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Kunstharz-Estrich
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Kunstharz-Estrich
Kunstharzestrich gehört zu den hoch beanspruchbaren Estrichen und besteht aus lösungsmittelfreien Reaktionsharzen, Pigmenten, Füllstoffen und Zuschlägen. Die Ausführung von Kunstharzestrichen erfolgt meist als Verbundestrich mit plastischen Mörteln in einer Schicht. Kunstharzestrich zeichnet sich durch eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit und gute chemische Beständigkeit aus.
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Die DIN 18560 und DIN EN 1381 „Estrichmörtel und Estriche - Begriffe“ unterscheidet Estriche einerseits nach Art des Bindemittels in Bitumenemulsionsestriche, Zementestriche, kunstharzmodifizierte Zementestriche, Magnesiaestriche, Kunstharzestriche, Kalziumsulfatestriche, Gussasphaltestriche und zementgebundene Hartstoffestriche und andererseits nach ihrer Bauart in monolithische Estriche, Verbundestriche, Estriche ohne Verbund, schwimmende Estriche, Estriche auf Trennschicht, Fertigteilestriche, bewehrte Estriche, Heizestriche und Baustellenestriche.
Mängel und Schäden an Estrichen lassen sich in drei Gruppen unterteilen.
Bodenbeschichtungen eignen sich sowohl zur Herstellung einer Nutzschicht als auch zur Vergütung, Sanierung und Reparatur von Fußböden.
Zu den typischen Mängeln der eigentlichen Bodenbeschichtung gehören eine zu geringe Belastbarkeit, Eindrücke, die Bildung von Hohlstellen und Hohllagen, Ablösungen, nicht korrekt ausgeführte Fugen, eine zu schnelle bzw. starke Abnutzung der Verschleißschicht und die Bildung osmotischer Blasen.
Zur Feststellung des Ist-Zustandes einer Bodenbeschichtung eignen sich vor allem Skizzen und Fotos, die die entsprechenden Beeinträchtigungen dokumentieren.
Die Beseitigung von Mängeln und Schäden, wie Rissen, Ablösungen, Hohlstellen u. Ä. zieht immer die Reparatur der einzelnen Fehlstellen oder ganzer Flächen mit sich, was je nach Fläche der betroffenen Fläche zu einer punktuellen, teilweisen oder kompletten Erneuerung der Bodenbeschichtung führen kann, was sich in der Praxis bewährt hat, da sich Beschichtungen hervorragend zur Vergütung und Renovierung von Bodenbelägen eignen.
Eine wichtige Grundlage für nachfolgende Maßnahmen stellt die genaue Beurteilung und Klassifizierung des Zustandes der Anstriche und Beschichtungen im Hinblick auf die Anforderungen dar. Wichtig für eine spätere Behebung eines möglichen Schadens ist eine genaue Dokumentation des Schadensbildes und die Prüfung des Untergrundes der Oberfläche sowie die Bestimmung der Materialität der vorhanden Anstriche bzw. Beschichtungen.
Anstriche sind aus Anstrichstoffen hergestellte Beschichtungen. Ein Anstrichstoff besteht aus Bindemitteln, Füllstoffen, ggf. aus Pigmenten und anderen Farbmitteln, Lösemitteln bzw. Verdünnungsmitteln und sonstigen Zusätzen. Anstriche müssen wie alle Beschichtungen fest haften.
Beschichtungs- und Anstrichsysteme sind kompliziert aufgebaute Produkte der Bauchemie. Im Regelfall bestehen sie ggf. aus einem Grundanstrich (Grundierung) und/oder einem Deckanstrich.
Typische Schadensbilder bei Innenanstrichen und -beschichtungen werden verursacht durch untergrundbedingte Schäden und Mängel und durch äußere Einwirkungen.
Die Oberfläche des bestehenden Außenanstriches bzw. der bestehenden Außenbeschichtung hat wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis des Neuanstrichs bzw. der Neubeschichtung.
Anstriche und Beschichtungen dienen der Gestaltung des Gebäudes sowie zum Schutz gegen Witterung, Wasser (Schlagregen), Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Lichteinwirkung, Verschmutzung, Umwelteinflüsse, Fäulnis, Insektenbefall, Korrosion und mechanischen Einflüssen wie Stoßen bzw. Kratzen.
Viele Anstriche, die der Witterung ausgesetzt sind, verwittern und verschmutzen im Alter und aufgrund der Schadstoffemissionen.
Bauschäden an Gebäuden sind oftmals auf Schadstoff- und Wasseraufnahme im Fassadenbereich zurückzuführen.
Bei der Beseitigung von Mängeln und Schäden an Estrichen muss prinzipiell zunächst entschieden werden, ob eine Ausbesserung technisch sinnvoll oder eine Erneuerung wirtschaftlich günstiger ist.
Eine genaue Zustandsanalyse eines Estrichs ist nur zerstörend durch eine Kernbohrung, eine Untersuchung mit einem Endoskop oder das Öffnen der Fußbodenkonstruktion möglich.
Zu den typischen Mängeln an Fußböden aus Holz und Laminat gehören Fugen, Schüsselungen, Aufwölbungen und Unregelmäßigkeiten bzw. Beeinträchtigungen der Oberfläche.
Zur Feststellung des Ist-Zustandes eines Holzfußbodens eigenen sich vor allem Skizzen und Fotos, die die entsprechenden Beeinträchtigungen dokumentieren.
Holz als nachwachsender Rohstoff wird nach wie vor gerne verwendet und spielt in der Altbaumodernisierung einerseits als vorhandener und andererseits als leicht zu verlegender neuer Fußbodenbelag eine bedeutsame Rolle.
Trotz der unterschiedlichen Schadensbilder und Beeinträchtigungen an Holzfußböden können sich an der Oberfläche abzeichnende Mängel in der Regel durch das Abschleifen des Holzes behoben werden.
Während bei Estrichen und Heizestrichen auf Dämmschicht, den so genannten schwimmenden Estrichen, in der Regel ein „fester“ Dämmstoff verwendet wird, kommen bei Trockenestrichen, die teilweise bereits als Verbundplatten, also inkl. Dämmung angeboten werden, auch häufig Schüttungen zum Einsatz. Diese haben vor allem im Bereich der Altbaumodernisierung den Vorteil auch nachträglich in eine bestehende Fußbodenkonstruktion eingebracht werden zu können.
Zu den materialbedingten Schäden gehören vor allem optische Beeinträchtigungen, wie Farbveränderungen und -abweichungen durch eine unzureichende Farb- und/oder Lichtechtheit und Vergilbungen, aber auch Flecken und sonstige Veränderungen, die häufig auch auf die Verwendung falscher Reinigungs- und Pflegemittel zurückzuführen sind.
Ein Estrich auf Dämmschicht, der nicht dem Zweck der Trittschalldämmung dient, hat in der Regel die Funktion der Wärmedämmung mit zu übernehmen.
Elastische Bodenbeläge unterscheiden sich von anderen Bodenbelägen durch ihre Biegsamkeit. Dabei unterscheidet man zwischen vollelastischen und halbelastischen Produkten.
Zur Feststellung des Ist-Zustandes eines textilen Bodenbelages eignen sich vor allem Skizzen und Fotos, die die entsprechenden Beeinträchtigungen dokumentieren.
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© Heinze GmbH 2010 - Fachwissen und Produktinformationen zum Begriff Kunstharz-Estrich








