Vereinshaus im Sportboothafen Hamburg-Harburg
21079 Harburg, Dampfschiffsweg 35
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(825)
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Sportbauten
Objektart
Yachthäfen, Marinas
Art der Baumaßnahme
Neubau
Tragwerkskonstruktion
Holz
Bezugsfertigstellung
10.2011
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Raummaße und Flächen
Nutzfläche
190 m²
Verkehrsfläche
13 m²
Bruttogrundfläche
203 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
65 TsdEuro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
145 TsdEuro
Lage und Umgebung
53.4732
9.98471
Vereinshaus im Sportboothafen Hamburg-Harburg
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Vereinshaus im Sportboothafen Hamburg-Harburg |
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Dampfschiffsweg 35 21079 Harburg Deutschland |
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Ø-Note (825)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Fachhandel
Kurt Buck Baugeschäft GmbH
Beschreibung
Objektbeschreibung
Landgang mit Ausblick
Das neue Vereinsheim wurde als Nicht-Wohngebäude in "Low-Budget"-Bauweise geplant. Dazu wurde ein Werkstattbereich mit ca. 60 m2, ein Aufenthaltsraum mit ca. 70 m2, Sanitärräume mit Duschen und Waschgelegenheiten, normaler und behindertengerechter WC-Anlage sowie ein Haustechnikraum benötigt.
Der Entwurf trennt die Bereiche Arbeiten/Sanitär und Vereinsleben in zwei aufeinander gestellte, kubische Formen, ähnlich der Containerstapel im Hafen. Der erdgeschossige Werkstattbereich ist bewusst 'roh' belassen, um die handwerklichen Arbeiten unbeschädigt zu überstehen. Der Aufenthaltsraum im Obergeschoss wird mit einem Fliesenbelag und weissen, glatten verputzten Wandoberflächen sowie sichtbarer Holzkonstruktion deutlich wohnlicher. Er kann multifunktional genutzt werden, von Mitgliederversammlungen über Bildvorträge, Schulungen und Clubabende sind verschiedene Veranstaltungen möglich.
Um den äusserst engen Kostenrahmen halten zu können, wurde im Erdgeschoss eine einfache KS-Mauerwerkskonstruktion mit Filigran-Fertigteildecken gewählt; dies ist für die Beanspruchungen des Werkstattbetriebes eine preiswerte und dauerhafte Lösung. Für das Obergeschoss mit dem Aufenthaltsraum wurde eine hochgedämmte Holz-Ständerwerk-Konstruktion errichtet, die für ein angenehmes Raumklima sorgt und durch die Vorfertigung im Werk die Bauzeit erheblich verkürzt hat.
Die funktionale Trennung in Arbeiten / Sanitär und Aufenthalt zeigt sich auch in der Fassade: Im Erdgeschoss stabiles, anthrazitfarbenes Wellblech mit einer kühlen, industrieller Anmutung, im Kontrast dazu im Obergeschoss eine preiswerte Holzfassade in einem warmen Holzton.
Ein wesentliches Merkmal am Gebäude ist ein auskragendes Fensterelement, das ähnlich wie die 'Brücke' eines Schiff, einen fantastischen Blick über den Hafen ermöglicht. Eine Verkleidung aus Holz mit einer Polsterauflage wird zum Sitzen und Beobachten genutzt werden und den Blick gezielt wie durch einen Rahmen auf den Hafen lenken.
Besonderes Qualität bietet auch das große Sonnendeck über der Werkstatt, die zum Entspannen einlädt und bestimmt viel Seemannsgarn spinnen lässt....
Das neue Vereinsheim wurde als Nicht-Wohngebäude in "Low-Budget"-Bauweise geplant. Dazu wurde ein Werkstattbereich mit ca. 60 m2, ein Aufenthaltsraum mit ca. 70 m2, Sanitärräume mit Duschen und Waschgelegenheiten, normaler und behindertengerechter WC-Anlage sowie ein Haustechnikraum benötigt.
Der Entwurf trennt die Bereiche Arbeiten/Sanitär und Vereinsleben in zwei aufeinander gestellte, kubische Formen, ähnlich der Containerstapel im Hafen. Der erdgeschossige Werkstattbereich ist bewusst 'roh' belassen, um die handwerklichen Arbeiten unbeschädigt zu überstehen. Der Aufenthaltsraum im Obergeschoss wird mit einem Fliesenbelag und weissen, glatten verputzten Wandoberflächen sowie sichtbarer Holzkonstruktion deutlich wohnlicher. Er kann multifunktional genutzt werden, von Mitgliederversammlungen über Bildvorträge, Schulungen und Clubabende sind verschiedene Veranstaltungen möglich.
Um den äusserst engen Kostenrahmen halten zu können, wurde im Erdgeschoss eine einfache KS-Mauerwerkskonstruktion mit Filigran-Fertigteildecken gewählt; dies ist für die Beanspruchungen des Werkstattbetriebes eine preiswerte und dauerhafte Lösung. Für das Obergeschoss mit dem Aufenthaltsraum wurde eine hochgedämmte Holz-Ständerwerk-Konstruktion errichtet, die für ein angenehmes Raumklima sorgt und durch die Vorfertigung im Werk die Bauzeit erheblich verkürzt hat.
Die funktionale Trennung in Arbeiten / Sanitär und Aufenthalt zeigt sich auch in der Fassade: Im Erdgeschoss stabiles, anthrazitfarbenes Wellblech mit einer kühlen, industrieller Anmutung, im Kontrast dazu im Obergeschoss eine preiswerte Holzfassade in einem warmen Holzton.
Ein wesentliches Merkmal am Gebäude ist ein auskragendes Fensterelement, das ähnlich wie die 'Brücke' eines Schiff, einen fantastischen Blick über den Hafen ermöglicht. Eine Verkleidung aus Holz mit einer Polsterauflage wird zum Sitzen und Beobachten genutzt werden und den Blick gezielt wie durch einen Rahmen auf den Hafen lenken.
Besonderes Qualität bietet auch das große Sonnendeck über der Werkstatt, die zum Entspannen einlädt und bestimmt viel Seemannsgarn spinnen lässt....
Beschreibung der Besonderheiten
Vor Anker gehen...
3 Motorbootvereine mussten im Zuge der IBA Hamburg ihre alten Liegeplätze aufgeben und in den "Überwinterungshafen" an der Schlossinsel Harburg umziehen. Da das gesamte Hafengebiet in Harburg durch die IBA eine Umstrukturierung und Aufwertung erfährt, war hier der Wunsch nach einer angemessenen Architektur... und das bei einem minimalen Budget.
Das Besonders am diesem Ort ist der deutlich industrielle Charakter des Hafens. Im Gegensatz zur Hafencity Hamburg, die zu einer reinen Wohn- und Bürostadt umgebaut wurde, sind hier hauptsächlich noch Industriebetriebe mit maritimen Bezug zu finden. Werften, Segelmacher, Palettenhersteller, Schlossereien, aber auch die Bürogebäude des Airbus-Konzerns prägen das Umfeld.
Aufgrund der Nähe zum Neubau der Wasserschutzpolizei wurde eine ansprechende Gestaltung der Fassade, möglichst eine zweigeschossige Bauweise (Vollgeschoss+Staffelgeschoss) mit Flachdach und kubischem Erscheinungsbild, und das innerhalb eines äusserst engen Kostenrahmens gefordert.
Dies war nur möglich, indem Teilleistungen den handwerklichen Fähigkeiten der Vereinsmitglieder überlassen wurden und so beispielsweise Anstricharbeiten oder das Verlegen der Bodenbeläge von den Mitgliedern der Vereine übernommen wurden.
3 Motorbootvereine mussten im Zuge der IBA Hamburg ihre alten Liegeplätze aufgeben und in den "Überwinterungshafen" an der Schlossinsel Harburg umziehen. Da das gesamte Hafengebiet in Harburg durch die IBA eine Umstrukturierung und Aufwertung erfährt, war hier der Wunsch nach einer angemessenen Architektur... und das bei einem minimalen Budget.
Das Besonders am diesem Ort ist der deutlich industrielle Charakter des Hafens. Im Gegensatz zur Hafencity Hamburg, die zu einer reinen Wohn- und Bürostadt umgebaut wurde, sind hier hauptsächlich noch Industriebetriebe mit maritimen Bezug zu finden. Werften, Segelmacher, Palettenhersteller, Schlossereien, aber auch die Bürogebäude des Airbus-Konzerns prägen das Umfeld.
Aufgrund der Nähe zum Neubau der Wasserschutzpolizei wurde eine ansprechende Gestaltung der Fassade, möglichst eine zweigeschossige Bauweise (Vollgeschoss+Staffelgeschoss) mit Flachdach und kubischem Erscheinungsbild, und das innerhalb eines äusserst engen Kostenrahmens gefordert.
Dies war nur möglich, indem Teilleistungen den handwerklichen Fähigkeiten der Vereinsmitglieder überlassen wurden und so beispielsweise Anstricharbeiten oder das Verlegen der Bodenbeläge von den Mitgliedern der Vereine übernommen wurden.
Zeichnungen und Unterlagen
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