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Stadtbibliothek Mailand

70173 Stuttgart, Mailänder Platz 1

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Lage des Objektes

Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart, Deutschland

Objektkategorie

Bildungsbauten

Objektart

Bibliotheken

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Fertigstellungstermin

10.2011

 

 Gebäudedaten

 
 
 
 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

Anzahl der Vollgeschosse

6- bis 10-geschossig

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

20.200 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

8.000.000 Euro

 Projektbeteiligte Firmen und Personen

 
 
 
 

Architekt/Planer

Yi Architects Köln/Seoul

Hohenstaufenring 57a

50674 Köln

Deutschland

Tel. 0221/1206493

 
 
 
 
 

Bauleistung: Maler, Lackierer

Albert Christian Raisch Maler + Stukkateurgeschäft

Porschestraße 25

72285 Pfalzgrafenweiler

Deutschland

Tel. 07445/81184

 
 
 
 
 

Bauleistung: Estrich

Otto Aman GmbH & Co. Estrichverlegung

Buschkamp 9

48361 Beelen

Deutschland

Tel. +49 2586 8465

 
 
 
 
 

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Beschichtungen

ARDEX PANDOMO® für Böden und Wände

Lage und Umgebung

 
 
 
 
48.789888
9.1833258
Stadtbibliothek Mailand

Stadtbibliothek Mailand

Mailänder Platz 1

70173 Stuttgart

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Ein Haus mit Charakter

Architektonisch ist er ein absoluter Solitär: der Neubau der Stadtbibliothek in Stuttgart. Eine Landmarke in der Topografie der Stadt. Das würfelförmige Gebäude begeistert gleichermaßen mit seinem außergewöhnlichen Konzept wie mit seiner einzigartigen Architektur. Tagsüber ein herausragender Glaskubus im neuen Europaviertel erstrahlt die Fassade nachts eindrucksvoll erleuchtet in weicher Eleganz. Zentrales Element im Inneren ist das sogenannte „Herz“ der Bibliothek. Der vollkommen leere, sich über vier Geschosse erstreckende Raum präsentiert sich wie aus einem Guss. Die klare, fast fugenlose Oberflächengestaltung an Wand und Boden reflektiert den Anspruch der hohen architektonischen Qualität. Die charakteristische Wirkung des Raumes wurde durch ein besonders hochwertiges Materialkonzept erzielt.„Es ist ein Haus mit Charakter, an dem man sich reiben kann“, be-gründete seinerzeit die Wettbewerbsjury ihre Entscheidung. Der kore-anische Architekt Prof. Eun Young Yi konzipierte die neue Stadtbibli-othek am Mailänder Platz als einen freistehenden, kristallinen Bau-körper – als gläsernen Würfel architektonisch und technisch kompakt gegliedert. Ein überragender Monolith im schwierigen Umfeld des neu entstehenden Europaviertels nahe dem Stuttgarter Hauptbahnhof. Das von vier Seiten begehbare Gebäude erstreckt sich über neun ober-irdische sowie zwei unterirdische Geschosse und bietet auf über 11.500 qm Platz für eine halbe Million Bücher und Medien. Die Ge-bäudehülle ist als Doppelfassade aus Glasbausteinen in hellen Sichtbe-tonrahmen mit innerer Glasfassade ausgestaltet. Die schlichte und ein-fache Würfelform unterstreicht die öffentliche Bedeutung des Hauses.

Geistige Klarheit und Ruhe entscheidend
Im Zentrum des Gebäudes befindet sich das sogenannte „Herz“ der Bibliothek: ein Ort der Vertiefung und zugleich ein Ruhepol für die Besucher in einer immer hektischer werdenden Außenwelt. Der 14 m hohe vollkommen leere Raum über vier Etagen ist das eigentliche Kernstück dieser Bibliothek. Konzeptionell inspiriert durch das Pan-theon im antiken Rom. Die kompromisslose geometrische äußere Formensprache setzt sich dabei im Inneren konsequent fort. Entstan-den ist ein geordneter, absolut geometrischer, reinweißer Raum als vollkommener Kubus. Beleuchtet wird er durch ein zentrales Oberlicht und erhält so seinen meditativen Charakter.

Um die charakteristische Wirkung des Raumes zu erzielen, setzten die Architekten auf ein besonders hochwertiges Materialkonzept: Pandomo von Ardex. Ein modernes System zur fugenlosen, individu-ellen Oberflächengestaltung, das alle Möglichkeiten architektonischer Konzeption offen hält. Ziel war es, im Raum ein optisches Kontinuum an Boden, Wand und Decke mit absolut homogenen und in ihrer Wir-kung bewusst klaren, schlichten Flächen zu erzielen. Entstanden sind auf über 1.000 qm vollkommen einheitlich gestaltete, reinweiße Wand- und Bodenflächen mit einer farblich akkurat eingebundenen Schallschutzdecke. In der Wirkung puristisch von moderner Ästhetik, ohne dabei kühl zu sein. Die nahezu fugenlose Flächigkeit zeigt sich großzügig und intensiviert das prägende Raumerlebnis. Allen Flächen gemeinsam ist der seidige, edle Oberflächenglanz, der für eine beson-ders hochwertige Raumoptik sorgt.

Oberflächen als Unikat
Um die gewünschten Gestaltungseffekte im „Herz“ zu erzielen, setz-ten die Architekten bei den 15 x 15 m großen Wandflächen auf die zementäre Dekorspachtelmasse Pandomo Wall. Das reinweiße Mate-rial wurde entsprechend dem Farbkonzept ohne weiteres Abtönen di-rekt manuell auf die Wandflächen aufgebracht. Durch die Kellenschwünge entstand dabei bewusst eine ganz individuelle Hand-schrift. Für die nahtlose Raumgestaltung am Boden sorgt Pandomo TerrazzoMicro. Ein exklusiver, monolithischer Bodenbelag in klassi-scher Terrazzo-Optik. Ausgeführt auch hier in reinweiß und mit einer Akzent setzenden feinen Schmuckkörnung, ebenfalls in weiß. Die monochrome Oberfläche macht den Boden edel, die feinen Zuschlag-stoffe sorgen für die gewünschte gestalterische Ruhe und Homogenität in der Fläche. Abschließend wurden die Bodenflächen absolut plan geschliffen, poliert und imprägniert. Im Ergebnis entstand so ein ganzer Raum wie aus einem Guss. Ein echtes Unikat.

Von höchster Wichtigkeit für die Ausführung war den Architekten die Stoß-, Tritt- und Kratzfestigkeit der Oberflächen in diesen publikums-intensiven Bereichen. Auch hier konnte mit dem verwendeten Materi-alkonzept eine belastbare, langlebige Lösung gefunden werden. Insge-samt überzeugte das System Architekten, Bauherrn und Verarbeiter gleichermaßen auf großer Fläche nicht nur optisch vom Ergebnis her, sondern auch praktisch durch seine effiziente, anwendergerechte Ver-arbeitung. Der Neubau der Stadtbibliothek ist zwischenzeitlich eröff-net und zeigt sich als ein inspirierendes Haus des Wissens und der Kultur. Im künftigen neuen Europaviertel soll die Bibliothek Mittel-punkt und belebendes Element zugleich sein.

 

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