Sanierung eines Einfamilienhaus mit 2 Wohnungen in Krummesse

23628 Krummesse

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Mit freundlicher Unterstützung von IWO Institut für Wärme und Oeltechnik e.V.

Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Wohnungsbauten

Objektart

Einzelhäuser

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

 

Bezugsfertigstellung

04.2010

 

Raummaße und Flächen

Nutzfläche

149 m²

 

Wohnfläche

130 m²

Lage und Umgebung

 
 
 
 
53.7895772
10.6563294
Sanierung eines Einfamilienhaus mit 2 Wohnungen in Krummesse

Sanierung eines Einfamilienhaus mit 2 Wohnungen in Krummesse

23628 Krummesse

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Süderstr. 73a

20097 Hamburg

Deutschland

Tel. +49 40 235113-0

Fax +49 40 235113-29

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 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Eine zentrale Maßnahme zur Verringerung des überhöhten Energieverbrauchs war der Einbau eines Öl-Brennwertgeräts, dessen Nutzungsgrad mit 99 Prozent am physikalischen Limit liegt. Daneben wurde ein 300 Liter fassender Wärmespeicher aufgestellt. Der bivalente Speicher ist durch zwei Wärmeübertrager in den Heizkreislauf eingebunden. Der erste erhitzt das Brauchwasser mittels der eingefangenen Sonnenwärme. Der zweite Wärmetauscher wird vom Heizkessel versorgt und übernimmt die Warmwasserbereitung, sobald die Sonne nicht ausreichend Wärme liefert.

Um in den Wohn räumen im Erdgeschoss eine möglichst gleichmäßige Wärmeverteilung zu erreichen, wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die schneckenförmig verlegten Heizungsrohre bestehen aus Polyethylen. Diese Art der Flächenheizung sorgt für niedrige Rücklauftemperaturen und ermöglicht einen besonders effizienten Betrieb der Öl-Brennwertheizung.

Die Solarthermieanlage dient der Warmwasserbereitung. Dazu reichen 5 m2 Solarkollektorfläche in Süd-West-Ausrichtung. Die Anlage wurde an dem neu errichteten Satteldach des Anbaus montiert.

Im Rahmen der Sanierung wurden neue Kunststofffenster mit Wärmeschutzverglasung eingesetzt. Auch die Hauseingangstür wurde durch eine gedämmte Kunststofftür ersetzt.

Ein Wärmedämmverbundsystem aus 14 cm starken Polystyrol-Hartschaumplatten plus 1,5 cm Fassadenputz sorgen für spürbar weniger Wärmeverluste. Durch den roten Anstrich passt das modernisierte Haus optisch weiterhin in die Rotklinkersiedlung.

Da das Dachgeschoss als Wohnraum genutzt wird und im Zuge des Umbaus sogar erweitert wurde, war eine Dämmung der Dachschrägen erforderlich. Sie erhielten eine Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle mit einer Gesamtdicke von 20 cm. Die Kellerdecken wurden mit 11 cm dicken Polystyrol-Hartschaumplatten ausgekleidet.

 Objektdetails

 
 
 
 

Energiestandard

KfW-Effizienzhaus 100

Kennwerte des Energieverbrauchs

Primärenergiebedarf

83 kWh/(m²a)

Primärenergie

Öl

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