Wellness- und Spa Resort Sieben Welten, Fulda

36093 Künzell, Harbacher Weg 66

Objekt bewerten

 
(62)
Zurück
Vor

Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Sportbauten

Objektart

Schwimmhallen, Bäder

Art der Baumaßnahme

Umbau

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

08.2010

 

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

28.265 m³

 

Nutzfläche

8.530 m²

 

Bruttogrundfläche

9.805 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

2.000 TsdEuro

Lage und Umgebung

 
 
 
 
50.53803
9.72332
Wellness- und Spa Resort Sieben Welten, Fulda

Wellness- und Spa Resort Sieben Welten, Fulda

Harbacher Weg  66

36093 Künzell

Deutschland

 

Ø-Note

 
(62)
   

 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

30179 Hannover

Tel. +49 511 676666-0

Fax +49 511 676666-22

Außenwandbekleidungen

Burckhardt Metallbau GmbH, Hannover

 

Bauherr

Freizeit Unternehmensgesellschaft mbH Künzell & Co. Bäderpark KG, Künzell

 

Dachdeckung

Müller & Bug

 

Fliesen und Platten

Die Keramischen, Dresden

 

Gebäudeausstattung/-einrichtung

Mario Dressel GmbH & Co. KG, Siegritz

 

Holzbau

36157 Ebersburg

Tel. +49 6656 963018

Fax +49 6656 963030

Maler, WDVS

Karl Hütter KG, Tann/Rhön

 

Rohbau

36129 Gersfeld

Tel. 06654/9890

Fax 06654/98939

Sanitär

Wassertechnik Wertheim GmbH & Co. KG

 

97877 Wertheim

Tel. +49 9342 9601-0

Fax +49 9342 9601-96

Tischler / Schreiner

Friedrich Wackerhagen GmbH & Co. KG, Pattensen

 

36151 Burghaun

Tel. 06652/2161

Fax 06652/72350

Breitenbach, Eußenheim-Aschfeld

 

Trockenbau

Heinz Mänz GmbH Akustik und Trockenbau

 

30625 Hannover

Tel. +49 511 95696-0

Fax +49 511 95696-66

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Grohe Deutschland Vertriebs GmbH

 

Zur Porta 9

32457 Porta Westfalica

Deutschland

Tel. +49 571 3989-444

Fax +49 571 3989-999

objektmanagement@grohe.com

www.grohe.de

 

Sanitäramarturen

Schäfer Trennwandsysteme GmbH

 

Industriepark 37

56593 Horhausen

Deutschland

Tel. +49 2687 9151-0

Fax +49 2687 9151-30

info@schaefer-tws.de

www.schaefer-tws.de

 

Trennwandsysteme

 
 

Brandschutztore

 
 

Aufzugsanlagen

 
 

Großküchen

 
 

Foliendach

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die ehemalige Rhöntherme war ein in die Jahre gekommenes Erlebnisbad, welches in seinen besten Jahren eine gute Marktakzeptanz hatte. Die Anlage wurde mit viel Liebe aufgebaut und gepflegt, aber die Besucherzahlen gingen zurück. Dies ist zum Einen sicherlich auf die Verdichtung von Anlagen dieser Art zurückzuführen. Zum Anderen aber auch darauf, dass ein richtiges Konzept nicht mehr zu erkennen war. Es fehlte ein roter Faden. Denn Dekorelemente und Kunstpflanzen waren nur punktuell, ohne einen Kontext, platziert worden. Die alte Rhöntherme wirkte dadurch sehr farblos und trist. Nicht zuletzt wurde dies durch eine sehr niedrige Dachkonstruktion und einen geringen Tageslichteinfall unterstützt.

Die Bauaufgabe:
Ziel war es aus einem vorhandenen Erlebnisbad eine neuausgerichtete Wellness Oase in Kombination mit dem angrenzenden Hotel zu schaffen. Dabei war es wichtig mit einem klaren Einzigartigkeitsgedanken eine Marktpräsenz zu schaffen. Der Bauherr Leo Groll hatte, bedingt durch viele Reisen, die Idee der "Sieben Welten" die wir in der bestehenden Substanz so umsetzen mussten, dass sie dem Gast ein gänzlich neues Wellness Erlebnis bieten und damit dem Slogan "Ein Tag wie ein ganzer Urlaub" gerecht werden. Das Konzept ist aber auch während der gesamten Bauphase weiter gereift. Bei einer Umbaumaßnahme in diesem Umfang werden immer wieder neue Möglichkeiten aufgedeckt und weiterentwickelt. Es ist dadurch zu einem regen Austausch mit dem Bauherren gekommen in dem fortlaufend neue Ideen diskutiert und umgesetzt wurden. Die Entstehung der "Sieben Welten" kann man also auch als laufenden Prozess sehen.

Das Konzept:
Die sieben Welten an sich und das was sich dahinter verbirgt! Aus einer gegebenen Raumstruktur wurde eine Traumlandschaft geschaffen die durch ihren Wohlfühlcharakter zum Verweilen einlädt. Es ging weniger darum eine Architektur zu schaffen die beeindruckt, sondern darum den Bestand so zu nutzen, dass er sich in den Dienst der Sache stellt. Natürlich gibt es architektonische Elemente wie das neue Foliendach, welches eine tragende Rolle spielt um die Schwimmhalle räumlich aufzuwerten. Die eigentliche Architektur- und konzeptionelle Leistung spielt sich allerdings eher im Kleinen ab. Das besondere steckt in der vertieften Ausarbeitung der Einbauten. Es ist ein ganzes Dorf in der Haupthalle entstanden welches als Zentrum dient und an das sich die anderen Welten angliedern. Alles wurde stilecht und mit authentischen Materialien hergestellt, um mit dem Detail regionstypische Eindrücke zu transportieren. Die Anlage ist dabei so gegliedert, dass im Laufe des Tages eine "Welt" nach der anderen vom Gast begangen und erschwommen werden kann. Es gibt immer wieder Neues oder bisher Verborgenes zu entdecken.

Zielgruppen:
Die Anlage bietet sicherlich allen Erholungs- und Erlebnis suchenden Gästen jeder Altergruppe die entsprechenden Oasen. Grundsätzlich gibt es aber zwei Hauptnenner die als Zielgruppe zu nennen sind. Zum einen sollen die "Sieben Welten" die Neuausrichtung des angrenzenden Hotels unterstützen und damit mehrtägige Urlaubsaufenthalte in die Anlage integrieren. Zum Anderen besteht weiterhin der Schwerpunkt auf Tagesgästen die aus dem klassischen Badegast, Tagesausflüglern mit einem hohen Spa- und Wellnessanspruch aber auch aus den treuen Stammkunden im Saunabereich bestehen. Wegen eben diesen Stammkunden und den Gästen aus der Region die seit jeher in die alte Rhöntherme gefahren sind war es uns sehr wichtig, dass die Grundstruktur des Bades weiterhin erkennbar bleibt, was bislang auch positiv aufgenommen wird. Um dabei zukünftig verstärkt Familien anzusprechen laufen bereits Planungen für eine zusätzliche Kinderwelt.

Der Gestaltungsansatz:
In den meisten Bereichen handelt es sich nicht um reine Bäder oder Duschbereiche an sich sondern um thematisch gestaltete Anwendungsräume. Dies macht einen großen Unterscheid, da der Gast unter Umständen den Großteil des Tages hier verbringen möchte bzw. dazu animiert werden soll. Es geht darum sich etwas Gutes zu tun, zu entspannen und Ruhe zu finden. Das bedingt gleichzeitig ein einmaliges Ambiente, welches man nicht jeden Tag um sich hat. Es muss also etwas Besonderes sein an das man gerne zurückdenkt und zurückkehrt. Die Themen der verschiedenen Welten haben uns dabei viel Spielraum und ein breite Palette an Gestaltungsmöglichkeiten geboten.

Beschreibung der Besonderheiten

Besonderheiten:

Es ist schwer "spezielle Details" hervorzuheben, da das gesamte Konzept auf eine Fülle von Details aufbaut. Jede Welt hat aber ihre Besonderheiten. In Japan - dem Restaurant - ist es sicherlich das Japanhaus mit seinen geschwungenen Dächern.

Im Afrikabereich wurde neben dem Neubau der Afrikalodge als Veranstaltungsraum ein Baumhaus in die Stahlstützen der alten Rutschenanlage gehängt. Eine Sauna mit großem Panoramafenster über die Anlage hat hier Platz gefunden. Um den Eindruck von Bäumen zu erzielen wurden die Stützen entsprechend moduliert. Den oberen Abschluss bilden vier Baumkronen von Eichen die direkt im angrenzen-den Wald geschlagen wurden.

Indien besticht durch seine Detailtiefe in der Umsetzung der Anwendungsräume. Die Tapetenmuster wurden hier für jeden Raum individuell nach original indischen Wandmalereien zusammengestellt und gedruckt. So hat jede Welt ihre ganz eigenen Dinge die Sie zu etwas besonderem macht.

Als zusätzliche Highlights kann man sicherlich das 6m breite Aquarium und die Poolbar am Hauptbecken sehen. Beide wurden von Skulpteuren zu eigenständigen Elementen gestaltet. Die Poolbar gleicht einer Unterwassergrotte in die man hinein schwimmt. Über Beamer werden Unterwasserfilme gezeigt. Das Aquarium ist ein separater Ruheraum in Gestalt einer alten Tempelanlage die als animierter Ruhebereich konzipiert wurde.

Als übergreifendes und entscheidendes Element beim Gesamterscheinungsbild steht das Foliendach im Asienbereich. Es sorgt in der ehemaligen Schwimmhalle, in dem sich heute ein thailändisches Dorf befindet, für eine natürliche Belichtung und den notwendigen offenen Raum. Die Ausbildung der Ornamentdetails und Materialien wurde hier eigens von einer Delegation des thailändischen Königshauses, mit dem eine Partnerschaft erzielt wurde, begutachtet.

 Objektdetails

 
 
 
 

Primärenergie

Solarthermie

 

Sonstige Heizenergie

Sekundärenergie

Öl

Schlagwortliste

Spa- und Wellness Resort, Therme, Bäder, Sieben Welten, Foliendach, Innenraumgestaltung, Thematisierung, Anwendungsräume, Spasuiten, Umbau, Erweiterung, Modernisierung, Zimmermannsarbeiten, Poolanlagen, Saunabereich, Aquarium, Schwimmbad

 Zeichnungen und Unterlagen

Link mitnehmen

 

www.heinze.de ist IVW-geprüft.

© Heinze GmbH 2012 - Architekturobjekte - Wellness- und Spa Resort Sieben Welten, Fulda