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Verblender
Verblender
Verblender sind in der Regel gebrannte Mauersteine, die zum Herstellen der Außenschale bei zweischaligem Sichtmauerwerk verwendet werden. Die frostbeständigen Verblender werden nach ihren Eigenschaften und der stofflichen Zusammensetzung in Vormauerziegel (VHLz, VMz), Klinker (KHLz, KMz) und Keramikklinker (KHK, KK) eingeteilt. Wesentliche Unterschiede der Verblenderarten sind die Wasseraufnahme und Druckfestigkeit.
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Bauschäden an Gebäuden gehen häufig von der Fassade aus, d.h. die Ursache ist oftmals die Schadstoff- und Wasseraufnahme im Mauerwerksbereich. Dementsprechend müssen Mauerwerksfassaden nicht nur eine optische Funktion erfüllen, sondern im Besonderen eine Schutzfunktion (Schutz vor Wasseraufnahme, Schutz vor Salzaufnahme) besitzen.
Mängel an den Außenwänden und daran angrenzenden Bauteilen müssen unverzüglich auf ihre Ursachen überprüft werden. Fassadenänderungen sind rechtzeitig auf Genehmigungspflicht zu prüfen. Ggf. sind auch Anforderungen des Denkmalschutzes zu beachten. Insbesondere bei Fachwerkgebäuden, Natursteingebäuden oder Bauten mit Ziegelsichtmauerwerk sollte die äußere Gestalt des Gebäudes nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Gemäß DIN 1053-1 „Mauerwerk; Berechnung und Ausführung“ sollen Außenwände so beschaffen sein, dass sie Schlagregenbeanspruchungen standhalten. Weiterhin müssen Außenwände atmosphärischen Niederschlägen, Spritzwasser, seitlicher und aufsteigender Feuchtigkeit im Erdreich, Schichten- und Grundwasser, Baufeuchtigkeit sowie Wasserdampf ausreichenden Schutz gewährleisten. Erwähnt werden in diesem Zusammenhang die Normen DIN 18195-2 bis 10, DIN 18531 und DIN 18540.
Witterungseinflüsse und Luftverschmutzung setzen Mauerwerk stark zu. Die entstandenen Schäden können die Statik des Bauwerks in Frage stellen. Sanierungsmaßnahmen werden je nach Schadensklasse und Schadensursache von Fachfirmen mit abgestimmten Systemen durchgeführt.
Außenwände sollen so beschaffen sein, dass sie Schlagregenbeanspruchungen standhalten. Weiterhin müssen Außenwände atmosphärischen Niederschlägen, Spritzwasser, seitlicher und aufsteigender Feuchtigkeit im Erdreich, Schichten- und Grundwasser, Baufeuchtigkeit sowie Wasserdampf ausreichenden Schutz gewährleisten.
Mängel an den Außenwänden aus Verblendmauerwerk und daran angrenzenden Bauteilen müssen unverzüglich auf ihre Ursachen überprüft werden. Änderungen an der Fassade sind rechtzeitig auf Genehmigungspflicht zu prüfen, ggf. sind auch Anforderungen des Denkmalschutzes zu beachten. Insbesondere bei Ziegelsichtmauerwerk sollte die äußere Gestalt des Gebäudes nach Möglichkeit erhalten bleiben.
Die Anforderungen an in Verblendmauerwerk zu verarbeitende Mauerwerksteine sind andere als an Steine für tragendes, verputztes oder bekleidetes Mauerwerk. Speziell die technischen Eigenschaften, wie Wassersaug- und Speichervermögen sowie die Witterungs- und Frostwiderstandsfähigkeit, sind neben den optischen Kriterien, wie Farbe, Oberflächenstruktur und Format, besonders zu beachten.
Witterungseinflüsse und Luftverschmutzung setzen Mauerwerksoberflächen stark zu. Die entstandenen Schäden können die Statik des Bauwerkes in Frage stellen. Sanierungsmaßnahmen werden je nach Schadensklasse und Schadensursache von Fachfirmen mit abgestimmten Systemen durchgeführt.
Bei der Schadens- und Zustandsanalyse einer Innenwand ist neben auf die eigentlichen an der Wand entstandenen Mängel auch im Besonderen auf alle anderen vorhandenen Kriterien, wie Konstruktion und Material angrenzender Bauteile (Decken, Wände), Lastverteilungen u. Ä. zu achten.
Innenwände werden je nach Aufgabe einerseits in tragende und nicht tragende Innenwände und andererseits in Haus-, Wohnungs- und Treppenhauswände und Wände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen unterteilt.
Bei Maßnahmen zur Beseitigung von Mängeln an Innenwänden steht einerseits die Schadensursache und andererseits die eigentlich sichtbare Wandoberfläche im Vordergrund.
Durch hygrische und thermische Längenänderungen, wie Schwinden, Quellen und Kriechen und vor allem durch Deckendurchbiegungen kann es bei nicht tragenden Innenwänden zu Rissen kommen. Diese durch Lasteinflüsse auftretenden Risse treten meist zuerst im Bereich von Öffnungen und Durchbrüchen auf.
Bei der Schadens- und Zustandsanalyse einer Innenwand bzw. Innenwandbekleidung ist neben auf die eigentlichen an der Wand entstandenen Mängel auch im Besonderen auf alle anderen vorhandenen Kriterien, wie Anschlüsse, Konstruktion und Material angrenzender Bauteile (Decken, Wände), Lastverteilungen, Längenänderungen und evtl. Setzungen des Untergrundes zu achten.
Innenwände werden je nach Aufgabe einerseits in tragende und nicht tragende Innenwände und andererseits in Haus- und Wohnungstrennwände, Treppenhauswände und Wände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen unterteilt.
Schäden und Mängel an Innenwänden aus Trockenbaumaterial lassen sich nur bedingt beheben. Da es sich meistens um aus Lastveränderungen (wie Deckendurchbiegungen) resultierende Schäden, wie Verformungen, Verbiegungen und Risse handelt, müssen die Wandsysteme in der Regel komplett erneuert werden, da sowohl die Platten als auch die Unterkonstruktionen meist unbrauchbar geworden sind.
Typische Mängel bzw. Schäden entstehen bei Leichtbauwänden aus Trockenbaumaterial einerseits durch Risse im Bereich der Fugen oder durch mechanische Einflüsse, da die Wände aufgrund ihrer geringen Eigenlast nur begrenzt Konsollasten und Stoßlasten aufnehmen können und andererseits durch hygrische und thermische Längenänderungen, wie Schwinden, Quellen und Kriechen.
Vormauerziegel und Klinker sind in der DIN 105-1 bis 4 geregelt und sind aus Ton, Lehm oder tonigen Massen geformt und gebrannt.
KS-Sichtmauerwerk wird nach DIN 1053-1 "Mauerwerk" ausgeführt und nach DIN 18330 (VOB-C) "Mauerarbeiten" ausgeschrieben und abgerechnet.
Mauerziegel sind Ziegel, die für tragende oder ausfachende Wände geeignet sind. Die Mauerziegelarten werden unterschieden in Vollziegel, Hochlochziegel, Vormauerziegel, Leichtziegel, Klinker, Verblender und Keramikklinker.
Verblender sind in der Regel gebrannte Mauersteine, die zum Herstellen der Außenschale bei zweischaligem Sichtmauerwerk verwendet werden. Die frostbeständigen Verblender werden nach ihren Eigenschaften und der stofflichen Zusammensetzung in Vormauerziegel (VHLz, VMz), Klinker (KHLz, KMz) und Keramikklinker (KHK, KK) eingeteilt. Wesentliche Unterschiede der Verblenderarten sind die Wasseraufnahme und Druckfestigkeit.
Bei der Zustandsanalyse und -bewertung sollten neben der Schadensursache auch der Schädigungsgrad und der Umfang des vorhandenen Schadens unter Berücksichtigung von Folgeschäden betrachtet werden.
Durch den Wunsch nach natürlichen, nachhaltigen und recyclebaren Materialien wurden Außenwandbekleidungen aus Naturstein wiederentdeckt. Ihre Verwendung ähnelt der von Betonwerksteinen, die je nach Art der Oberflächenbehandlung einen ähnlichen Charakter erhalten. Beide Baustoffe werden meist als Platten vor tragende Wandkonstruktionen gehängt, seltener angemörtelt.
Zu den Maßnahmen der Schadensbehebung, Sanierung bzw. Instandsetzung der Oberflächen der Natur- und Betonwerksteinplatten gehören neben der Risssanierung, dem Entfernen von Ausblühungen, Krusten und sonstiger Verschmutzungen auch die Sanierung aller durch Bewehrungsstahlkorrosion entstandenen Schäden an bewehrten Betonwerksteinplatten sowie die Oberflächenbehandlung bei Naturwerksteinplatten.
Bei typischen Schäden und Mängeln an Außenwandbekleidungen aus Natur- und Betonwerkstein handelt es sich meist um reine Oberflächenschäden, wie Risse, Ausblühungen und Krusten, die bei Naturwerkstein fast ausschließlich auf Verwitterung und Feuchtigkeit und bei Betonwerksteinen auf die mangelnde Dauerhaftigkeit des Baustoffes Beton zurückzuführen sind.
Werden die einzelnen Komponenten der Feuerstätte nicht aufeinander abgestimmt oder wird die Heizungsanlage modernisiert ohne die Abgasanlage anzupassen, kann dies zu Schäden, wie z. B. Rußbrand, Abgasaustritt, Durchfeuchtung bis hin zur Versottung, an der Abgasanlage führen.
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© Heinze GmbH 2010 - Fachwissen und Produktinformationen zum Begriff Verblender











