Sanatorium Dr. Barner in Braunlage

38700 Braunlage, Dr.-Barner-Straße 1

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Mit freundlicher Unterstützung von Armstrong

  • © Werner Huthmacher, Berlin

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Gesundheitswesen

Objektart

Sonstige Bauten im Gesundheitswesen

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

 

Bezugsfertigstellung

01.1914

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
51.72926
10.6174
Sanatorium Dr. Barner in Braunlage

Sanatorium Dr. Barner in Braunlage

Dr.-Barner-Straße 1

38700 Braunlage

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

Dr. Friedrich Barner, Braunlage, D

 

Planung

66629 Freisen

Tel. +49 6855 99770

Fax +49 6855 997750

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Stuttgarter Str. 75

74321 Bietigheim-Bissingen

Deutschland

Tel. +49 7142 71-185

Fax +49 7142 71-248

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www.armstrong.de/boden

 

Bodenbelag

 Zur Marke DLW Linoleum

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage ist einer der bedeutendsten noch erhaltenen Jugendstilbauten in Deutschland. Im Jahr 1900 erwarb der Philologe und Mediziner Dr. Friedrich Barner zwei in regionaltypischer Holzbauweise errichtete Villen oberhalb des Ortskerns und eröffnete dort das „Rekonvaleszentenheim der gehobenen Stände“. Zu den Heilung und Erholung suchenden Patienten gehörte 1904 auch Albin Müller, Lehrer für Raumkunst und Formenlehre an der Kunstgewerbeschule Magdeburg und späterer Leiter der Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt. Die während seines Aufenthalts geschlossene Freundschaft zum Sanatoriumsleiter zahlte sich für den Architekten aus: Friedrich Barner beauftragte ihn mit dem Bau eines Erweiterungsgebäudes. Mit dem 1914 fertiggestellten, repräsentativen Mittelbau verband Albin Müller die bestehenden Villen zu einer Dreiflügelanlage. Die wahre Besonderheit des Sanatoriums offenbart sich jedoch erst im Innenraum: Die gesamte Innengestaltung samt Möbeln, Holzeinbauten, Treppenhäusern, Wandbespannungen, Tapeten, Leuchten, Geschirr und Besteck wurde von Albin Müller im Sinne des späten Jugendstils entworfen und ist größtenteils bis heute erhalten. Jeder Raum beeindruckt durch einen speziellen Material- und Farbkanon. Neben Materialien wie Marmor und Massivholz kam vor allem das damals neue Linoleum zum Einsatz: Nicht nur viele Bodenflächen, auch Wände wurden mit Linoleum – so genannten Linkrusta-Tapeten – ausgestattet. Neben den hygienischen Vorteilen, die das Material bot, kam auch die Ästhetik nicht zu kurz: Dank des Inlaid-Verfahrens, bei dem farbige und ornamentale Muster in den Linoleumboden eingefügt werden, konnten sehr individuelle Dessins nach Entwürfen Albin Müllers für Böden und Wände des Sanatoriums hergestellt werden.

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