Möbel Hardeck Haus 3
44803 Bochum, Werner Hellweg 2-30
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Industrie- und Gewerbebauten
Objektart
Gewerbeobjekte
Art der Baumaßnahme
Neubau
Bezugsfertigstellung
08.2010
Auszeichnungen
Lage und Umgebung
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Möbel Hardeck Haus 3 |
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Werner Hellweg 2-30 44803 Bochum Deutschland |
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Ø-Note (16)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
44801 Bochum
Tel. +49 234 30709-0
Fax +49 234 30709-11
Beschreibung
Objektbeschreibung
In nur einem Jahr Planungs- und Bauzeit entstand nach den Plänen der SchürmannSpannel AG ein Gebäude, das sich deutlich von anderen Einrichtungshäusern unterscheidet. Durch ein innovatives Energiekonzept erzeugt das Haus genauso viel Energie, wie es verbraucht. Für diese ausgeglichene Bilanz sorgen ein kompaktes und hochgedämmtes Gebäude, ein konsequentes Tageslichtkonzept, ein hybrides Lüftungskonzept sowie eine Photovoltaik-Anlage.
Beschreibung der Besonderheiten
Auch für die Kühlung des Gebäudes im Sommer konnte auf Klimatechnik verzichtet werden. Nachts öffnen sich innenliegende Schächte und lassen die warme Raumluft über das Dach entweichen. Gleichzeitig strömt kalte Nachluft über die Fassaden nach und kühlt dabei die offen liegenden Betondecken ab. Dieses kostengünstige Konzept der Nachtauskühlung hat sich in den Planungen von SSP seit Jahren bewährt.
Die besondere Wirtschaftlichkeit des Neubaus folgt aus einer intensiven Betrachtung der Lebenszykluskosten. Der Low-Tech-Ansatz spart nicht nur Investitionskosten, sondern hält auch die Folgekosten niedrig. Bei den zu erwartenden Energiepreissteigerungen ist die konsequente Einsparung von Energie für den Betrieb eines Gebäudes von entscheidender Bedeutung.
Eine besondere Herausforderung für das integrale Planungsteam der SchürmannSpannel AG war der Standort des neuen Hauses. Das Grundstück liegt in einem ehemaligen Bergbaugebiet und ist von alten Flözen durchzogen. Erst mit Hilfe von Bodengutachtern und Spezial-Tiefbauunternehmen konnte der Baugrund tragfähig gemacht werden.
Die Verbindung zwischen Neu- und Altbau schafft eine zweigeschossige, verglaste Brücke, die eine vierspurige Bundesstraße samt Straßenbahnlinie überspannt. Mit 45 Metern Länge und fast 20 Metern Breite fasst sie nahezu 20% der Ausstellungsfläche.
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