Technologiezentrum Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in Berlin-Spandau
13629 Berlin, Wohlrabedamm 15
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Industrie- und Gewerbebauten
Objektart
Sonstige Industrie- und Gewerbebauten
Art der Baumaßnahme
Neubau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Bezugsfertigstellung
09.2011
Anzahl der Vollgeschosse
6- bis 10-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttogrundfläche
31.500 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
35.500 TsdEuro
Lage und Umgebung
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Technologiezentrum Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in Berlin-Spandau |
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Wohlrabedamm 15 13629 Berlin Deutschland |
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Ø-Note (18)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
10997 Berlin
Tel. +49 30 6959880-0
Fax +49 30 6959880-15
Elektroanlagen
Fachplanung Küchen und Gastronomie
Reisner & Frank
Fachplanung Landschaftsbau, Freiflächen und Freianlagen
Heizung, Warmwasser
Ingenieurbüro Liebert Versorgungstechnik GmbH & Co. KG
Statik
Lichtenau Himburg Tebarth
Beschreibung
Objektbeschreibung
In einer sehr kurzen Planungs- und Bauzeit - die Bauzeit betrug 15,5 Monate - wurde am Standort Berlin-Spandau das Technologiezentrum realisiert.
Der Gebäudegrundriss ist eine klare und flexible Kammstruktur. Das Gebäude nimmt starken Bezug auf die Wasserlage, die Mitarbeiterkantine orientiert sich auch mit einer großen Terrasse direkt zur Spree. Begrünte Innenhöfe verzahnen sich mit dem Umfeld. Das Thema Forschung und Innovation in Verbindung mit Design wird durch die Fassade transportiert, dynamische Rundungen der Metall- und Glasfassade sowie großzügige Öffnungen geben dem Gebäude einen wertigen, innovativen und anspruchsvollen Charakter.
Beschreibung der Besonderheiten
So wird beispielsweise die im Rahmen der Prüfstände erzeugte Wärmeenergie direkt zur Kälte- und Wärmeerzeugung des Gebäudes verwendet und senkt so deutlich den Energieverbrauch. Die Zertifizierung nach DNGB-Standard in Bronze für das Gebäude wird beantragt.
Der Komplex gliedert sich in einen zentralen Hauptkörper der Labor- und Supportbereiche und sechs daran angrenzenden Büromodulen. Zentrale Erschließungszonen an den Längsseiten des Gebäuderückgrates ermöglichen die effektivste Verbindung der verschiedenen Funktionseinheiten einen natürlichen Puffer zwischen den Labor- und Arbeitsbereichen (Praxis) und den Büro- und Entwicklungsbereichen (Theorie) in den Modulen. Thematisch gestaltete Meeting Points an jedem Modulzugang, ausgestattet mit Teeküchen und Besprechungsräumen fördern den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeiter en passant mit positiver Auswirkung auf interne Prozessabläufe.
Anlagentechnik:
Wärmerzeugung
Die im Entwicklungs- und Prüfprozess entstehende Wärme aus Abwasser und Abluft wird vollständig für die Beheizung des Gebäudes genutzt. Dies erfolgt über Wärmepumpenanlagen, die die Energie des im Prozess anfallenden Abwassers und der Abluft aus den Prüfprozessen als Wärmequelle nutzen. Dadurch ist bis zu einer Außentemperatur von -1 °C keine zusätzliche Heizungsanlage erforderlich. Erst bei niedrigeren Temperaturen - durchschnittlich an ca. 20 Heiztagen im Jahr - wird mit einem konventionellen Gaskessel die Spitzenlast gedeckt. Damit werden für die Heizung - mit Ausnahme der Spitzenlasten - keine fossilen Brennstoffe verbraucht.
Klimatisierung
Die Laborbereiche erhalten den hygienischen Mindestluftwechsel ( 8m³/h/m² ) über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Wärmerückgewinnungsgrad beträgt 70%.
Für die Entwicklungsprozesse ist für normierte Umgebungsbedingungen teilweise eine nachgeschaltete Klimatisierung der Labore erforderlich. Die Bürobereiche in den Gebäudemodulen werden natürlich belüftet und erhalten eine Betonkerntemperierung, um eine angenehme Raumtemperatur auch im Sommer sicher zu stellen.
Kälteerzeugung / Betonkerntemperierung
Die erforderliche Kälte für die Betonkerntemperierung wird bis 13 °C Feuchtkugeltemperatur über "freie Kühlung" in Kühltürmen erzeugt. Erst bei höheren Temperaturen ist eine konventionelle Kälteerzeugung über Kältemaschinen notwendig.
Damit wird das nach dem "Green Building Konzept" geplante Gebäude fast ganzjährig ohne Verbrauch fossiler Brennstoffe betrieben.
Objektdetails
Kennwerte des Energieverbrauchs
Heizenergieverbrauchswert
42,8
Stromverbrauchswert
44,5
Primärenergiebedarf
119,2
Aufteilung des Energiebedarfs
Heizung
35 %
Warmwasser
3 %
(Eingebaute) Beleuchtung
37 %
Lüftung
19 %
Kühlung inkl. Befeuchtung
6 %
Primärenergie
Gas
Umweltthermie (Luft / Wasser)
Schlagwortliste
Nachhaltigkeit, Forschung und Entwicklung, Identitätsstiftung, Echtzeit-Kommunikation, klares Design, Eleganz
Zeichnungen und Unterlagen
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