11724208

Ihr persönlicher Bereich

Anmelden

Objekt 3 von 26
 Vorheriger

ZOB Haldesleben

39340 Haldensleben, Bahnhofsplatz 1

Objekt bewerten

 
(20)
2.55 20

Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Lage des Objektes

Bahnhofsplatz 1, 39340 Haldensleben, Deutschland

Objektart

Bahnhöfe, Bahnsteige

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Fertigstellungstermin

05.2011

 

 Zeichnungen und Unterlagen

 Projektbeteiligte Firmen und Personen

 
 
 
 

Architekt/Planer

Schulitz + Partner Architekten BDA

Viewegstr. 26

38102 Braunschweig

Deutschland

Tel. +49 531 22070-0

 
 
 
 
 

Architektur: Landschaftsarchitekt

Stadt Haldensleben - Bauamt

 
 
 
 
 

Bauleistung: Metall- und Stahlbau

Stark Stahlbau

 
 
 
 
 

Fachplanung: Landschaftsbau

NSP Landschaftsarchitekten

 
 
 
 
 

Fachplanung

SSP Schmitz Schiminski & Partner

 
 
 
 
 

 Mich hinzufügen

 
 
 
 

 Meine Firma hinzufügen

 Gebäudedaten

 
 
 
 

Tragwerkskonstruktion

Stahl

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttorauminhalt

5.370 m³

 

Bruttogrundfläche

1.022 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

210.000 Euro

 

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

530.000 Euro

 Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.2851
11.40745
ZOB Haldesleben

ZOB Haldesleben

Bahnhofsplatz 1

39340 Haldensleben

Deutschland

 
ZOB Haldesleben

Ø-Note

 
(20)
   

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Ziel der Stadt Haldensleben war es, mit dem neuen Busbahnhof nicht nur ein Zeichen für die Aufwertung des Stadtteils zu setzen, sondern auch eine Landmarke vor dem Bahnhof zu schaffen.

Inspiriert von den Membranschirmen der Architekten Schulitz und Partner auf der EXPO 2000 in Hannover, bat die Stadt die Architekten zu untersuchen, ob eine ähnlich ausdrucksstarke Lösung für den Busbahnhof realisierbar sei. Das Budget für das gesamte Busbahnhofsprojekt war jedoch auf nur 530.000 limitiert.

Die Vorgaben der schon zuvor festgelegten Verkehrsführung zeigten sehr bald, dass bei dem zur Verfügung stehenden Budget alle vorgeschlagenen Varianten EXPO-ähnlicher Strukturen immer nur Teilbereiche überdecken konnten, die keine regengeschützen Übergänge von einer Haltestelle zur nächsten zuließen. Es war daher ein neuer, völlig anderer Entwurf gefordert, der ein zusammenhängendes Dach bildet, die Kosten einhält und dennoch ein ausdrucksstarkes Zeichen setzt.

Das Ergebnis ist ein ringförmiges Dach auf schlanken Stützen, das nachts wie ein Leuchtkörper zu schweben scheint. Von Anwohnern und Passanten wird es liebevoll als ein weit sichtbares UFO im Landeanflug betrachtet, obwohl es auf dem exakt auf den städtebaulichen Kontext abgestimmten Landeplatz längst vor Anker gegangen ist.

Es handelt sich um eine kostengünstige Struktur, deren Qualitäten in der sorgfältigen Detaillierung und dem minimalen Materialverbrauch liegen. Die konstruktionsbedingte Form der leichten Fischbauchträger bildet durch ihre Wölbung wie selbstverständlich die ideale Form eines Leuchtkörpers, der oben mit einer kostensparenden einschaligen Blecheindeckung als Reflektor, und unten mit transluzenten Elementen aus Streckmetall umschlossen ist. Die Streckmetallelemente sind drehbar gelagert und können jederzeit zu Wartungszwecken der Leuchten und der Technik heruntergeklappt werden.

Wie die gesamte Struktur sind auch die weiteren Elemente des Busbahnhofs mit minimalem Materialeinsatz erstellt worden. So stabilisieren sich die Windschutzverglasungen der Wartebereiche durch die Rundanordnung von selbst und werden nur durch Kantenschutz und vertikale Zugstäbe gehalten. Als Materialien kamen im gesamten Bahnhof nur die rezyklierbaren Baustoffe Stahl und Glas sowie der natürliche Baustoff Holz zum Einsatz.

Die 3D Architekten-Zeichnungen des Tragwerks wurden vom Tragwerksplaner in ein 3D Modell überführt, in Zusammenarbeit mit den Architekten und Lichtplanern optimiert und anschließend an die beauftragte Stahlbaufirma weitergereicht, um die Werkzeichnungen in einem weiteren 3D Modell für die CAD-CAM Herstellung zu fertigen. Das Tragwerk wurde in vormontierten Einzelteilen angeliefert und auf der Baustelle nur noch verschraubt. Dadurch konnte in dem strengen Winter 2010/2011 selbst bei Temperaturen von <10° C montiert werden, wodurch die Termine und Kosten gehalten wurden.

Schlagworte

Busbahnhof, Haldensleben, ZOB, Dachtragwerk

 Kommentare (0)

Diskutieren Sie mit: Was ist Ihre Meinung zu diesem Architekturobjekt?

Ihr Kommentar

 
 
 
 

Name

E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht)
Bitte angeben, falls Sie eine Antwort von uns wünschen.

Überschrift (optional)

Beitrag

 
 

www.heinze.de ist IVW-geprüft.

© Heinze GmbH 2014 - Architekturobjekte - ZOB Haldesleben

349708230