Skyline Tower in Schwabing

München

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

  • © baubild/Stephan Falk/Hörmann KG

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Büro- und Verwaltungsbauten

Objektart

Bürogebäude

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
48.1391265
11.5801863
Skyline Tower in Schwabing

Skyline Tower in Schwabing

München

Deutschland

 

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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekt/Planer

60601 Illinois/Chicago

Tel. 001/4277300

Bauherr

BI Skyline Tower GmbH, München

 

Generalbau

Bayerische Bau und Immobilien GmbH & Co. KG, München

 

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Feuerschutztüren

 Zur Marke H 16
 Zur Marke H 3
 Zur Marke HE 320
 Zur Serie Rohrrahmenelemente T30 / F30 / T90 / F90
 

Schallschutztüren

 Zur Marke D55

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Im Norden Münchens wurde in den letzten Jahren kräftig gebaut, und die städtebauliche Entwicklung ist noch längst nicht abgeschlossen. Ein weithin sichtbares Zeichen bilden die markanten Türme aus Glas und Stahl, die das Architekturbüro Murphy/Jahn aus Chicago plante. Mit den neuen Hochhäusern verändert sich auch die Silhouette der bayerischen Landeshauptstadt.

Die Hochhausdebatte in München hat eine lange Tradition, begonnen beim Bau des Technischen Rathauses 1929, fand sie im Anti-Hochhaus-Bürgerentscheid von 2004 ihren jüngsten Höhepunkt. Die Münchner erklärten die 100 Meter hohe Frauenkirche zum Maß der Dinge, die kein Hochhaus überragen dürfe. Gegenstand dieser hitzig geführten Debatte war unter anderem der 2004 fertiggestellte Bau der „Highlight Towers“ von Murphy/Jahn mit 126 Meter Höhe in der Parkstadt Schwabing. Bereits 1994 war ein städtebaulicher Ideenwettbewerb für die Bebauung dieser 40 Hektar großen, innerstädtischen Stadterweiterung ausgelobt worden. Der Siegerentwurf von André Perret und Rainer Schmidt sah den Bau zweier Hochhäuser an wichtigen Verkehrsknotenpunkten im Norden und Süden der Parkstadt vor. Zum Ärgernis der Münchner sind die Türme allerdings so hoch, dass sie entlang der historischen Sichtachse von Odeonsplatz, Leopoldstraße und Siegestor noch aus der Innenstadt zu sehen sind – die „Highlight Towers“ überragen die Frauenkirche sogar um 27 Meter. Murphy/Jahn bekamen dennoch auch für das zweite Hochhausprojekt der Parkstadt den Auftrag und konnten diesen
sorglos annehmen, da lediglich ein 23-geschossiges Hochhaus mit 85 Meter Höhe geplant war.

Der „Skyline Tower“, 2010 fertiggestellt, bildet das Pendant zu den „Highlight Towers“ und markiert den nördlichen Eckpunkt des Areals. Es handelt sich dabei um einen aus fünf Gebäuden bestehenden Bürokomplex, der sich über drei Riegel erstreckt. An das Hochhaus schließt, durch eine schmale Fuge getrennt, ein siebengeschossiges Gebäude an, das mit seiner Längsseite den Komplex Richtung Autobahn begrenzt und somit für den nötigen Lärmschutz sorgt. Spiegelbildlich befinden sich auf der autobahnabgewandten Seite zwei fünfgeschossige Gebäude. Der Zwischenraum ist teilweise überdacht und soll den 2000 Mitarbeitern als Treffpunkt dienen. Der fünfte Baukörper bildet als dritter Riegel den Abschluss Richtung Westen. Glas fasst als einheitliches Fassadenmaterial den Bürokomplex optisch zusammen. Auch die Überdachung des Innenhofs gibt den Blick in den Himmel frei.

Jedoch nicht nur das Material vereinheitlicht die unterschiedlich hohen Gebäude des Ensembles. Auch die markante Gebäudeform, bei der sich die Fassade einer Längsseite wie ein Deckel über das Gebäude biegt, wiederholt sich bei jedem Baukörper. Einzig der Turm darf mit seinem zu drei Seiten auskragenden Dach aus der Reihe tanzen, wodurch die Sonderstellung, die er durch seine imposante Größe bereits hat, zusätzlich betont wird. Trotz der Ganzglasfassaden entspricht der Bürokomplex den Anforderungen eines Niedrigenergiegebäudes und erhielt dafür bereits im Jahr 2009 das Vorzertifikat des Deutschen Gütesiegels für Nachhaltiges Bauen in Gold. Die jüngsten Hochhausprojekte in München zeigen: Die Qualität eines Hochhauses kann nicht allein an dessen Höhe festgemacht werden. Rational betrachtet ist ein generelles Für oder Gegen Hochhausprojekte kaum möglich, denn architektonische Qualität, die Nutzung und im besonderen Maße der Standort sind die entscheidenden Faktoren, die bei jeder Planung aufs Neue Grundlage der Bewertung sein müssen.

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