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Entwerfen + Planen mit Erfahrung. Profis nutzen Grohe Objektberichte.

Lernen für den Bau. Im neu gestaltetem OS-Zentrum in Berlin-Weißensee
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Theorie und Praxis im neuen Umfeld
Der Berufsschulstandort für Handwerker im Berliner Stadtteil Weißensee hat Tradition. Bis 1990 befand sich dort die Betriebsberufsschule des Tiefbaukombinats, die nach der Wende nach dem Muster der West-Berliner Berufsschulen umorganisiert wurde.
Die beiden Oberstufenzentren bieten eine Vielzahl von Ausbildungsgängen an: Bauzeichner, Bauwerksmechaniker, Betonbauer, Fassadenmonteure, Gerüstbauer, Maurer, Zimmerer, Holz- und Glasmechaniker, Bodenleger, Glaser, Parkettleger und Tischler gehen hier zur Berufsschule, absolvieren die Fachoberschule oder erlangen die Hochschulreife. Durch das zusätzliche Angebot berufsvorbereitender Lehrgänge, ohne betriebliche Anbindung, nimmt die Praxis einen immer höheren Stellenwert im Ausbildungskonzept ein.
Für insgesamt 1300 Schülerplätze wurden neue Raumkapazitäten, flexibel nutzbare Fachraumarten und Sportaußenanlagen durch das Architekturbüro ReimarHerbst.Architekten realisiert. Obwohl beide Oberstufenzentren organisatorisch eigenständige Einheiten bilden, sollte die benachbarte Anordnung von Bereichen, Fachräumen und Werkstätten eine bei Bedarf flexible Nutzbarkeit ermöglichen.
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Zeichnung Erdgeschoss. Gut zu erkennen sind das Schulhaus und das Werkstatt- und Laborhaus sowie die Zonierung in unterschiedliche, miteinander verknüpfte Bereiche.
Im Interview erläutert Herr Herbst vom Architekturbüro ReimarHerbst.Architekten die Ausgangslage und das Konzept:
“Wir besuchten den Standort im Nordosten Berlins erstmals im Sommer 2004, nachdem wir im Auswahlverfahren zum beschränkten Wettbewerb eingeladen worden sind. Zu dieser Zeit fand hier der Ausbildungsbetrieb im OSZ Bautechnik II noch in zwei, den Straßenfluchten folgenden, Typenriegeln des vom Wohnungsbaukombinat 1967 entwickelten Schulbau-Typs SK-Berlin statt. Das städtebauliche Umfeld des Oberstufenzentrums war und ist geprägt durch eine sehr heterogene Struktur mit einem diffusen, eher vorstädtischen Charakter. In der unmittelbaren Umgebung befinden sich weitläufige Friedhofsanlagen, Kleingartenanlagen, Gewerbegrundstücke und eine Oberschule.
Die Bauaufgabe aus Sicht des Architekten:
“Wegen Mängeln in der Bausubstanz aber auch aus funktionalen Gründen sollten die beiden Typenbauten durch Neubauten ersetzt werden. Die kurz zuvor sanierte Sporthalle und die neu errichtete Abbundhalle im Innenbereich des Grundstücks sollten dagegen erhalten und in das Neubaukonzept integriert werden. Für insgesamt 1300 Schülerplätze der beiden Oberstufenzentren waren neue Raumkapazitäten, flexibel nutzbare Fachraumarten und Sportaußenanlagen zu realisieren. Obwohl beide Oberstufenzentren organisatorisch eigenständige Einheiten bilden, sollte die benachbarte Anordnung von Bereichen, Fachräumen und Werkstätten eine bei Bedarf flexible Nutzbarkeit ermöglichen.
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Die Fassade des Innenhofs wurde mit Lärchenholz verkleidet. (Alle Fotos: Werner Huthmacher, Berlin)
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In den Holzwerkstätten wird den Schülern die praktische Seite ihres Berufs vermittelt.
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Robusten Materialien, wie Beton und Gussasphalt, im Foyer.
Robuste Werkstoffe und dauerhafte Oberflächen halten einer hohen Nutzungsintensität stand
Der erwarteten hohe Nutzungsintensität entspricht die robuste Inneneinrichtung. So wurden dauerhafte Oberflächen, wie Gussasphalt, Linoleum, Beton, Holz und kräftige Dimensionierungen mit raumhohen Fensterrahmen und massive Türzargen aus Eichenholz ausgewählt. Die Materialien wurden von möglichst authentisch bzw. unbehandelt verwendet. In den Innenräumen stehen helle Wandoberflächen im Kontrast zu dunklen Böden. Fast alle Böden erhielten einen anthrazitfarbenen Gussasphaltestrich, dessen Oberfläche geschliffen und in den Unterrichtsräumen, mit dunkelrotem Linoleum belegt wurde. Die Holzwerkstätten erhielten ein massives Holzpflaster. Alle Treppen besitzen eine Betonoberfläche und geschlossene Brüstungen aus Eichenholz. In den Werkstätten und Laboren wurden raumakustisch wirksame Filz-Baffel senkrecht von der Decke abgehängt.
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Die Fensteröffnungen bestehen aus Betonfertigteilen, die vor die tragende Fassade gehängt wurden. (Foto: Werner Huthmacher, Berlin)
Die Fassadengestaltung
Dazu der Architekt Herr Herbst: “Der Fassadenentwurf folgt für beide Häuser dem gleichen modularen Prinzip. Alle Außenfassaden erhielten eine Bekleidung aus orange-bunten Wasserstrich-Klinkern mit unregelmäßiger Oberfläche und Fensteröffnungen, die mal paarweise, mal einzeln von auskragenden Rahmen aus durchgefärbtem Beton umfasst werden. Dazu wurden große Betonfertigteile, jeweils von zwei Fensteröffnungen mit umlaufenden Ausstülpungen durchbrochen, vor die tragende Fassade gehängt. Die danach vorgemauerten Klinker lassen nur die Umrahmungen mit gesandstrahlter Oberfläche sichtbar.
Die Fassadenverkleidung der Höfe unterscheidet sich und stärkt dadurch den jeweiligen besonderen Charakter. Der Hof des Schulhauses wurde mit senkrechten Lärchenholzlatten verkleidet, deren Oberflächen nicht behandelt wurden. Der Hof des Werkstatthauses dagegen erhielt eine robuste Fassadenbekleidung aus großformatigen, durchgefärbten Betonelementen mit offenen Fugen und bodentiefen Fensteröffnungen.”
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Manipulationen ausschließen: Das gilt nicht nur für Prüfungen, sondern auch in den Sanitärräumen. Zum Beispiel durch verdeckte Befestigungen für die WC-Betätigung GROHE Skate.
Höchste Anforderungen an die Sanitärausstattung
Aus vielfältigen Erfahrungen mit Neubau- und Sanierungsprojekten im Bildungssektor hat GROHE zahlreiche Lehren gezogen.
So empfehlen Objektmanager wie Lutz Enders stets: „Auf Vandalismussicherheit sollten Schulen gerade in den Sanitärräumen ihr Augenmerk legen. Niemand möchte den Schülern eine besondere Gewaltbereitschaft unterstellen, aber leider hat sich gezeigt, dass die Sanitärausstattung dem Frust oder der ‚Experimentierfreude‘ einiger Schüler zum Opfer fallen kann.“
WCs und Urinale im Oberstufenzentrum Berlin-Weißensee bestehen deshalb aus robustem Edelstahl. Die Betätigungsplatten glänzen nicht nur mit Beständigkeit und Haltbarkeit, sondern auch mit einer Oberfläche, die sich leicht reinigen lässt. Die Tectron Elektronik sorgt mit der Infrarotsteuerung für bedarfsgerechten Wasserfluss an den Urinalen. Genauso wie die Skate WC-Betätigung für die Einmengenspülung bietet sie mit ihren schmalen Kanten wenig Angriffsfläche.
Unterstützung für Ihr eigenes Projekt
Das GROHE Angebots- und Planungsservice-Team hilft Ihnen bei Planung, Kalkulation und Ausschreibungsbearbeitung Ihres eigenen Projekts.
Daten, die Sie bei der Planung anspruchsvoller Bäder unterstützen, sind unter www.mygrohe.de in verschiedenen Formaten erhältlich.
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