Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
65189 Wiesbaden, Gustav-Stresemann-Ring 11
Objekt bewerten
(5)
Mit freundlicher Unterstützung von WAREMA Renkhoff SE
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Büro- und Verwaltungsbauten
Objektart
Bürogebäude
Bezugsfertigstellung
01.2009
Lage und Umgebung
50.07127
8.25243
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
|
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden |
||
|---|---|---|
|
Gustav-Stresemann-Ring 11 65189 Wiesbaden Deutschland |
![]() |
|
|
Ø-Note (5)
|
||
Beteiligte Unternehmen
Bauherr
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch hbm Wiesbaden
Planung
Verwendete Produkte
Hans-Wilhelm-Renkhoff-Str. 2
97828 Marktheidenfeld
Deutschland
Tel. +49 9391 20-0
Fax +49 9391 20-4299
www.warema.de
Beschreibung
Objektbeschreibung
Statistisches Bundesamt, Wiesbaden / D
Zukunftsfähiges Bürokonzept im Kulturdenkmal
Aufbruch in die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts: Rund 50 Jahre nach Errichtung war das Statistische Bundesamt in Wiesbaden von Grund auf sanierungsbedürftig. Der optimierte Sonnenschutz trägt seit der umfassenden Instandsetzung zum effizienten Energiekonzept des Gebäudes bei. Seit Mitte der 50er Jahre prägt der markante Hochhausbau des Statistischen Bundesamtes die Stadtsilhouette Wiesbadens. Den Ansprüchen an ein Bürogebäude des 21. Jahrhunderts konnte der Stahlskelettbau im Hinblick auf Statik, Brandschutz und Energieverbrauch jedoch nicht mehr genügen. Bei der erforderlichen Sanierung lag das Hauptaugenmerk darauf, eine optimale und zukunftsfähige Bürolandschaft zu schaffen. Da das Gebäude 1995 als Kulturdenkmal ausgezeichnet wurde, blieben die Eingangshalle, die Treppenhäuser und die Pater-Noster-Aufzüge erhalten, das übrige Gebäude wurde von Grund auf Instand gesetzt. Vollsprinklerung, Brandmeldeanlage und Brandabschnitte sorgen für den Brandschutz der Stahlkonstruktion. Haus- und Elektrotechnik sind auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Moderne Gestaltung In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erhielt das Hochhaus eine neue Fassade: gedämmte, hinterlüftete Brüstungspaneele aus geprägtem Glas in unterschiedlichen Türkistönen. Ihre changierenden Farben interpretieren die ursprüngliche, kleinteilige Mosaikfassade neu. Um eine attraktive Bürolandschaft mit Einzel- und Kombibüros zu schaffen, wichen die massiven Flurwände einem System aus raumhohen Glas- und Holzelementen. Tageslicht gelangt so ungehindert in die Kernzonen. Die nun offenen und freundlichen Bereiche bieten Raum für großzügige Kommunikationszonen. Effektive Schallund Wärmedämmung und ein durchgängiges Beleuchtungskonzept ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten und angenehme Pausen.
Sonnen- und Blendschutz
Für einen wirksamen Sonnenschutz in den Obergeschossen sorgen WAREMA Raffstoren. Diese reflektieren einen Großteil der Sonnenstrahlung nach außen und gewährleisten auch bei extremen Temperaturen angenehme klimatische Verhältnisse und eine optimale Raumausleuchtung. Ebenfalls positiv für die Nutzer: die filigranen Profile erlauben eine gute Sicht nach außen. Durch die seitlichen Führungsschienen können die Raffstoren auch bei hohen Windgeschwindigkeiten länger im Einsatz bleiben – die Gebäudeenergiebilanz verbessert sich. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs konnten Schienen und Blenden verdeckt hinter der vorgehängten Fassade montiert werden. Damit erfüllen sie das vom Denkmalschutz geforderte Erscheinungsbild. Im Dachgeschoss sind Raffstoren mit Spannseilführung unauffällig über Abstandhalter an der Pfosten-Riegel-Fassade befestigt.
Effiziente Steuerung
Die automatische Steuerung aller Sonnenschutzelemente erfolgt via WAREMA LonWorks®-Technologie – ein Bussystem, bei dem die Messwerte der Wind- und Strahlungssensoren in den Controllern der dezentral montierten Mehrfachaktoren (LONMSE) verarbeitet werden. Auch die jahreszeitliche Verschattung durch Nachbargebäude und schräg einfallendes Licht geht in die anschließende Berechnung ein. Entsprechend erhält jeder Raum den idealen Sonnenschutz inklusive einer präzisen, automatischen Nachführung der Lamellen nach dem Sonnenstand. So sorgt das System für eine maximale Ausnutzung des Tageslichtes, verhindert zu hohe Wärmeeinträge und leistet einen deutlichen Beitrag zur geforderten Energieeffizienz des Baudenkmals. Das Statistische Bundesamt ist aus energetischer Sicht und bezüglich des Nutzerkomforts eine durchweg gelungene Sanierung.
Zukunftsfähiges Bürokonzept im Kulturdenkmal
Aufbruch in die Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts: Rund 50 Jahre nach Errichtung war das Statistische Bundesamt in Wiesbaden von Grund auf sanierungsbedürftig. Der optimierte Sonnenschutz trägt seit der umfassenden Instandsetzung zum effizienten Energiekonzept des Gebäudes bei. Seit Mitte der 50er Jahre prägt der markante Hochhausbau des Statistischen Bundesamtes die Stadtsilhouette Wiesbadens. Den Ansprüchen an ein Bürogebäude des 21. Jahrhunderts konnte der Stahlskelettbau im Hinblick auf Statik, Brandschutz und Energieverbrauch jedoch nicht mehr genügen. Bei der erforderlichen Sanierung lag das Hauptaugenmerk darauf, eine optimale und zukunftsfähige Bürolandschaft zu schaffen. Da das Gebäude 1995 als Kulturdenkmal ausgezeichnet wurde, blieben die Eingangshalle, die Treppenhäuser und die Pater-Noster-Aufzüge erhalten, das übrige Gebäude wurde von Grund auf Instand gesetzt. Vollsprinklerung, Brandmeldeanlage und Brandabschnitte sorgen für den Brandschutz der Stahlkonstruktion. Haus- und Elektrotechnik sind auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Moderne Gestaltung In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz erhielt das Hochhaus eine neue Fassade: gedämmte, hinterlüftete Brüstungspaneele aus geprägtem Glas in unterschiedlichen Türkistönen. Ihre changierenden Farben interpretieren die ursprüngliche, kleinteilige Mosaikfassade neu. Um eine attraktive Bürolandschaft mit Einzel- und Kombibüros zu schaffen, wichen die massiven Flurwände einem System aus raumhohen Glas- und Holzelementen. Tageslicht gelangt so ungehindert in die Kernzonen. Die nun offenen und freundlichen Bereiche bieten Raum für großzügige Kommunikationszonen. Effektive Schallund Wärmedämmung und ein durchgängiges Beleuchtungskonzept ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten und angenehme Pausen.
Sonnen- und Blendschutz
Für einen wirksamen Sonnenschutz in den Obergeschossen sorgen WAREMA Raffstoren. Diese reflektieren einen Großteil der Sonnenstrahlung nach außen und gewährleisten auch bei extremen Temperaturen angenehme klimatische Verhältnisse und eine optimale Raumausleuchtung. Ebenfalls positiv für die Nutzer: die filigranen Profile erlauben eine gute Sicht nach außen. Durch die seitlichen Führungsschienen können die Raffstoren auch bei hohen Windgeschwindigkeiten länger im Einsatz bleiben – die Gebäudeenergiebilanz verbessert sich. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs konnten Schienen und Blenden verdeckt hinter der vorgehängten Fassade montiert werden. Damit erfüllen sie das vom Denkmalschutz geforderte Erscheinungsbild. Im Dachgeschoss sind Raffstoren mit Spannseilführung unauffällig über Abstandhalter an der Pfosten-Riegel-Fassade befestigt.
Effiziente Steuerung
Die automatische Steuerung aller Sonnenschutzelemente erfolgt via WAREMA LonWorks®-Technologie – ein Bussystem, bei dem die Messwerte der Wind- und Strahlungssensoren in den Controllern der dezentral montierten Mehrfachaktoren (LONMSE) verarbeitet werden. Auch die jahreszeitliche Verschattung durch Nachbargebäude und schräg einfallendes Licht geht in die anschließende Berechnung ein. Entsprechend erhält jeder Raum den idealen Sonnenschutz inklusive einer präzisen, automatischen Nachführung der Lamellen nach dem Sonnenstand. So sorgt das System für eine maximale Ausnutzung des Tageslichtes, verhindert zu hohe Wärmeeinträge und leistet einen deutlichen Beitrag zur geforderten Energieeffizienz des Baudenkmals. Das Statistische Bundesamt ist aus energetischer Sicht und bezüglich des Nutzerkomforts eine durchweg gelungene Sanierung.
Link mitnehmen








