Sanierung Heinrich Meier GmbH

75417 Mühlacker, Herrenwaag 31

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Industrie- und Gewerbebauten

Objektart

Gewerbeobjekte

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

03.2011

 

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

4.465 m³

 

Nutzfläche

850 m²

 

Verkehrsfläche

90 m²

 

Bruttogrundfläche

902 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

95 TsdEuro

 

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

675 TsdEuro

Auszeichnungen

1. Sonderpreis beim 12. Solar- und Energiepreis 2011 verliehen vom EBZ Pforzheim-Enzkreis

Lage und Umgebung

 
 
 
 
48.93639
8.84141
Sanierung Heinrich Meier GmbH

Sanierung Heinrich Meier GmbH

Herrenwaag  31

75417 Mühlacker

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

75417 Mühlacker

Tel. +49 7041 814188-0

Fax +49 7041 814188-99

Bauherr

Heinrich Meier GmbH, Mühlacker

 

Fachplanung Heizung, Klima, Lüftung

74076 Heilbronn

Tel. +49 7131 76410

Fax +49 7131 764120

Statik

Ingenieurbüro Sommer, 75417 Mühlacker

 

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Am Ortsausgang von Mühlacker-Dürrmenz, direkt an der Enz gelegen, steht das Gewerbeanwesen der Firma Heinrich Meier GmbH. Der mit An- und Satteldachaufbau ergänzte Altbau von 1972 war hinsichtlich der technischen Ausstattung und der thermischen Hülle nahezu unverändert. Umstrukturierungen und Prozessoptimierungen führten zur Neuorganisation der Grundrisse.

Eine energetische Überarbeitung der Gebäudehülle und Technik war obsolet. Genutzt wurde diese Tatsache um das Gebäude auch außen neu zu organisieren. Der ursprünglich einfach rechteckige Baukörper wird nun mit einer Aluminium-Patchwork-Fassade klar ablesbar, während die Anfügungen von 1990 und 2010 als Putz- und Sichtbetonkuben abgesetzt sind, so entsteht ein harmonischer Dreiklang.

Das Gebäude präsentiert sich seinen Besuchern nun über streng gegliederte Vorflächen und den neuen - als "Schauvitrine" gestalteten - Eingang. Im Innern wurden Lagerflächen reduziert und den Verwaltungsflächen zugeschlagen. Ein flexibler Objektbereich mit mobilen Trennwänden aus Glas und Holz für Besprechung, Tagung, Konferenz und Hausmesse entstand - überall sind edle Oberfläche in Eichenholz, Sichtestrich und Nadelfilz eingesetzt.

Beschreibung der Besonderheiten

Innovationsgehalt (gestalterisch, baukonstruktiv, anlagentechnisch, funktional, sozial.):

Erneuerung der energetischen Hülle und Energieversorgung. Im Zusammenspiel mit der PV-Anlage entsteht quasi ein Null-Energie-Gebäude. Kontrollierte Raumlüftung mit WRG für erhöhte Raumluftqualität und Konzentrationsfähigkeit,


Maßnahmen zur Umnutzbarkeit:

Einbau einer flexiblen Raumzone mit ca. 130 m², welche mit mobilen Trennwänden in 3 Zonen gegliedert werden kann. Verschiedene Raumschaltszenen sind möglich: Empfang + Besprechung 1 + Besprechung 2 | Empfang + große Besprechung | Hausmesse (130 m²)


Beitrag zur Gestaltung des öffentlichen Raumes:

Sorgsam geordnete Freiflächen und ein neuer Zugang ordnen die Vorflächen im heterogenen Umfeld. Reparatur und Ordnung des äußeren Erscheinungsbildes.


Ergänzende Kurzbeschreibung der technischen Gebäudeausrüstung:

Ca. 70% der benötigten Heizenergie werden durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Verfügung gestellt, Spitzenlasten über den Ölkessel des Bestandes abgedeckt. Kontrollierte Raumlüftung mit WRG. Im Sommer können die Büro- und Besprechungsräume über die Wärmepumpe auch gekühlt werden, so herrschen immer gute Arbeitsbedingungen für langes, konzentriertes Arbeiten.

Sonstiges:

Sämtliche Arbeiten - egal ob Abbruch oder Neubau - wurden im laufenden Betrieb umgesetzt, ebenso der Einbau von Wand- und Bodenheizung.

 Objektdetails

 
 
 
 

Kennwerte des Energieverbrauchs

Primärenergiebedarf

59 kWh/(m²a)

Primärenergie

Umweltthermie (Luft / Wasser)

Sekundärenergie

Öl

Schlagwortliste

Energetische Sanierung Gewerbebau, 1. Sonderpreis EBZ Pforzheim-Enzkreis, Nullenergiegewerbebau, Bestandssanierung Gewerbebau, INEXarchitektur

 Zeichnungen und Unterlagen

 
 
 
 

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