Sporthalle Heubach

73540 Heubach, Hauptstraße 53

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Sportbauten

Objektart

Mehrzweck-Sporthallen

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

02.2011

 

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

17.655 m³

 

Nutzfläche

2.064 m²

 

Verkehrsfläche

260 m²

 

Bruttogrundfläche

2.591 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

3.320 TsdEuro

Lage und Umgebung

 
 
 
 
48.7884137
9.9351234
Sporthalle Heubach

Sporthalle Heubach

Hauptstraße 53

73540 Heubach

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

70199 Stuttgart

Tel. +49 711 66481510

Fax +49 711 66481580

Bauherr

Stadt Heubach Bauamt

 

73540 Heubach

Tel. 07173/1810

Fax 07173/18149

Fachplanung Elektro

Fachplanung Heizung, Klima, Lüftung

Ingenieurgesellschaft Hetzel und Renz, Schwäbisch Gmünd

 

Landschaftsbau

Kluczynski Garten - und Landschaftsarchitektur, Ludwigsburg

 

Projektentwickler

SpOrt concept gGmbH

 

70372 Stuttgart

Tel. 0711/28077-556

Fax 0711/28077-559

Statik

Ingenieurbüro Reichert, Schwäbisch Gmünd

 

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Carl Stahl GmbH

 

Tobelstr. 2

73079 Süßen

Deutschland

Tel. +49 7162 4007-0

Fax +49 7162 4007-8821

architektur@carlstahl.com

www.carlstahl-architektur.de

 

Geländernetze

 Zur Marke X-TEND
 

Geländerseile

 Zur Marke I-SYS

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Das zur Verfügung gestellte Grundstück zeichnet sich durch eine starke Hanglage und den freien landschaftlichen Blick auf die Rosenstein aus. Das Grundstück bildet eine Schnittstelle zwischen dem Ort und der umgebenden Landschaft. Das Gebäude befindet sich zwischen der bestehenden Bebauung der Firma Susa und dem vorhandenen Friedhof.

Die neue dreiteilbare Sporthalle präsentiert sich als eigenständigen Baukörper in die Achse der bestehenden Bebauung. Der Eingang des Baukörpers ist leicht von der Straße abgerückt, wodurch ein großzügig überdachter Vorplatz als zentrale Eingangssituation geschaffen wurde. Durch die Staffelung der einzeln angeordneten Baukörper mit dem herausgerückten, eingeschossigen Baukörper für den Judoverein, sowie den zweigeschossigen Baukörper der notwendigen Nebenräume wird die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung in den Proportionen aufgenommen. Die Halle intergiert sich durch die Höhenstaffelung in die vorhandene Landschaft. Die zusammenschaltbaren Geräteräume der Halle sind in den Hang gebaut und verringern dadurch nach Osten die sichtbare Kubatur.

Die etwas von der Halle abgerückte, großzügige Treppenanlage ist in die Landschaft integriert und schafft eine neue attraktive Fußwegverbindung vom Wohngebiet zum Stadtzentrum. Die notwendigen Parkplätze werden in Verlängerung zu dem bestehenden Parkplatz des Susa Geländes angeordnet. Im nördlichen Bereich entstehen zwei Behinderten Parkplätze die direkt von der Hermann Hörmann Straße zu erschließen sind. Vor der neuen Sporthalle verläuft weiterhin ein Fußweg.

Beschreibung der Besonderheiten

Durch die Anordnung des Judoraumes zur Straße und dem zurückgesetzten Foyer entsteht ein großzügig überdachter Eingangsbereich der es ermöglicht vor der Sporthalle im trockenem zu verweilen. Für Schüler und Sportler ist somit ein direkter Zugang von der Ebene der Straße aus möglich. Auch die Barrierefreiheit ist in diesem Bereich gegeben. Das weit auskragende Vordach betont die Wegeverbindung zum obigen Wohngebiet und schafft den Übergang von Stadt zur Landschaft.

Das großzügig natürlich belichtete Foyer ist das zentrale Erschließungselement vom dem aus alle Bereiche auf kürzestem Wege erschlossen werden. Von hier aus hat man direkten Sichtbezug und ebenerdigen Verbindung zur Halle sowie zum angrenzenden Judoraum. Außerdem ist in diesem Bereich eine sogenannte Serviceeinheit mit Teeküche, WCs sowie eine Treppe ins Obergeschoß.

Angrenzend an den Judoraum befindet sich ein Kraftraum.

Die Judosportler nutzen die Umkleiden im Obergeschoß der Sporthalle. Somit entsteht eine für den Unterhalt und Betrieb wirtschaftliche Synergie. Desweitern befindet sich im Erdgeschoß ein notwendiger Technikraum, einen Hallenwartungs- und Putzraum, sowie eine behindertenumkleide sowie die zusammenschaltbaren großzügigen Geräteräume. Dieses hat den großen Vorteil, dass aus jedem Hallenteil der gesamte Gerätebereich zur Verfügung steht.

Durch die im Obergeschoß angeordneten Umkleidekabinen entsteht eine zur Halle hin orientierte Galerieebene. Die drei Umkleideblöcke sind mit Duschen und WCs ausgestattet. Außerdem sind zwei Lehrerumkleiden vorhanden, sowie ein Büroraum für den Judoverein. Die dreiteilbare Sporthalle wird über die Ostfassade natürlich belichtet.

Energiekonzept
Die autarke Wärmeerzeugung für die Sporthalle wird in einem Technikraum untergebracht. Basierend auf den Ergebnissen einer umfangreichen Variantenuntersuchung für die Wärmeerzeugung erfolgt diese nun mit einem BHKW plus Gas-Niedertemperaturkessel. Das eingeplante Lüftungskonzept der Basisvariante vereinigt natürliche Lüftung (Halle) mit dem Einsatz einer mechanischen Lüftungsanlage (Nebenräume).


Farbkonzeption
Die Bereiche Eingang, Sporthalle, Judoraum und Umkleiden werden jeweils durch eine eigene Materialität und eine Farbkonzeption hervorgehoben. Der Eingangsbereich und die Nebenraumbereiche wurden mit farbigen Flächen gestaltet, welche eine hohe Wiedererkennung und eine gute Orientierbarkeit gewährleisten. Die Sportbereiche sind "farbneural" und werden durch ihre Materialität wie Holz und Sichtbeton bestimmt.

 Objektdetails

 
 
 
 

Kennwerte des Energieverbrauchs

Heizenergieverbrauchswert

115 kWh/(m²a)

 

Stromverbrauchswert

11 kWh/(m²a)

Aufteilung des Energiebedarfs

Heizung

48 %

 

Warmwasser

23 %

 

(Eingebaute) Beleuchtung

9 %

 

Lüftung

20 %

Primärenergie

Gas

Schlagwortliste

Sporthalle, 3-teilbar

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