Panoramaaufzug Burgberg Meissen
01662 Meißen, Meisastrasse 10
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(14)
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Außenanlagen, Verkehrsbauten
Objektart
Sonstige Verkehrsbauten
Art der Baumaßnahme
Neubau
Tragwerkskonstruktion
Stahl
Bezugsfertigstellung
04.2011
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
635 TsdEuro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
1.440 TsdEuro
Lage und Umgebung
51.16717
13.46905
Panoramaaufzug Burgberg Meissen
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Panoramaaufzug Burgberg Meissen |
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Meisastrasse 10 01662 Meißen Deutschland |
![]() |
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Ø-Note (14)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
38102 Braunschweig
Tel. +49 531 22070-0
Fax +49 531 22070-32
Statik
RFR Stuttgart
Verwendete Produkte
HÜTTER-AUFZÜGE GmbH
Aufzug
Beschreibung
Objektbeschreibung
Meißen ist eine Stadt mit einer über 1000 jährigen Geschichte und bedeutenden Baudenkmälern, die den Krieg unbeschadet überstanden haben. Die Stadt möchte ihre touristische Situation ausbauen durch eine bessere Anbindung ihres Burgberges, der als ein intaktes historisches Ensemble nur schwer zugänglich ist und so wenig vom Bus-Tourismus profitiert. Die Stadt schrieb daher für die Planung eines Parkhauses, eines Busparkplatzes und eines Transportsystems ein Gutachterverfahren unter Architekten aus, das auf der abgelegenen Seite des Burgberges eine schnelle Erschließung des historischen Zentrums ermöglichen soll.
Unser Entwurf, der sehr zurückhaltend mit dem historischen Bestand umgeht, bekam in diesem Verfahren den ersten Preis.
Der Haltestellenbereich wird auf der Hangseite des Burgbergs durch langsam ansteigende Stützmauern begrenzt, die bis in einen ovalen Pavillon geführt werden. Die gerundeten Bereiche der mit Naturstein verblendeten Stützmauern auf nordöstlicher und südwestlicher Seite und die Weiterführung des Platzbelages in den Wartehallenpavillon suggerieren eine Trichterwirkung in Richtung Burgberg, aus dessen Trichterende der Schrägaufzug nach oben zum Burgberg fährt.
Der Pavillon bietet einen regen- und windgeschützten Wartebereich, einen Aufenthaltsraum für den Ticket-Verkauf, einen Lagerraum, einen Technikraum sowie behindertengerechte Sanitäranlagen für Besucher.
Eine Fahrt in der gläsernen Kabine des Schrägaufzugs bietet ein szenografisches Erlebnis, sobald die Kabine aus dem Pavillon auftaucht und über den Hang in Richtung Burgmauer schwebt. Fast ohne diese zu berühren hält sie kurz davor, so dass man durch die Zinnen der Burgmauer den Stadtraum betritt, ohne dass ein weiterer baulicher Eingriff in die historische Substanz notwendig geworden wäre. Die obere Ankunftsplattform besteht damit nur aus einer Türanlage und einer Anschlagschwelle.
Das aufgeständerte Gleistragwerk ist am unteren Auflager fest und durch die schräg gestellten Stützböcke in Längsrichtung verschieblich gelagert. Die in Querrichtung ausgekreuzten Böcke übernehmen die Horizontalkräfte durch Windbelastung auf die Kabine. Ein auf den unteren Flanschen der Gleise laufendes Gegengewicht wurde als das energetisch günstigste System gewählt.
Unser Entwurf, der sehr zurückhaltend mit dem historischen Bestand umgeht, bekam in diesem Verfahren den ersten Preis.
Der Haltestellenbereich wird auf der Hangseite des Burgbergs durch langsam ansteigende Stützmauern begrenzt, die bis in einen ovalen Pavillon geführt werden. Die gerundeten Bereiche der mit Naturstein verblendeten Stützmauern auf nordöstlicher und südwestlicher Seite und die Weiterführung des Platzbelages in den Wartehallenpavillon suggerieren eine Trichterwirkung in Richtung Burgberg, aus dessen Trichterende der Schrägaufzug nach oben zum Burgberg fährt.
Der Pavillon bietet einen regen- und windgeschützten Wartebereich, einen Aufenthaltsraum für den Ticket-Verkauf, einen Lagerraum, einen Technikraum sowie behindertengerechte Sanitäranlagen für Besucher.
Eine Fahrt in der gläsernen Kabine des Schrägaufzugs bietet ein szenografisches Erlebnis, sobald die Kabine aus dem Pavillon auftaucht und über den Hang in Richtung Burgmauer schwebt. Fast ohne diese zu berühren hält sie kurz davor, so dass man durch die Zinnen der Burgmauer den Stadtraum betritt, ohne dass ein weiterer baulicher Eingriff in die historische Substanz notwendig geworden wäre. Die obere Ankunftsplattform besteht damit nur aus einer Türanlage und einer Anschlagschwelle.
Das aufgeständerte Gleistragwerk ist am unteren Auflager fest und durch die schräg gestellten Stützböcke in Längsrichtung verschieblich gelagert. Die in Querrichtung ausgekreuzten Böcke übernehmen die Horizontalkräfte durch Windbelastung auf die Kabine. Ein auf den unteren Flanschen der Gleise laufendes Gegengewicht wurde als das energetisch günstigste System gewählt.
Objektdetails
Schlagwortliste
Schrägaufzug, Burgberg, Panoramaaufzug
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