Plattenpalast

10435 Berlin, Wolliner Straße 50

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  • © Thorsten Klapsch

    © Tobias Wille

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Veranstaltungsbauten

Objektart

Ausstellungsgebäude

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

07.2011

 

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

150 m³

 

Bruttogrundfläche

36 m²

Auszeichnungen

Plattform Nachwuchsarchitekten, 2.Platz

Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.5390481
13.4019651
Plattenpalast

Plattenpalast

Wolliner Straße 50

10435 Berlin

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

10117 Berlin

Tel. +49 30 40056740

Fax +49 30 40056741

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

KNAUF PERLITE GMBH

 

Kipperstr. 19

44147 Dortmund

Deutschland

Tel. +49 231 9980-01

Fax +49 231 9980-138

info@knauf-perlite.de

www.knauf-perlite.de

 

Trockenestrich

 
 

Fußbodenheizung

 
 

Putz

 
 

Dämmung

 
 

Farbe

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die Wiederverwendung von Großflächenplatten aus typischen Berliner Plattenbauten ist Hauptbestandteil einer Forschungsstudie, dessen Prototyp der Plattenpalast darstellt. Dreizehn Platten des Marzahner Spenderbaus Typ WBS70 bilden den Rohstoff für dieses de- und remontables Gebäude.

Alle Baustoffe, die im Plattenpalast eingesetzt werden, werden auf Umweltverträglichkeit, Energiebilanz und Wiederverwertbarkeit geprüft. Die einzelnen Platten werden durch Stahllaschen und Bolzen miteinander verschraubt, somit ist auch das recycelte Bauwerk selbst leicht wieder zerlegbar und einfach zu recyceln. Neuartige Baustoffe wie Kohlefaserstürze, selbstverdichtenden Beton, Innendämmung aus Calziumsilikat, Holzfaserdämmung und Wellpappe als Randdämmstreifen sowie eine Fußbodenheizung, die die Wärme aus dem Rücklauf des Vorderhauses nutzt, werden ebenfalls getestet. Prominentestes Wiederverwertungsbeispiel ist der Palast der Republik: Die Scheiben inklusive Rahmen wurden für den Plattenpalast recycelt.

Beschreibung der Besonderheiten

Nach einem Testaufbau in der Peter-Behrends-Halle hat der Plattenpalast in einem Hinterhofgarten zwischen Berlin Mitte und Wedding einen Außenstandort gefunden. Die Umgebung ist bestimmt von dem benachbarten Grenzstreifen an der Bernauer Straße. Dieser geschichtsträchtige Ort ist inhaltlich und in Bezug auf die Öffentlichkeitswirksamkeit ein idealer Standort für einen Prototypen aus recycelten Profan- und Feudalbauten.

Der Plattenpalast wird 20 Jahre nach dem Mauerfall als Ausstellungsgebäude genutzt. Besondere Raumqualität bestimmt den Einraum: Er windet sich L-, dann U-förmig und schließlich diagonal in die Höhe. Richtungswechsel, Blickwechsel und das Fließende von Innen nach Außen in Bezug auf die umgebenden Altbauten und Höfe machen die Spannung dieses Raumes aus.

 Objektdetails

 
 
 
 

Schlagwortliste

Plattenbau, Berlin, Recycling, Wiederverwertung

 Zeichnungen und Unterlagen

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