Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf
20246 Hamburg, Martinistraße 52
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Gesundheitswesen
Objektart
Krankenhäuser
Art der Baumaßnahme
Neubau
Bezugsfertigstellung
01.2009
Lage und Umgebung
53.5921227
9.9754143
Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf
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Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf |
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Martinistraße 52 20246 Hamburg Deutschland |
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Ø-Note (0)
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Beteiligte Unternehmen
Bauherr
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Planung
Statik
64295 Darmstadt
Tel. +49 6151 885-0
Fax +49 6151 885-150
Verwendete Produkte
Upheider Weg 94-98
33803 Steinhagen
Deutschland
Tel. +49 1805 750100
Fax +49 1805 750101
www.hoermann.de
Feuerschutztüren
- Zur Serie Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren
- Zur Marke HE 310
- Zur Marke HE 320
- Zur Marke HE 330
Rauchschutztüren
- Zur Serie Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren
- Zur Marke S/RS 100
- Zur Marke S/RS 300
Beschreibung
Objektbeschreibung
Universitätsklinikum in Hamburg-Eppendorf
Schon Ende des 19. Jahrhunderts galt Hamburgs zweite städtische Krankenhausanlage als vorbildlich. Gut einhundert Jahre später macht die inzwischen unter dem Kürzel UKE bekannt gewordene Klinik wieder von sich reden. Der Neubau mit 16 Fachkliniken unter einem Dach und dazugehörigem Bettenhaus steht für eine Medizin, die Kompetenzen auf engstem Raum miteinander vernetzt – mit dem Ergebnis, dass das Universitätsklinikum zu den modernsten Europas gehört.
Als eine OP am offenen Herzen betrachteten die Verantwortlichen den Bau des neuen Klinikums auf dem Gelän-de des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf. Die Gesamtanlage, die zwischen 1885 und 1888 auf Betrei-ben des damaligen ärztlichen Direktors Heinrich Curschmann entstand, war als Ensemble aus 55 Gebäuden in einem großzügigen Park außerhalb der engen Stadtgrenzen im Stadtteil Eppendorf angelegt. Sie galt als konsequente Umsetzung eines zu der Zeit als modern geltenden Pavillonkrankenhauses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von einer Wiederherstellung der Bausubstanz Ab-stand genommen, da die weiträumige Verteilung nicht mehr einer zeitgemäßen Patientenversorgung entsprach. Stattdessen wurden größere und funktional zusammenhängende Klinikbereiche geschaffen, die einzelne Pavil-lons mit einschlossen. Die Folge war ein immer unübersichtlicher werdendes Konglomerat aus unterschiedlichen Gebäuden, bis der Senat der Stadt im Jahr 2000 für das UKE einen Masterplan verabschiedete, der für knapp 350 Millionen Euro eine bauliche Neustrukturierung vorsieht.
Mit dem Neuen Klinikum ist im Januar 2009 der erste Bauabschnitt realisiert worden, der jetzt 16 Fachkliniken zentralisiert, die wiederum in engem Austausch mit den benachbarten Herz- und Tumorzentren stehen. Der u-förmig ausgebildete Neubau unterscheidet nach außen deutlich seine Funktionen. Alle medizinischen Fakultäten befinden sich im durchgängig dreigeschossigen Sockelbereich, dessen Ziegelfassade dem Bau eine kräftige Basis verleiht. In Anlehnung an die einstige Struktur sind die Bettenhäuser pavillonartig daraufgesetzt. Durch ihre versetzte Anordnung ergeben sich kleine Innenhöfe, die zum einen die große Gebäudetiefe geschickt überbrücken, zum anderen für ausreichend Tageslicht in den Patientenzimmern sorgen. Trotz der Dichte sind Ausblicke in den Park gegeben. Die hellen Ein- und Zweibettzimmer mit großen Fenstern, Parkettfußboden und eigenem Duschbad wahren die Privatsphäre. Nahe gelegene Terrassen ermöglichen sogar einen Aufenthalt im Freien. Im Gegensatz zum Sockelgeschoss zeigt sich die Fassade der Bettenhäuser eher transparent. Feste und bewegliche, vertikal angeordnete Elemente geben ihr eine Struktur, die an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden kann, je nachdem, ob sie es lieber hell, dunkel oder vor Einblicken geschützt haben möchten.
Einer Hotelauffahrt gleich, öffnet sich der Haupteingang zur Stadt. Sein markantes Zeichen ist das weit auskragende Glasdach, das den Besucher direkt in das zehn Meter hohe Foyer leitet und von dort zu den drei blauen Empfangstresen. Eine Rolltreppe führt ihn auf die Besucherebene – eine Art Boulevard mit Café und Geschäften, die gleichzeitig die Foyerfunktion für die Bettenhäuser übernimmt. Dagegen sind im Erdgeschoss die Ambulanzen der einzelnen Disziplinen und die Diagnostikbereiche untergebracht. Sie liegen jeweils nah beieinander und sichern so kurze Wege für die Patienten. Auf diese Weise kann der medizinische Bereich in den beiden Basementgeschossen ungestört vom Besucherbereich arbeiten. Die Überschaubarkeit des Neuen Klinikums sorgt für emotionale Sicherheit, die hellen Räumlichkeiten für Offenheit und eine entspannende Atmosphäre. Der einheitliche Gebäudekomplex ermöglicht eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau über die Grenzen Hamburgs hinaus.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts galt Hamburgs zweite städtische Krankenhausanlage als vorbildlich. Gut einhundert Jahre später macht die inzwischen unter dem Kürzel UKE bekannt gewordene Klinik wieder von sich reden. Der Neubau mit 16 Fachkliniken unter einem Dach und dazugehörigem Bettenhaus steht für eine Medizin, die Kompetenzen auf engstem Raum miteinander vernetzt – mit dem Ergebnis, dass das Universitätsklinikum zu den modernsten Europas gehört.
Als eine OP am offenen Herzen betrachteten die Verantwortlichen den Bau des neuen Klinikums auf dem Gelän-de des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf. Die Gesamtanlage, die zwischen 1885 und 1888 auf Betrei-ben des damaligen ärztlichen Direktors Heinrich Curschmann entstand, war als Ensemble aus 55 Gebäuden in einem großzügigen Park außerhalb der engen Stadtgrenzen im Stadtteil Eppendorf angelegt. Sie galt als konsequente Umsetzung eines zu der Zeit als modern geltenden Pavillonkrankenhauses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von einer Wiederherstellung der Bausubstanz Ab-stand genommen, da die weiträumige Verteilung nicht mehr einer zeitgemäßen Patientenversorgung entsprach. Stattdessen wurden größere und funktional zusammenhängende Klinikbereiche geschaffen, die einzelne Pavil-lons mit einschlossen. Die Folge war ein immer unübersichtlicher werdendes Konglomerat aus unterschiedlichen Gebäuden, bis der Senat der Stadt im Jahr 2000 für das UKE einen Masterplan verabschiedete, der für knapp 350 Millionen Euro eine bauliche Neustrukturierung vorsieht.
Mit dem Neuen Klinikum ist im Januar 2009 der erste Bauabschnitt realisiert worden, der jetzt 16 Fachkliniken zentralisiert, die wiederum in engem Austausch mit den benachbarten Herz- und Tumorzentren stehen. Der u-förmig ausgebildete Neubau unterscheidet nach außen deutlich seine Funktionen. Alle medizinischen Fakultäten befinden sich im durchgängig dreigeschossigen Sockelbereich, dessen Ziegelfassade dem Bau eine kräftige Basis verleiht. In Anlehnung an die einstige Struktur sind die Bettenhäuser pavillonartig daraufgesetzt. Durch ihre versetzte Anordnung ergeben sich kleine Innenhöfe, die zum einen die große Gebäudetiefe geschickt überbrücken, zum anderen für ausreichend Tageslicht in den Patientenzimmern sorgen. Trotz der Dichte sind Ausblicke in den Park gegeben. Die hellen Ein- und Zweibettzimmer mit großen Fenstern, Parkettfußboden und eigenem Duschbad wahren die Privatsphäre. Nahe gelegene Terrassen ermöglichen sogar einen Aufenthalt im Freien. Im Gegensatz zum Sockelgeschoss zeigt sich die Fassade der Bettenhäuser eher transparent. Feste und bewegliche, vertikal angeordnete Elemente geben ihr eine Struktur, die an die Bedürfnisse der Patienten angepasst werden kann, je nachdem, ob sie es lieber hell, dunkel oder vor Einblicken geschützt haben möchten.
Einer Hotelauffahrt gleich, öffnet sich der Haupteingang zur Stadt. Sein markantes Zeichen ist das weit auskragende Glasdach, das den Besucher direkt in das zehn Meter hohe Foyer leitet und von dort zu den drei blauen Empfangstresen. Eine Rolltreppe führt ihn auf die Besucherebene – eine Art Boulevard mit Café und Geschäften, die gleichzeitig die Foyerfunktion für die Bettenhäuser übernimmt. Dagegen sind im Erdgeschoss die Ambulanzen der einzelnen Disziplinen und die Diagnostikbereiche untergebracht. Sie liegen jeweils nah beieinander und sichern so kurze Wege für die Patienten. Auf diese Weise kann der medizinische Bereich in den beiden Basementgeschossen ungestört vom Besucherbereich arbeiten. Die Überschaubarkeit des Neuen Klinikums sorgt für emotionale Sicherheit, die hellen Räumlichkeiten für Offenheit und eine entspannende Atmosphäre. Der einheitliche Gebäudekomplex ermöglicht eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau über die Grenzen Hamburgs hinaus.
Zeichnungen und Unterlagen
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