Textilverlag Dannenberg

29451 Dannenberg, An der Ratswiesen,

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Industrie- und Gewerbebauten

Objektart

Produktionsgebäude

Lage und Umgebung

 
 
 
 
53.10167
11.10065
Textilverlag Dannenberg

Textilverlag Dannenberg

An der Ratswiesen, 

29451 Dannenberg

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

nya nordiska textiles gmbh

 

29451 Dannenberg

Tel. +49 5861 809-0

Fax +49 5861 809-10

Fachplanung

LKL Licht Kunst Licht AG, Berlin

 

Objektbetreuung

29496 Waddeweitz

Tel. +49 5849 970-0

Fax +49 5849 970-70

Planung

10997 Berlin

Tel. +49 30 617914-0

Fax +49 30 617914-11

Statik

Dr.-Ing. Peter Martens + Dipl.-Ing. Frank Puller Ingenieurgesellschaft mbH, Braunschweig

 

ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin

 

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Falttor

 Zur Marke FSN
 

Feuerschutztüren

 Zur Marke H 3

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Der Familienbetrieb Nya Nordiska ist immer schon ungewöhnliche Wege gegangen. So lud das Unternehmen für die Erweiterung des Firmensitzes zu einem Architekturwettbewerb ein, den Staab Architekten aus Berlin gewannen. Mit dem rot schimmernden Gebäudeensemble, das nun zwischen dem teilweise historischen Bestand hervor lugt, haben die Firmeninhaber Mut und die Architekten Können bewiesen.


Ungläubiges Kopfschütteln erntete Heinz Röntgen, als er sich 1964 in Dannenberg, im damaligen Zonenrandgebiet, niederließ und die Textilfirma Nya Nordiska gründete. Der ungewöhnliche Name ist seiner Liebe zu skandinavischem Design geschuldet, in dessen Tradition er die Entwürfe der Dekorations- und Möbelstoffe seines Unternehmens sah. Der guten Gestaltung verpflichtet, schrieb die Geschäftsleitung für eine neuerliche Verdichtung des Firmenareals 2008 einen Architekturwettbewerb aus. Die große Herausforderung für die Preisträger, Staab Architekten aus Berlin, bestand darin, die feste Einbindung des Firmensitzes in den Kern der Kleinstadt Dannenberg mit ihrer differenzierten, kleinteiligen Struktur weiter fortzuführen. Die Neubauten mussten in die bestehende Anlage aus zwei alten Fachwerkgebäuden, einem dahinter liegenden Büroriegel sowie großen Lagerhallen integriert werden. Die beiden alten Fachwerkhäuser wurden teilweise entkernt und saniert, während weitere Büro- und Präsentationsräume sowie Produktionshallen für den neuen Geschäftszweig der Vorhangbefestigungssysteme geschickt in die bestehende Bebauung eingeflochten wurden. Jetzt verbindet sich das Bestehende zu einem Ganzen, das logistisch überraschend gut funktioniert und ästhetisch dem Auge schmeichelt. Neue Sheddächer mit individuell abgestimmten Geometrien erinnern an die gewachsene Struktur des Ortskerns, passen sich den unterschiedlichen Höhen der Bestandsgebäude an und garantieren im Inneren die jeweils optimalen Belichtungsverhältnisse.

Die emotionale Nähe zu Skandinavien war wohl ausschlaggebend für das warme Rot der Fassadenhaut aus gefaltetem Aluminium, das aus der Ferne starke Assoziationen zu schwedischen Holzhäusern weckt. Ebenso harmoniert die Farbe auch ganz vortrefflich mit den Grautönen der Fachwerkhäuser und den hellen Rottönen der Backsteingebäude auf dem Firmengelände. In den feinen Profilen, die die horizontalen Fensterbänder unterteilen, und im Spiel mit den tiefen Laibungen manifestieren sich der große Gestaltungswille und die Hingabe zum Detail. So sind auch Dachrand, Sockel und die Entwässerung perfekt minimalistisch gelöst. Beim Blick in die neue Produktionshalle für Vorhangbefestigungen wird die Funktion deutlich: Der freie Blick auf die Sheds, die abgehängte Beleuchtung und die sichtbar verlegten Versorgungsleitungen enthüllen erstmals den Industriebau – hinter der sorgfältigen Ausführung vermutete man eher ein Kulturgebäude. Die geglückte Verzahnung von Alt- und Neubau ermöglicht jetzt kurze Wege zwischen Entwurfsabteilung, Schneiderei und Lager, die zentral um einen Innenhof angeordnet sind. Die weißen Wände und die schwarz beschichteten Böden aus Industrieestrich bilden den passenden Rahmen für die farbigen Stoffmuster des Textilverlags. Hier wurde eine vorausgegangene gründliche Situations- und Anforderungsanalyse für einen vielschichtigen Gewerbebau konsequent umgesetzt. So entstand eine neue Architektur, die ganz den Grundprinzipien der Baukunst verpflichtet, Funktion, Schönheit und Wirtschaftlichkeit vereint

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Fotos:
  • baubild/Stephan Falk/Hörmann KG
  • Marcus Ebener, Berlin, D

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