Wohnen am Taxisgarten in München

80637 München, Am Taxisgarten

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

  • © Elmar Bambach, München

    © Elmar Bambach, München

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Wohnungsbauten

Objektart

Mehrfamilienhäuser

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
51.1631926
6.4305468
Wohnen am Taxisgarten in München

Wohnen am Taxisgarten in München

Am Taxisgarten 

80637 München

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekt/Planer

80336 München

Tel. +49 89 54034840

Fax +49 89 540348410

Bauherr

GEWOFAG - Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG

 

81669 München

Tel. +49 89 4123-0

Fax +49 89 4123-340

Landschaftsbau

80335 München

Tel. +49 89 4423170

Fax +49 89 44231713

Statik

85049 Ingolstadt

Tel. +49 841 93502-0

Fax +49 841 93502-13

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Sectionaltore

 Zur Marke SPU 40

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Großzügig verglaste Fassaden prägen die drei weißen, von 03 Architekten entworfenen Wohnungsriegel im Stadtteil Gern. Die Planer legten viel Wert auf eine Grundrissgestaltung, die die Bewohner selber bestimmen können. Diese Freiheit und die zentrale Lage, eingebunden in viel Grün, machen sie zu einer begehrten Adresse innerhalb der Landeshauptstadt.

Innerstädtischem Wohnen haftet nach wie vor das Vorurteil von enger, sonnenarmer und dazu noch dem Großstadtlärm ausgesetzter Behausung auf der Etage an. Das mag in vielen Fällen sicher immer noch zu treffen, aber die steigende Tendenz zum zentrumsnahen Wohnen generiert eine neue und zugleich zahlungskräftige Klientel, auf die der Wohnungsmarkt reagieren muss. Für das Büro 03 Architekten bedeutete dies, zunächst einmal Überzeugungsarbeit gegenüber dem Bauherrn zu leisten, in der Planung durchaus einmal von Standardlösungen abzuweichen. Das junge Büro hat genaue Vorstellungen davon, was Wohnen über die reine Schutzfunktion hinaus noch bedeuten kann: Die Freiheit, seinen Lebensraum nicht fertig vorzufinden, sondern ihn innerhalb eines vorgegebenen Rahmens mitgestalten zu können. Das Grundstück am Taxisgarten bot gute Voraussetzungen dafür.

Das Quartier liegt am Übergang der beiden Stadtteile Neuhausen und Gern im Westen Münchens. Die innerstädtische Struktur mit geschlossenen Straßenräumen, Plätzen und Höfen geht hier über in eine offene Bebauung mit Privatgärten und altem Baumbestand. Im Rahmen der Sanierung des Heilig-Geist-Hospitals übernahm die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewofag die Planung für das angrenzende, bislang kaum genutzte Areal. Mit dem Ziel eines durchmischten Quartiers mit Eigentumswohnungen für unterschiedlichste Lebensentwürfe entwickelten sie in mehreren Bauabschnitten ein ambitioniertes Projekt, das die vorhandene Bebauung so fortführt, dass sie in Richtung Osten und Norden einen Abschluss bildet. Die drei frei stehenden Gebäude mit insgesamt 54 Eigentumswohnungen zwischen 110 und 230 Quadratmetern fallen schon von Weitem durch ihre präzise gefügte, weiße Metallfassade und die großzügige Verglasung auf. Raumhohe Aluminiumfenster, silbergrau beschichtete Lochblechtafeln, weiße, versetzte Bänder aus Glattblech sowie Glasbrüstungen ergeben ein Erscheinungsbild, von dem sich eher eine mobile und designorientierte Käuferschicht angesprochen fühlt. Die aufgezählten Gestaltungselemente dienen keinesfalls nur einer ästhetischen Fassade, sondern verweisen auf die innere Struktur, die mit unterschiedlichen Raumhöhen und „Öffentlichkeitsgraden“ spielt.

Vorgespannte Stahlbetondecken sorgen dafür, dass auf tragende Wände innerhalb der Wohnungen ganz verzichtet werden kann. Lediglich ein eingestellter Kern, der die Bäder und Abstellräume aufnimmt und dessen Position und Umfang der Käufer selber bestimmen kann, bildet eine feste Größe. Wo Raumabschlüsse erforderlich sind, werden nichttragende Gipskartonwände eingezogen. Der großzügig bemessene, drei Meter hohe Wohnraum, der sich vom niedrigeren Bereich der Individualräume mit drei Stufen absetzt, erhält durch die geschwungene Glasfassade eine besondere Dynamik. Die über die gesamte Raumbreite vorgelagerten Loggien erweitern die Wohnfläche optisch in das umgebende Grün. Von außen nimmt die unregelmäßige Fassade die Spiegelungen und Verzerrungen der gegenüberliegenden Bäume auf und verändert so ständig ihr Gesicht.

 Zeichnungen und Unterlagen

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