahrhunderte weitestgehend erhalten.

Neue Besucherhalle und Eingangspavillon
Durch das Hinzufügen eines Baukörpers zwischen dem Gontardschen Wachgebäude und dem westlichen Anbau, entstand ein neuer, nach Süden orientierter Eingangspavillon. Dieser bildet das Foyer des Besucherzentrums und ist Verbindungsglied zwischen dem zentralen Besucherbereich und den Servicebereichen im ehemaligen Kaiserlichen Baubüro.
Der knapp acht Meter breite Pavillon ist in seiner Größe und Materialität aus Stahl und Glas bewusst zurückhaltend gestaltet worden und fügt sich behutsam in das historische Ensemble ein.
Auf einer Fläche von 85 m² befinden sich eine Espressobar mit einem kleinen, von einer Pergola eingerahmten Hof , sowie Garderoben und Schließfächer für die Besucher.

Der ehemals offene Innenhof des Gontardbaus wurde mit einer frei tragenden Stahlkonstruktion mit umlaufendem Lichtband überdacht. Die dadurch entstandene 270 m² große Halle bietet Platz für den Empfang von Reisegruppen, den Ticketverkauf und den Museumsshop. Die angrenzenden Räume im Erdgeschoss beherbergen unter anderem eine „Wissenskammer“ in der den Besuchern mit Terminals individuell der Zugang zu den umfangreichen digitalen Informationen zu Geschichte, Park und Gebäuden möglich ist. Verschiedene Medienanwendungen, wie ein interaktives Touch-Table Modell des Parks Sanssouci, geben den Besuchern die Möglichkeit sich über die Sehenswürdigkeiten im Umfeld umfassend zu informieren.
Weiterhin gibt es Bereiche für die Museumspädagogik, Werkstätten und Aufenthaltsräume für das Personal.
Neue Anlagen für Heizung, Lüftung und Kabel wurden für die Besucher unsichtbar in einem schmalen als Installationsraum genutzten Bereich zwischen den historischen Außenwänden und dem neuen Hallendach untergebracht. Dazu gehört die Luftführung zu den Zu- und Abluftgittern, die Verkabelung der Hallenbeleuchtung, die Entrauchungsöffnungen und Rauchmelder.

Denkmalgerechte Instandsetzung der Gebäudesubstanz
Die Aufgabe, das freistehende Baudenkmal zu einem zentralen Anlaufpunkt für Parkbesucher umzubauen, erforderte den Rückbau der Anbauten, die Konservierung historischer Raumfassungen, die Fassadensanierung und die Restaurierung der Fenster sowie historischer Wand- und Fenstervertäfelungen. Prämisse dabei war das Bauwerk unter höchstmöglicher Substanzschonung und unter der Einhaltung denkmalverträglicher Sanierungsverfahren für die neue Nutzung herzurichten.

Unter Berücksichtigung der historischen Bauforschung erfolgte die Instandsetzung der Bausubstanz und der Baukonstruktion nach den Vorgaben der Denkmalpfleger und Restauratoren der SPGS.
Im Zuge der projektbegleitenden Bauforschung wurde eine Musterachse am Wachgebäude erstellt, um die Zusammensetzung der historischen Fassadenmaterialien zu ermitteln . Dabei gelangten Denkmalpflege und Planer zu neuen Erkenntnissen zur Dachkonstruktion des Gebäudes: Das Wachgebäude wurde ursprünglich zunächst mit einer Pultdachkonstruktion errichtet. Der restauratorische Befund im Bereich der Musterachse ließ jedoch deutlich erkennen, dass die Dachkonstruktion bereits kurze Zeit nach der Fertigstellung, circa im Jahr 1784, und nicht wie bislang angenommen, viel später ,zum heute vorgefundenen Satteldach umgebaut wurde. Aufgrund dieser Feststellung konnten die Ergebnisse der Bauforschung fortgeschrieben werden. Das Satteldach wurde als erhaltenswert eingestuft.
Die historische Dacheindeckung mit Biberschwanzziegeln blieb ebenfalls weitgehend erhalten. Nicht erhaltenswerte Ziegel konnten durch historische Ziegel einer Berliner Kirche ergänzt werden.
Als Besonderheit konnte der bauzeitliche friderizianische Dachstuhl aufgrund seines guten Zustands erhalten werden. Nicht mehr tragfähige Holzbalken wurden ausgetauscht.

Auch der Westanbau, das Kaiserliche Baubüro aus dem Jahr 1889, wurde substanzschonend nach den Vorgaben der Denkmalpflege von Grund auf saniert. Dieser Gebäudeteil beherbergt verschiedene haustechnische Bereiche und Sanitäranlagen für die Besucher.
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Fri, 26 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/besucherzentrum-am-neuen-palais-potsdam/12539258 http://www.heinze.de/architekturobjekt/besucherzentrum-am-neuen-palais-potsdam/12539258
Beleuchtung für den Landschaftspark Duisburg-Nord  
Die Lichtinstallation des bekannten britischen Lichtkünstlers Jonathan Park taucht das ehemalige Hochofenwerk in ein Lichtermeer. Mit dieser Lichtinszenierung werden die technischen Anlagen im Kern des Hüttenwerks und auf etwa 15 Hektar die Stahlgerüste, Rohre, Apparate, Treppen und Brücken der alten Anlagen beleuchtet. Um diese Anlage verkehrssicher zu halten, waren neben den allgemeinen Wartungen auch umfangreiche Korrosionsschutz- und  Sanierungsarbeiten notwendig.

Nach über 15 Jahren Betrieb sollte die 1995/1996 konzipierte Lichtinszenierung der Hochofenkulisse modernisiert und energietechnisch optimiert werden. Zudem war die bisherige Lichttechnik, laut der Betreiber, nicht annähernd so langlebig wie erwartet. In diesem Rahmen kam die Leuchtenserie RAMPART zum Einsatz: eine extrem schlagfeste, vandalismussichere, witterungsbeständige Leuchte, die für die Wand- oder Deckenmontage konstruiert ist. Insbesondere für die Außenbereiche, Treppen, Gänge, Wegbereiche des Landschaftspark Duisburg-Nord eine neue optimale Beleuchtungslösung.
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Thu, 25 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/beleuchtung-fuer-den-landschaftspark-duisburg-nord/12539160 http://www.heinze.de/architekturobjekt/beleuchtung-fuer-den-landschaftspark-duisburg-nord/12539160
Beleuchtungslösungen für die JVA Heidering  
Vandalismus- und zerstörungssichere Lichtlösungen sind Voraussetzungen beim Beleuchtungskonzept von Justizvollzugsanstalten. Zusätzlich sollten die einzusetzenden Leuchten das moderne lichtdurchflutete Wohn- und Unterbringungskonzept der JVA Heidering unterstützen.

In den drei Wohngebäuden und deren Gemeinschafts- und Infrastruktureinrichtungen (z.B. Wasch- und Wohnküchen, Aufenthaltsräume), dem Verbindungsflur „Vollzugmagistrale“, Treppen, Fluren, Ein-, Ausgangs-  sowie Außenbereichen verstärken die extrem schlagfesten und vandalismussicheren Leuchten ABBY und QUADRING, in diesem sensiblen Bereich, den Eindruck von Offenheit. Schließlich tragen diese Leuchten-Serien mit ihrer Präsenz vor Ort ebenso mit Verantwortung für die Sicherheit der Beschäftigten, der Öffentlichkeit und der Insassen. Das schlichte, durchgängige Design passt sich dem architektonischen Umfeld an und schafft ein klares Erscheinungsbild.
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Thu, 25 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/jva-heidering/12539123 http://www.heinze.de/architekturobjekt/jva-heidering/12539123
Beleuchtungslösung für die Ruhr-Universität Bochum  
Im Zuge von einigen kleineren Sanierungen wurde die Struktur und Benutzbarkeit der Fläche des Campusgeländes mit baulichen Maßnahmen verbessert. Diese umfassten auch die Campus-Beleuchtung, insbesondere das Ausleuchten von Fußwegen, Mauerelementen, Bordsteinen, Verbindungswegen und Parkbereichen.

Für diese Bereiche waren Beleuchtungslösungen mit einer höheren Schutzart gefragt. Zusätzlicher Wunsch war eine möglichst langlebige und zugleich flexible Lichtlösung gewesen. Die Leuchtenserie PARKALUX (Bauart: Angle-Version) und die MINI QUADRANGLE fügen sich perfekt in die vorhandene Architektur ein und bieten optimale Lichtleistung, da wo sie gebraucht wird. Die Leuchten punkten nicht nur optisch, sondern sind auch witterungsbeständig, schlagfest, vandalismussicher und unempfindlich gegen unbefugte Eingriffe.
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Thu, 25 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/beleuchtungsloesung-fuer-die-ruhr-universitaet-bochum/12539173 http://www.heinze.de/architekturobjekt/beleuchtungsloesung-fuer-die-ruhr-universitaet-bochum/12539173
Dachgeschosswohnung Düsseldorf Oberkassel  
Viel Stauraum für dieses und jenes schaffen, dazu einen neuen Arbeitsplatz und eine Übernachtungsmöglichkeit für Gäste und dennoch ein großzügigeres Raumerlebnis zu ermöglichen – manchmal scheinen sich die Anforderungen an eine Wohnung gegenseitig auszuschließen. Und doch zeigt sich immer wider, dass man in bestehenden Räumen Optionen auf etwas völlig Neues, nicht Erwartbares entdecken kann.

Bei dieser Wohnung wurde das scheinbar Unmögliche umgesetzt: durch Einziehen einer Galerieebene mit Blickbeziehung zum Ess- und Wohnraum wurde neuer Raum geschaffen, in dem man ungestört arbeiten kann und Gäste sich wohlfühlen. Dabei wirken die Räume nicht etwa enger als zuvor, sondern bekommen durch die ausgewogene Proportion eher mehr Großzügigkeit. Die von den Innenarchitekten entworfene Stahltreppe unterstützt dies extrem platzsparend und wirkt zugleich wie eine minimalistische Skulptur.

Schrankflächen, eine Garderobe und die Türen zum Gäste- WC und zu den privaten Räumen sind in einem farblich dezent abgesetzten Innenausbau zusammengefasst. Im Wohnraum ergänzen sich flache Einbauschränke und ein den Luftraum des Dachgeschosses eroberndes Regal, dessen Raumeffekt nicht nur durch die beidseitige Nutzbarkeit, sondern genauso stark durch die Leichtigkeit der hängenden Konstruktion bewirkt wird.
Diese Liebe zum Detail zeigt sich auch bei den übrigen Einbauten, die das Ensemble stimmig abrunden.
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Wed, 24 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/dachgeschosswohnung-duesseldorf-oberkassel/12535257 http://www.heinze.de/architekturobjekt/dachgeschosswohnung-duesseldorf-oberkassel/12535257
goBOX  
Die goBOX wurde als beispielhaftes mobiles Objekt zum Thema „Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen“ für eine Wanderausstellung konzipiert.  Mit der Box wird ein flexibler Ausstellungsraum geschaffen, der sowohl Präsentationszwecken mit Bildtafeln, als auch der Darstellung von Modellen, beispielhaften Bauteilaufbauten und Materialmustern dient und darüber hinaus eine zusätzliche Nutzung als Veranstaltungs- und Versammlungsraum ermöglicht.

Mit dem Ausstellungspavillion wird ein flexibles Informationszentrum geschaffen, welches aus 2 Bauteilen besteht, einer „schwere Schutzkonstruktion“ und einer leichtere „Raumkonstruktion“.
Beide  Gebäudeschalen können innerhalb kurzer Zeit  aufgeschoben und über die nun geschaffenen Öffnungen begangen werden. Im Transportfall werden die Bauteile auf Containerbreite zusammengeschoben. Eine größere schwere/feste Hülle aus Massivholz  umschließt einen leichten beweglichen Kubus in Rahmenbauweise. Durch das Herausziehen des beweglichen Teils werden Belichtungsflächen (Oberlicht) und Zugänge an beiden Seiten geschaffen. An beiden Eingängen entstehen überdachte Plattformen, die Innen- und Außenbereich miteinander verbinden.
Die äußere Gestaltung entspricht der zweiteiligen Bauweise. Massivholz und Weidenflechtwerk als ökologische Baumaterialien und betonen den Kontrast zwischen Stabilität und Leichtigkeit.
Die Massivholzkonstruktion wurde als holz100-Konstruktion ausgeführt.
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Wed, 24 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/gobox/12539066 http://www.heinze.de/architekturobjekt/gobox/12539066
Gynäkologische Praxis Bielefeld  
Durch überschaubare, aber sehr bewusste Eingriffe in die Grundrissstruktur ehemaliger Büroräume in der Bielefelder Innenstadt entstand der großzügige zentrale Empfangsbereich der gynäkologischen Praxis. Hier konnte  der Wunsch der Ärztin nach einer ruhigen und nicht kurzlebigen Gestaltungssprache so umgesetzt werden, dass nun offene, freundliche und lichtdurchflutete Räumzusammenhänge die Praxisräume prägen.
Die Gesamtatmosphäre ist durch die hohen Weißanteile geprägt. Das ist eine sicher nicht zu verallgemeinernde und in jedem Fall tragfähige Grundkonzeption – Innenarchitektur gewinnt natürlich oft durch den Einsatz von Farbigkeiten.

Dass aber auch ohne den Einsatz von Buntheit eine hinreichende Dichte und entspannte Gelöstheit entstehen kann, zeigt dieses Projekt.
Dazu kommt ein Aspekt, der im Gesundheitswesen allgemein, vielleicht aber in einer Gynäkologischen Praxis in sehr besonderer Weise zum tragen kommt : Farbe, und dazu gehört natürlich auch weiß als die Summe aller Farben, sind immer emotional und kulturell konnotiert.

Weiß öffnet die Räume, reflektiert das Licht - wir verbinden mit der Lichte und Weite weißer Räume ein Gefühl der Festlichkeit. Weiß wirkt in seiner Unberührtheit ( man denke an den Schnee, an das unbeschriebene Blatt, das Ei als Symbol eines neuen Entstehens ) beruhigend auf unsere Seele ein – zarte Zurückhaltung, ein leises Schwingen von Licht und Schatten kann sich erlebbar entfalten, wird nicht übertönt von lauten Farbigkeiten.

Und auch ohne zu tief in transzendente Zusammenhänge einzutauchen, lässt sich aus unserem aller Unbewusstem die kulturelle Tradition nicht ausradieren : bei den Ägyptern war Weiß die Farbe des Glücks, in der christlichen Tradition Unschuld und Erlösung. Weiß assoziiert Reinheit und damit profan übersetzt auch Hygiene. Weiß hält Möglichkeiten offen und verbindet gleichzeitig.

Farbe in Projekten ist oft wesentlich und deren nuancierter Einsatz bereitet uns
Viel Freude – in diesem Projekt kann man aber sagen :  WEIß IST ALLE FARBEN.
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Wed, 24 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/gynaekologische-praxis-bielefeld/12535326 http://www.heinze.de/architekturobjekt/gynaekologische-praxis-bielefeld/12535326
Privathaus München  
Raumfluss

Leicht, weit und atmend – diese Attribute schwebten den Bauherren für ihre neuen Räumlichkeiten vor. Eigenschaften, die in ihrer Offenheit viel Entfaltungsspielraum für die Familie mit Kindern lassen.
Einige raumklärende Eingriffe waren daher notwendig, um der im Grünen liegenden zweigeschossigen Villa mit ihrer klassischen Struktur dieses Lebensgefühl einzuhauchen.

Durch ein Ineinandergreifen unterschiedlicher Raumzonen und lange, immer mehrere Nutzungsbereiche verknüpfende Blickachsen gelang es den Innenarchitekten, das Gebäude zu verwandeln. Die Räume zeigen sich jetzt völlig neu in der gewünschten Klarheit und Großzügigkeit, was von den breiten bodentiefen Fensteröffnungen zum umliegenden Garten hin unterstrichen wird.

Unterstützt wird die Raumidee durch präzise und im Detail ausgeklügelte Innenausbauten: die Türrahmen liegen flächenbündig in den Wänden und die Türen verschwinden in tiefen Durchgangslaibungen so, dass sie nicht mehr wahrgenommen werden.

Von der Ankleide über den Schlafraum, vom Sideboard bis zum fast vier Meter langen Esstisch, von der Vorratskammer bis zum Gäste WC – die Atmosphäre lebt von den eigens für das Projekt entworfenen Möbeln und Einbauten, die die Räume mit einer ablesbaren Durchgängigkeit der Gestaltungshandschrift verbinden, ohne Formelemente zu wiederholen. Auch eher traditionelle Themen wie der Kamin fügen sich in dieses Gesamtkonzept ein.

Der Kochbereich öffnet sich zum Wohn- und Essbereich, kann aber auch mit einer mattierten Glasschiebewand den Blicken entzogen werden. Offenheit und gleichzeitig Möglichkeiten zur Privatheit zu schaffen, war ein Leitthema des Entwurfes. Auch die Materialität spielt eine wichtige Rolle: Edelstahl- und Corianflächen in präziser, speziell für das Projekt geplanter Verarbeitung prägen beispielsweise die Arbeitsbereiche in der Küche. Massivholz findet sich überall dort, wo gesessen, wo berührt wird – je körpernaher sie erlebt werden, desto wärmer werden die Materialien. Dabei finden sich in den eher öffentlichen Bereichen des Hauses helle Naturholztöne, im privateren Bereich werden die Holztöne dunkler und tragender.

Die Gestaltung des Hauses bildet insgesamt einen ruhigen Hintergrund für die wichtigen Dinge des Lebens – für das Zusammensein mit der Familie, mit Freunden und zahlreichen Gästen, für das Kochen und das gemeinsame Essen, für die Lebendigkeit der Kunst und den Blick in die Natur.
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Wed, 24 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/privathaus-muenchen/12535371 http://www.heinze.de/architekturobjekt/privathaus-muenchen/12535371
Rückbauverpflichtung | Duschbad  
Die Auflage, den illegalen Anbau des Vorbesitzers zurückzubauen,
bot den Bauherren die Chance einer Neustrukturierung im Kellergeschoss.

Ein knapp 4m² kleiner Raum wurde zu einem geradlinig gestalteten Duschbad umgebaut.

Die klare Linie ist Hauptwerkzeug bei der innenarchitektonischen Gliederung.

Die Materialwahl fiel auf sehr helles Feinsteinzeug. Dieses reflektiert das Tageslicht und lässt den Raum wesentlich geräumiger wirken, als er tatsächlich ist. Eine große Spiegelfläche über dem Waschtisch verstärkt diesen Effekt. Ein heller, lichtdurchfluteter Raum entsteht.

Ein mohnroter Farbrahmen betont den Eingangsbereich. Das warme, kräftige Rot kontrastiert mit den zurückhaltenden, hellen Flächen und entfaltet durch dieses Wechselspiel seine volle Leuchtkraft.

Zentral im Raum liegt die Duschzone. Ein Bodenbelagswechsel zu kleinformatigen Mosaikfliesen markiert diesen Bereich. Bei aufgestellten Glastüren wird der seitliche Spritzschutz gewährleistet. Ein komfortabler Duschbereich entsteht.

Am Ende vom Raum wird der Blick auf eine Nische mit dekorativen Badaccessoires gelenkt.

Die Kunstlichtverteilung setzt Akzente am Waschtisch, in der Nische und beim Farbrahmen am Eingang zum Raum.
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Wed, 17 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/rueckbauverpflichtung-duschbad/12538734 http://www.heinze.de/architekturobjekt/rueckbauverpflichtung-duschbad/12538734
Neubau Firmengebäude CRATONI  
Für die Firma Cratoni – 100 % Head Protection, einen der führenden Hersteller für Sporthelme aller Art, wurde am Ortseingang von Rudersberg ein neues Firmengebäude errichtet, das sowohl die allgemeine Verwaltung, die Forschungs- und Entwicklungsabteilung als auch das Auslieferungslager aufnimmt. Darüber hinaus sollte das Gebäude die Philosophie der Firma verkörpern und Flächen zur Präsentation der Firmenentwicklung und der aktuellen Produkte sowie, als Kontakt zum Endkunden, einen Proshop enthalten.

Der wegen seiner „Kontaminierung“ mit mehreren Entwässerungskanälen und mit einem Regenüberlaufbecken eigentlich unbebaubare Standort am Ortseingang von Rudersberg bot die Chance, alle Forderungen in einem Gebäudekomplex zu erfüllen und darüber hinaus diese Kombination von Information, Entwicklung und Verkauf ideal durch den Bike-Park – als Teststrecke, die auch auf das Dach des Gebäudes führt – zu ergänzen.

Wie eine aufgeklappte Muschel besetzt das Gebäude mit großer Präsenz das Gelände. Die an sich schon „schnelle“ Grundform, die den Straßenverlauf nachzeichnet, wird durch die vertikalen Lamellen zur Turbine und verkörpert damit in hohem Maße die Dynamik der Produkte von CRATONI. 500 Quadratmeter Glasflächen, mit erhöhtem Schall- und Sonnenschutz ausgestattet, sorgen dafür, dass es selbst bei trübem Wetter etwas zu sehen gibt und im Gebäude die Sonne zu scheinen scheint. Wenn sie aber wirklich mal scheint, dann transformieren 290 Solarkollektoren auf dem Dach der Lagerhalle das Licht in bis zu 50 kW Strom.

Um die knapp 18.000 Kubikmeter umbauten Raum im Winter warm zu bekommen,wurden zusätzlich 10 Erdsonden jeweils 100 Meter tief in den Fels gebohrt und mit einer Wärmepumpe kombiniert. Über die Fußbodenheizung kann diese Anlage im Sommer durch Nachtauskühlung der Gebäudemassen eine konstante Temperatur von etwa 26 Grad Celsius garantieren. Ergänzt wird dieses Energiepaket um intensiv bzw. extensiv begrünte Dächer, die zeigen,
dass moderne Architektur ohne Abstriche sehr wohl in Einklang mit der Natur gebracht werden kann.

175 Pfähle aus Beton mit zusammen beinahe 2 Kilometern Länge waren wegen des nur schwach belastbaren Baugrunds in der Talaue notwendig, um die Gebäudemassen korrekt zu gründen und den Kanälen im Untergrund auszuweichen. Eigentlich handelt es sich nicht um ein, sondern um drei Gebäude, da die Muschel mit den Ausstellungsflächen, den Verkaufsflächen und den klassischen Büros durch einen Keil, der die Forschungs- und Entwicklungsabteilung sowie die Werkstatt und den Musterraum aufnimmt, mit der kompromisslosen Lagerbox verbunden wird.
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Wed, 03 Apr 2013 00:00:00 +0200 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-firmengebaeude-cratoni/12538461 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-firmengebaeude-cratoni/12538461
Technische Universität, Braunschweig  
nora® Bodenbeläge im prämierten Studien Service Center der TU Braunschweig
Das neue Studien Service Center (SSC) der TU Braunschweig setzt Maßstäbe bei der Gestaltung von Verwaltungsgebäuden. Studierende und Studieninteressierte können sich seit Anfang 2009 in angenehmer und moderner Atmosphäre beraten lassen. Die herausragende baukünstlerische Leistung wurde im Sommer 2009 mit dem BDA Preis des Bundes Deutscher Architekten – Landesverband Niedersachsen ausgezeichnet.

Der Startschuss für den Umbau des heute ausgezeichneten Gebäudeteils der TU Braunschweig fiel im Jahr 2005. Ein Verbindungstrakt des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes, der im Stil des Norddeutschen Backsteinexpressionismus in den 1930er Jahren errichtet wurde, sollte komplett neu gestaltet werden. Für diese Baumaßnahme wurde im Fachbereich Architektur der TU Braunschweig ein Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich wissenschaftliche Mitarbeiter beteiligen konnten.

Der Gewinner-Entwurf von Architektin Denise Dih und Designer Ole Klingemann (DODK) sah eine Entkernung des Zwischentraktes vor. Danach wurde eine komplett neue Ebene in Form einer Sichtbetondecke eingezogen. Sie wurde als Galerie konzipiert und wird von fünf Stützpfeilern getragen. Um die Pfeiler schlängelt sich ein weitläufiger Tresen durch die Raumlänge.
Die Bodengestaltung leitet sich von dem darauf stehenden Möbel ab. Etwa 400 qm Kautschukbodenbelag wurde auf den zwei Ebenen verlegt. Der hellgraue noraplan® uni verleiht dem ganzen Raum ein offenes, durch das Zusammenspiel mit dem Sichtbeton fast schon edles Ambiente. Die apfelgrünen, leuchtenden Intarsien weisen die angehenden Studenten auf dezente Weise auf die Besucherzonen hin. Schaut man in die Flucht des Traktes erscheint die Innenraumgestaltung sehr frei. Die Gestaltung basiert allerdings auf einer strengen Geometrie, die alle Elemente miteinander vernetzt – deshalb wirkt in der Gesamtheit alles ruhig und harmonisch.

Der Weg hinauf in die Galerie führt über eine maßgefertigte Stahltreppe. Sie wurde ebenfalls mit dem hellgrünen Kautschukbodenbelag belegt und leitet die Besucher hinauf zu den Beratungszimmern. Als optisches Signal wurde auch hier im Besucherbereich konsequent der apfelgrüne und im Beratungsbereich der hellgraue noraplan® uni verlegt.

Die Aufgabenstellungen für den Bodenbelag waren vielfältig. Welche Voraussetzungen erfüllt werden mussten und welche Eigenschaften der nora® Bodenbeläge überzeugten, erklärt Architektin Denise Dih von DODK: „Für den Studien Service Center der TU haben wie einen möglichst homogenen Fußbodenbelag gesucht. Das schränkte die Auswahl schon im Vorfeld ein. Vorgabe war natürlich auch, dass sich der Belag für die Gestaltung des Bodenmusters eignete. Wir haben uns hier Linoleum genauso wie Kautschukboden angeschaut. Die Kautschukbodenbeläge von nora® punkteten aber mit einer wesentlich vielfältigeren und klareren Farbpalette. Außerdem war die langjährige Kompetenz bei der Intarsienproduktion ausschlaggebend. Ein weiterer Vorteil war, dass sich der elastische Kautschukbodenbelag für die Gestaltung von Möbeln eignete. So konnten wir damit beispielsweise eine Bank im Wartebereich des Obergeschosses beziehen, abgerundete Elemente herausarbeiten und ein optimales Zusammenspiel von Boden und Möbeln erzeugen“.
In diesem prämierten Objekt wurde auf dynamische Art und Weise ein Studierenden Service Center SCC geschaffen, das Raum und Atmosphäre für angenehme Beratungsgespräche bietet und sich optimal in den alten Gebäudekomplex integriert.
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Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/technische-universitaet-braunschweig/12538332 http://www.heinze.de/architekturobjekt/technische-universitaet-braunschweig/12538332
Volkspark- Hotel und Gaststätte  
Umbau und Sanierung eines denkmalgeschützen Gebäudes aus dem Jahre 1938 zu einer Gaststätte mit 10 individuell geplanten Gästezimmern.

Das Gebäude ist Teil eines Ensembles aus den 30´er Jahren und wurde in der Vergangenheit bereits Ende der 70´er Jahre als Gaststätte umgebaut.

In den letzten 10 Jahren fristete das Gebäude ein trauriges Dasein und ist in dieser Zeit baulich sehr heruntergekommen. Der neue Eigentümer (Stadtwerke Bamberg) hatten das Bestreben der traditionsreichen Volksparkgaststätte neues Leben einzuhauchen und es zu einer Anlaufstätte für Jung und Alt zu machen.
Bei der Sanierung und Gestaltung orientierte man sich am alten Vorbild. Das Ziel war es eine gemütliche, jedoch auch moderne Gaststätte entstehen zu lassen.
Die beiden Obergeschossen wurden mit 10 neuen, modernen und individuellen Gästezimmern (Platz für 20 Gäste) neu gestaltet.

Wichtig für die gesamte Konzeption sind die Bedürfnisse für die Familie. Aus diesem Grund wurden barrierefreie Zugänge zu den Räumen im Erdgeschoss geschaffen, Wickeltische in den Toiletten und der Anbau einer behindertengerechten Toilette. Für die Kinderfreundlichkeit entstand im großzügigen Biergarten mit altem Baumbestand ein neu gestalteter Spielplatz.
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Thu, 28 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/volkspark-hotel-und-gaststaette/12511040 http://www.heinze.de/architekturobjekt/volkspark-hotel-und-gaststaette/12511040
The Blue Planet  
Am 21. März wurde The Blue Planet eröffnet, und damit besitzt Dänemark nun Nordeuropas größtes und auch modernstes Aquarium. Darüber hinaus besitzt das Aquarium eine einzigartige Architektur, die es so auf der Welt noch nicht gibt. Bent Frank, seit der Gründung Vorsitzender des Bygningsfonden Den Blå Planet: "Es war faszinierend, Teil dieses Prozesses zu sein. Für mehr als 600 Millionen DKK konnten wir ein einzigartiges Gebäude entstehen lassen. Architektur und technische Anforderungen haben dabei unsere Phantasie und Fähigkeiten bis zum Äußersten herausgefordert. Beiträge aus Australien und vielen Ländern in Europa, Nordamerika, Asien und Südamerika, haben wesentlichen Anteil an der Einzigartigkeit dieses Konzepts. Aber die Architektur und die Mehrheit der Personen, die diese Vision realisiert haben, sind Dänisch. Darauf sollten wir alle stolz sein können. Die Tatsache, dass das Gebäude fristgerecht und innerhalb des geplanten Budgets abgeschlossen wurde, ist auf die brillanten Fähigkeiten der Mitarbeiter, die auf allen Ebenen des Bauprozesses gewirkt haben, zurückzuführen. Darüber hinaus wurden wir finanziert durch Sponsoren und Finanzpartnern, die von Anfang an unsere Bedürfnisse verstanden haben.“ Hauptsponsoren des The Blue Planet sind Realdania, der Knud Højgaards Fond, die Tårnby Gemeinde und der Königin Margrethe und Prinz Henrik Fond.

Zur Eröffnung sagte Kim Herforth Nielsen, Creative Director des Architekturbüros 3XN:
"Unser Wunsch war es, die Besucher den Weg hinunter in die Welt der Fische zu führen. Deswegen basiert die Gestaltung des The Blue Planet auf der Geschichte des Wassers und dem Unterwasserleben im Meer. Wir visualisierten die Konstruktion als Wasserstrudel, die den Besucher in die Tiefe zieht zu faszinierenden Erfahrungen, die ihn mit Fischen und Meerestieren aus der ganzen Welt erwartet."
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Fri, 22 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/the-blue-planet/12537895 http://www.heinze.de/architekturobjekt/the-blue-planet/12537895
Oberschule Walsrode  
Zeitlicher Ablauf
Im Anschluss an die Wettbewerbsphase 2006 wurde unser Büro mit der weiteren Planungsleistung
beauftragt.
Es folgten mehrere Umdenkphasen seitens des Auslobers bezüglich des zukünftigen Schulkonzeptes,
sowie der Entwicklung der gesamten Schullandschaft mit dem benachbarten und in die Jahre
gekommenen Gymnasiums Walsrode.
Das Raumkonzept wurde diesbezüglich nochmals umgeplant, das Kreismedienzentrum entfiel
und die Zusammenlegung der Verwaltungsbereiche von Haupt- und Realschule unterlag
verschiedenen Überlegungen und Veränderungen.
2010 entschied sich der Bauherr zur weiteren Realisierung in Form einer öffentlich privaten
Partnerschaft (ÖPP) mit dem Unternehmen Bilfinger & Berger aus Hamburg.
Nach einem Baubeginn im Frühjahr 2011, der Fertigstellung im Sommer 2012, erhielt die Einrichtung
den Namen Oberschule Walsrode.

Entwurf und Gebäude
Unsere Antwort auf den bestehenden Ort beruht auf der Idee der unmissverständlichen Raumbildung.
Das neue Gebäudekarree im Schwerpunkt der Gesamtanlage schafft die sinnvolle funktionale
Erweiterung von Haupt - und Realschule und schafft durch seine räumliche Kraft und Eindeutigkeit
eine übergeordnete Identität und eindeutige Orientierung.
Ein klar gefasster Schulhof beschreibt die Nahtstelle von schulischem und öffentlichem Leben,
verdeutlicht den Gemeinschaftsgedanken und ermöglicht eine klimatisch geschützte Außennutzung in den Pausenzeiten und bei Schulfesten.
Der Innenhof öffnet sich mit großzügiger Geste zur Schulpromenade. Hier befinden sich die
überdachten Pausenbereiche und Zugänge zu den zentral gelegenen
Funktionen, wie Verwaltung, Mensa , Veranstaltungsbereich und Bibliothek.
Der Ganztagesbereich mit Mensa, Aula und musischen Räumen wird zu einem unverwechselbaren Bestandteil des fließenden Grünzuges entwickelt und in die vorhandene Topographie eingeschrieben. Flure und Galerien bilden die Nahtstelle von Alt und Neu und schaffen durch ihr Raumangebot großzügige Kommunikationsbereiche mit Aussicht in die nahe Flusslandschaft der Böhme und zu den Pausenhöfe.

Freibereiche
Bereits vorhandene Freibereiche und Zugänge werden erhalten und um die Attraktivität
eines geschützten Innenhofes mit kleiner Theaterarena (Außenzugang zur Musikbühne), sowie einer Schulpromenade erweitert. Zusammen mit den Fluren, den zuschaltbaren Flächen von Musik-Aula, und Mensa und den überdachten Außenbereichen entstehen somit vielseitig nutzbare Bereiche. Die Andienung der Mensa, der Verwaltung und Sonderräume erfolgt auf kurzem Wege über den bestehenden Parkplatz mit Busvorfahrt.

Materiallität
Bedeutsam für den Entwurf ist uns die gestaltungsübergreifende Materialwahl von Bestand und
Neubau. Anthrazitfarbene Ziegelfassaden ordnen sich durch farbliche Zurückhaltung den roten
Ziegelfassaden der alten Schule unter und verdeutlichen dennoch
die räumliche Verbundenheit des neuen Gebäudekarrees.
Die bestehenden Treppenhäuser wurden größtenteils in das neue Erschließungssystem integriert und befinden sich als Tageslichtfugen am Ende der neuen Flurachsen. Rote Ziegelaußenwände, Fenster und Ziegeldach blieben vollständig erhalten.
Die Atmosphäre der Innenräume wird geprägt durch natürliche Materialien
wie Putz, Beton und Glas. Gedacht wurde an die formale Zurückhaltung und Einfachheit der
Bauelemente, eines zurückhaltenden Farbeinsatzes und Absicht den Schülern größtmöglichen
Gestaltungs- und Aneignungsraum zu belassen.
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Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/oberschule-walsrode/12537827 http://www.heinze.de/architekturobjekt/oberschule-walsrode/12537827
SieKids Kinderinsel Kindergarten  
Seit August 2012 ist die neue SieKids – Einrichtung, im südlichen Waldgebiet der Stadt Erlangen gelegen, sowohl für Kinder von Eltern der Fa. Siemens AG, als auch der benachbarten Wohngebiete Erlangens, in Betrieb gegangen. Die tragende Entwurfsidee des Spielens und Versteckens unter der Tischdecke konnte hier am Standort Erlangen und vorher- in modifizierter Weise - auch am Standort Bocholt das erste Mal realisiert werden. Das pavillonartige Gebäude liegt in einem parkartigen Grünraum zwischen nahen Wohnhochhäusern unter hochstämmigen Kiefern und Fichten.
Das sinnhafte Tischtuch, konzipiert aus perforierten metallischen Einzelpaneelen, ordnet sich in seiner Farbigkeit dem Grün der Baumkronen unter und erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Ein großzügig bemessener Vorplatz zur befahrenen Friedrich-Bauer- Strasse, entspannt das alltägliche Bringen und Abholen des Nachwuchses.
Am Eingang öffnet sich das Tuch dem Besucher und führt ihn in eine tageslichtdurchflutete Halle mit Verbindungstreppe in den oberen Kindergarten- und Hortbereich. Hier oben findet das Miteinander auf bespielbaren Gründächern auf Höhe der umstehenden Baumkronen statt. Eine maßstäblich überhöhte Attika bildet den oberen Rand des Tisches und überspielt dabei die Geschossigkeit des Baukörpers.
Dies ist uns vor allem bei nur eingeschossigen Gebäudekonzeptionen wichtig. Die erdgeschossigen Krippenräume mit ihren anliegenden Freispielbereichen werden geprägt von der Atmosphäre und der Lichtstimmung des herabfallenden Tuches. Vor den Ruhe- und Nebenräumen berührt dieses nahezu den Erdboden. Vor den Spiel- und Aktivräumen schlägt es sich jedoch nach oben und lässt Tageslicht in die Räume. So bilden sich innere Raumfolgen ablesbar in der Fassade ab.
Das umlaufende Vordach dient dem Schutz raumhoher Glasfassaden, bietet einen wettergeschützten Übergangs- und Schattenraum an, die "Zweitehaut"-Fassade erfüllt zudem den sommerlichen Sonnenschutz.
Im Inneren war uns die durchgängige Fortführung des Material- und Farbkanons sehr wichtig. Das Grün und Gelb der Parklandschaft findet sich auch an zentralen Einbaumöbeln wieder, verbindet atmosphärisch Innen- und Naturraum.
Helle Oberflächen an Wänden und Decken, in Verbindung mit gläsernen Öffnungen in den Geschossdecken reflektieren zenitales Tageslicht in die Kernzonen. Auch Nassbereiche werden aktiv in die Lern- und Erfahrungslandschaft der Kinder einbezogen. Flexible Schiebewände ermöglichen dabei unterschiedliche Raumfügungen und Sichtkontakte, große Sichtfenster erleichtern die umfassenden Betreuungsmöglichkeiten.
Der nachträglich zu realisierende Kinderhort wurde hier nicht als solitärer Baukörper im Grundstück, sondern zugunsten einer großzügig konzipierten Freispiel- Landschaft im ersten Obergeschoss situiert. Das modulare Bauprinzip, in vorgefertigter und hochwärmegedämmten Holzelementbauweise auf massiven Bodenplatten, erhielt das angestrebte Green-Building-Zertifikat. Die im Wettbewerb gestellten Bedingungen an die Entwurfsidee, mit einem modularen Bausystem auf unterschiedlichste Standorteigenschaften flexibel zu reagieren, ohne dabei den unverwechselbaren Designgedanken für SieKids - Kindertagesstätten zu verlieren, konnten auch in dieser zweiten Einrichtung am Standort Erlangen umgesetzt werden.
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Thu, 21 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/siekids-kinderinsel-kindergarten/12537471 http://www.heinze.de/architekturobjekt/siekids-kinderinsel-kindergarten/12537471
Hotel-Neubau Berlin, Alexanderplatz  
Im neu errichteten Komplex (Bauzeit 2009-2011) an der Karl-Liebknecht-Str. 32 wurden zwei Hotels und ein Retail-/Office-Abschnitt geschaffen. Bei den Hotels handelt es sich um:

Ein 4-Sterne Haus mit
  • 338 Zimmern (Standardzimmer, Behindertengerechten und -freundlichen Zimmer und Suiten),
  • Restaurant und Bar
  • mit großen Konferenzflächen (ca. 1000 qm gesamt) verteilt auf zwei, mehrfach teilbare große Säle (davon einer mit separatem Eingang und Lobby)
  • einem Wellnessbereich mit Sauna, Massage/Anwenung, Fitness- und Ruheraum.

Ein 3-Stern Haus mit:
  • 288 Zimmern (Doppelzimmer, Behindertengerechten und -freundlichen Zimmer und Vierbett Zimmer)
  • Frühstücksraum mit Self-Service-Buffet und Verkaufstresen
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Wed, 20 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/hotel-neubau-berlin-alexanderplatz/12537566 http://www.heinze.de/architekturobjekt/hotel-neubau-berlin-alexanderplatz/12537566
Baden und Schlafen  
Gestaltung

Bad und Schlafzimmer waren ursprünglich voneinander getrennt.
Durch den Verzicht des Flures wurde Raum gewonnen und es kann Tageslicht
bis ins Bad gelangen.

Die Gestaltung sollte großzügig und offen sein.

Die Bauherren legten großen Wert auf sensible Auswahl der Materialien und Farben.
Fugen sollten weitestgehend vermieden, Stauraum großzügig bemessen und verdeckt eingebaut werden.

Materialien

Wände + Boden: Sandstein „Lens“
Wände: Marmorputz, Stucco Lustro
Boden: Parkett Kirschbaum
Einbauten: Kirschbaum, Lack seidenglänzend, Glas/Spiegel
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Tue, 19 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/baden-und-schlafen/12537615 http://www.heinze.de/architekturobjekt/baden-und-schlafen/12537615
Einfamilienhaus in Magdeburg / Neue Neustadt  
Das Haus liegt in einem kleinen Wohngebiet in dem Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt. Der puristische Baukörper ist ein Kubus mit den Kantenlängen l x b x h 13,23m x 6,73m x 6,70m. Das Gebäude befindet sich auf im nördlichen Teil des Grundstücks, im südlichen Teil befindet sich eine Garage und die Straße an die das Grundstück grenzt. Zwischen dem Haus und der Garage entsteht somit ein nach Süden ausgerichteter privater Gartenbereich.

Grundlage des Entwurfes war es ein Haus zu schaffen, das sich durch seine Fassadengestaltung den unterschiedlichen Außenräumen mit seinen jeweils unterschiedlichen Anforderungen an Privatsphäre öffnet. Der loftartige Grundriss wird nur durch wenige Wände gegliedert und von Westen erschlossen.

Hauswirtschaftsraum und Gäste WC sind nordöstlich ausgerichtet und von einem kleinen Windfang aus begehbar. Im Haus öffnet sich der Grundriss dem Grundstücksverlauf folgend nach Süden. Die offene Wohnküche wird durch eine 1,90 m breite, raumhohe Trennwand vom Wohnzimmer separiert.

Das 26,35m² große Wohnzimmer öffnet sich großzügig mit einer 19,60m² Fensterfläche zu der nach Süd / Osten ausgerichteten Gartenlandschaft. Schiebeelemente ermöglichen hier ein Verschmelzen von innen und außen und rahmen einen puristischen Kamin an der Südfassade ein.

Das Obergeschoss wird durch eine einläufige, monolitische Stahlbetontreppe erschlossen, die neben der funktionalen Erschließung des Hauses als Blickfang und zentrales Element dient. Der Treppenraum wird im Obergeschoss durch ein 4,38 m langes und 76 cm hohes durchgehendes Panoramafenster belichtet.

Die Abendsonne bestimmt hier in den Sommermonaten das Farbspiel im linearen Flurbereich der oberen Etage. Ein dunkler Holzfußboden in Stäbchenoptik, weißer Innen- und Außenputz, schwarzer Schiefer und Fassadenelemente aus Eternit sind die Grundlagen des Material- und Farbkonzeptes des Hauses.
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Tue, 19 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/einfamilienhaus-in-magdeburg-neue-neustadt/12537723 http://www.heinze.de/architekturobjekt/einfamilienhaus-in-magdeburg-neue-neustadt/12537723
Neubau Einfamilienhaus in Düsseldorf  
AUFGABE
Das am Stadtrand einer Großstadt gelegene Baugrundstück sollte auf Grund seines
Ausblickes auf einen großen Park und seiner eigenen Größe möglichst geringfügig bebaut werden.

LÖSUNG
Das errichtete Einfamilienhaus besitzt die sehr einfache Kubatur einer schmalen ‚Schachtel’, die sich fast über die gesamte Quer- bzw. Ost-/ Westrichtung des Südgrundstücks erstreckt.
Die zur Straße, nach Norden, gelegene Hausseite wird seitlich durch eine Sichtbetonmauer
und einen separaten Sichtbetongaragenbau eingefasst und artikuliert somit einen gepflasterten Hof.
Der südliche Teil des Hausgartens findet auf zwei Höhenebenen statt, da das Grundstück eine
leichte Hanglage aufweist. Diese zwei Ebenen werden durch zwei unterschiedliche Nutzungen geprägt, einerseits als klassische kultivierte Rasenfläche und andererseits als Obstwiese.
Das Haus selbst bietet Platz für eine vierköpfige Familie. Sämtliche Räume gruppieren sich um eine das Haus stabilisierende in Sichtbeton gehaltene Wandscheibe, die über alle Geschosse reicht und gleichzeitig auch als Treppenwange fungiert.
Besonders ist zu erwähnen, dass der Kubus im Obergeschoss eine großzügige, in
das Gebäude eingezogene Terrasse aufweist, um die sich der Elterntrakt erstreckt.
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Mon, 18 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-einfamilienhaus-in-duesseldorf/12537048 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-einfamilienhaus-in-duesseldorf/12537048
Neubau Einfamilienhaus in Solingen  
AUFGABE
Auf einem ländlich gelegenen Hanggrundstück sollte ein zweigeschossiges Einfamilienhaus für eine vierköpfige Familie errichtet werden.

LÖSUNG
Bedingt durch dies Hanglage findet das Wohnen im Obergeschoss und das Schlafen im
Gartengeschoss statt.
Das Haus stellt sich quer zum Hang um somit sämtliche Räume mit ausreichend Sonnenlicht und Frischluft zu versorgen.
Durch diese geografische Bedingung zeigt sich das Haus von der Straße aus betrachtet wie
ein eingeschossiger Bungalow und von der Gartenseite als zweigeschossiges Terrassenhaus.
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Mon, 18 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-einfamilienhaus-in-solingen/12537071 http://www.heinze.de/architekturobjekt/neubau-einfamilienhaus-in-solingen/12537071
Einfamilienhaus in Magdeburg  
Das Haus befindet sich in einem ruhigen Wohnviertel hinter dem "Ernst-Grube-Stadion" in Magdeburg. Über eine 3 Meter breite und 30 Meter lange Zuwegung wird das Grundstück in der zweiten Baureihe erschlossen.

Hier öffnet sich eine mediterrane Hofsituation mit Stellplätzen, einer Doppelgarage und dem Zugang zum Haus. Zypressen in weißem Kieselbett gepflanzt, begrenzen die Sichtachsen nach Osten.

Der Eingangsbereich ist von hier aus gut zu erreichen und durch das 1m auskragende OG vor Witterungseinflüssen geschützt. Das Erdgeschoss ist als fließender freier Raum entworfen.

Der Essbereich und das Wohnzimmer sind nur durch einen Tunnelkamin getrennt. Schwarze Schattenfugen und weiße abgehängte Decken zeichnen einen sauberen, aufgeräumten und einheitlichen Innenraum. Nichts ist getrennt, sondern alles mit allem verbunden. Der Abstellraum unter der Treppe und das Arbeitszimmer lassen sich durch weiße, raumhohe Schiebetüren von dem Rest der loftartigen Wohnnutzung trennen.

Die zentral im Haus liegende Treppe erschließt das OG über eine Galerie mit Glasbrüstung. Von hier aus eröffnet sich dem Betrachter eine spannende Wechselwirkung der Blick- und Raumbeziehungen zwischen Küche, Essbereich, Kamin sowie der großzügigen Poolanlage im Garten. Das Obergeschoss ist der Rückzugsbereich des Hauses. Hier befindet sich ein Kinderzimmer, Schlafzimmer, Ankleidezimmer, eine Wellnesslandschaft und eine Dachterrasse.

Die Vielfalt und Möglichkeiten eines fließenden Raumkontinuums entstehen durch sich ständig ändernde Sichtachsen. Wir bieten dem Bauherren hier eine Art Matrix, im Rahmen derer sie ihre individuellen Wohnvarianten entwickeln können.
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Sun, 17 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/einfamilienhaus-in-magdeburg/12537023 http://www.heinze.de/architekturobjekt/einfamilienhaus-in-magdeburg/12537023
Domus Technical Immergas  
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Thu, 14 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/domus-technical-immergas/12536953 http://www.heinze.de/architekturobjekt/domus-technical-immergas/12536953
Haus im Taunus  
Dieses Einfamilienhaus liegt mit Blick auf Apfelbaumwiesen und die dichten Wälder des Taunus. Das Gebäude schiebt sich in das schmale polygonale Grundstück in Hanglage hinein. Es besteht aus zwei übereinander verschobenen Boxen. Zur Straße hin zeigt sich nur der schmale Eingang des oberen Geschosses. Das monolithische Gebäude ist bis hin zu den Fensterbänken und der Attika verputzt. Die Fassaden öffnen sich nach Westen. Im Winter wird die tief stehende Sonne eingefangen und erwärmt die Räume, im Sommer bieten Bäume Schatten und Schutz vor Überhitzung. Der flexible Grundriss ist auf unterschiedlichste Bedürfnisse eingestellt, sodass das Haus im Sinne der Nachhaltigkeit verschiedenste Anforderungen der Nutzer erfüllen kann. Erneuerbare Energien mit einer Luftwasserwärmepumpe wurden auf dem neuesten Stand der Technik verwendet. Eine Photovoltaikanlage ist vorgesehen. Die Beschäftigung regionaler Firmen und die Verwendung regionaler Bauprodukte war eines der Prinzipien bei der detailgenauen Bauausführung. Im Wohnbereich hat der Künstler Anselm Baumann ein einzigartiges Kunstwerk, eingelassen in die Sichtbetonwand, geschaffen.
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Mon, 11 Mar 2013 00:00:00 +0100 http://www.heinze.de/architekturobjekt/haus-im-taunus/12536329 http://www.heinze.de/architekturobjekt/haus-im-taunus/12536329