Umbau Zahnarztpraxis, Düren
52351 Düren, Hohenzollernstr. 66
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(59)
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Gesundheitswesen
Objektart
Sonstige Bauten im Gesundheitswesen
Art der Baumaßnahme
Umbau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Bezugsfertigstellung
07.2011
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Raummaße und Flächen
Nutzfläche
75 m²
Verkehrsfläche
25 m²
Bruttogrundfläche
100 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
150 TsdEuro
Auszeichnungen
ZWP-Designpreis 2011
Lage und Umgebung
50.80278
6.4872
Umbau Zahnarztpraxis, Düren
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Umbau Zahnarztpraxis, Düren |
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Hohenzollernstr. 66 52351 Düren Deutschland |
![]() |
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Ø-Note (59)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
50829 Köln
Tel. +49 221 32078620
Fax +49 221 32078690
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die 150 qm große bestehende Zahnarztpraxis entsprach sowohl räumlich als auch materialtechnisch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Innerhalb von drei Wochen (Praxisurlaub) sollte der Umbau realisiert werden.
Auf Grund der zeitlichen Restriktion wurde das Projekt in zwei Schritte unterteilt. Im ersten Schritt wurde der Empfangsbereich, das Wartezimmer, die sanitären Einrichtungen, die Teeküche und der Sterisilationsraum umgebaut. In einem weiteren Schritt werden die Behandlungsräume, das Labor und der Röntgenraum den heutigen Anforderungen angepasst.
Die Stahlbeton-Konstruktion des Gebäudes lässt eine hohe Flexibilität der Grundrissgestaltung zu. Diese Freiheit wurde zum Konzept erhoben und alle nicht tragenden Wände abgebrochen. In den Gesprächen mit dem Arzt und dem Praxisteam kristallisierte sich der Wunsch nach einer großen Transparenz bei gleichzeitiger, möglicher Intimität heraus. So wurde ein Kern etabliert, welcher blockhaft in den freien, loftartigen Raum gestellt wurde und von den Verkehrsflächen umspült wird. Dieser Block nimmt die Räume Empfang, Back Office, Personal-Umkleide, Personal-WC, Teeküche, Sterisialtionsraum und Patienten-WC auf. Die Räume Flur, Empfang, Personalbereich fließen ineinander über, es wird keine massive Grenze gesetzt. Das Wartezimmer wurde räumlich an derselben Stelle belassen, wird allerdings nicht mehr durch eine massive Wand geschlossen. Eine raumhohe Glastrennwand mit integriertem Garderobenmöbel lässt eine hohe Transparenz zu und bietet einen Schallschutz.
Das Farbkonzept entspricht der reduzierten Formensprache. Der Stahlbeton der Decke wurde wieder hergestellt und zu einem Sichtbeton veredelt. Alle Wände sind glatt gespachtelt und reinweiß gestrichen und bilden somit einen spannenden Kontrast. Der Boden ist ein Vinyl-Belag, in Holzoptik (gekälkte Eiche) gehalten. Dieser fließt in alle Räume und bildet eine "warme" Basis. Sämtliche Möbel sind individuell angefertigt. Die Schränke des Kerns sind mit weissen Schichtstoffplatten und die Möbel des Wartezimmers mit gekälkter Eiche belegt. In den WC-Räumen finden die Patienten in den Wandfliesen das Rot des Praxis-Logos als subtilen "Anker" wieder.
Das Lichtkonzept folgt dem Entwurf in konsequenter Weise. So wurde auf jegliche Leuchte in den Verkehrsflächen verzichtet. Der eingestellte Block dient als Lampenschirm und leuchtet die Gänge atmosphärisch aus.
Auf Grund der zeitlichen Restriktion wurde das Projekt in zwei Schritte unterteilt. Im ersten Schritt wurde der Empfangsbereich, das Wartezimmer, die sanitären Einrichtungen, die Teeküche und der Sterisilationsraum umgebaut. In einem weiteren Schritt werden die Behandlungsräume, das Labor und der Röntgenraum den heutigen Anforderungen angepasst.
Die Stahlbeton-Konstruktion des Gebäudes lässt eine hohe Flexibilität der Grundrissgestaltung zu. Diese Freiheit wurde zum Konzept erhoben und alle nicht tragenden Wände abgebrochen. In den Gesprächen mit dem Arzt und dem Praxisteam kristallisierte sich der Wunsch nach einer großen Transparenz bei gleichzeitiger, möglicher Intimität heraus. So wurde ein Kern etabliert, welcher blockhaft in den freien, loftartigen Raum gestellt wurde und von den Verkehrsflächen umspült wird. Dieser Block nimmt die Räume Empfang, Back Office, Personal-Umkleide, Personal-WC, Teeküche, Sterisialtionsraum und Patienten-WC auf. Die Räume Flur, Empfang, Personalbereich fließen ineinander über, es wird keine massive Grenze gesetzt. Das Wartezimmer wurde räumlich an derselben Stelle belassen, wird allerdings nicht mehr durch eine massive Wand geschlossen. Eine raumhohe Glastrennwand mit integriertem Garderobenmöbel lässt eine hohe Transparenz zu und bietet einen Schallschutz.
Das Farbkonzept entspricht der reduzierten Formensprache. Der Stahlbeton der Decke wurde wieder hergestellt und zu einem Sichtbeton veredelt. Alle Wände sind glatt gespachtelt und reinweiß gestrichen und bilden somit einen spannenden Kontrast. Der Boden ist ein Vinyl-Belag, in Holzoptik (gekälkte Eiche) gehalten. Dieser fließt in alle Räume und bildet eine "warme" Basis. Sämtliche Möbel sind individuell angefertigt. Die Schränke des Kerns sind mit weissen Schichtstoffplatten und die Möbel des Wartezimmers mit gekälkter Eiche belegt. In den WC-Räumen finden die Patienten in den Wandfliesen das Rot des Praxis-Logos als subtilen "Anker" wieder.
Das Lichtkonzept folgt dem Entwurf in konsequenter Weise. So wurde auf jegliche Leuchte in den Verkehrsflächen verzichtet. Der eingestellte Block dient als Lampenschirm und leuchtet die Gänge atmosphärisch aus.
Objektdetails
Schlagwortliste
Praxis, Umbau, Zahnarztpraxis
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