minimumhouse

15838 Klausdorf, Am See 26

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Ahlbrecht Felix Scheidt Kasprusch

Heinze ArchitektenAWARD 2010: 2. Platz Neubau

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    © Foto: Christian Gahl, Berlin 2009

     

    © Foto: Christian Gahl, Berlin 2009

     

    © Foto: Christian Gahl, Berlin 2009

     

    © Foto: Christian Gahl, Berlin 2009

     

    © Foto: Ulrich Hellweg 2009

     

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    © Foto: Ulrich Hellweg 2009

     

    © Foto: Ulrich Hellweg 2009

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    © Foto: Ulrich Hellweg 2009

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Wohnungsbauten

Objektart

Einzelhäuser

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Holz

 

Bezugsfertigstellung

12.2008

 

Anzahl der Vollgeschosse

2-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

514 m³

 

Wohnfläche

128 m²

 

Grundstücksgröße

1.530 m²

Kosten

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks

185 TsdEuro

 

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

295 TsdEuro

Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.17225
13.40366
minimumhouse

minimumhouse

Am See 26

15838 Klausdorf

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

10997 Berlin

Tel. +49 30 886832-77

Fax +49 30 886832-78

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

RAICO Bautechnik GmbH

 

Gewerbegebiet Nord 2

87772 Pfaffenhausen

Deutschland

Tel. +49 8265 911-0

Fax +49 8265 911-100

info@raico.de

www.raico.de

 

Pfosten-Riegel-Profile

 Zur Marke THERM+
 
 

Türen Sonderanfertigung

 
 

Sanitärkeramik Badewanne

 
 

Beleuchtung

 
 

Fliesen

 
 

Innenliegender Sonnenschutz

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

minimumhouse - Offenes Wohnen am See

Das minimumhouse am Mellensee in Klausdorf südlich von Berlin ist ein Prototyp für ein Ferien- und Wohnhaus, das unter dem Label minimumhouse inklusive aller Möbel und Einbauten seit Mitte 2009 angeboten werden wird.
Das Leitbild des Entwurfs entwickelt sich aus den prägenden landschaftlichen Gegebenheiten und der konsequenten Nutzung solarer Erträge für das Gebäude. Der Kiefernbestand hatte für die Positionierung des minimumhouses auf dem Grundstück maßgeblichen Einfluss. Baumfällungen wurden vermieden. So ist inmitten dieser markanten und ortstypischen Baumlandschaft ein offenes Gebäude entstanden, das sich unprätentiös in sein direktes Umfeld einbindet.

Die dreiseitig komplett verglaste Gebäudehülle wirkt durch die vielseitigen Durchsichten, durch die Lichtreflexionen und die unterschiedlichen Gasspiegelungen innerhalb des Baumbestandes immateriell – es entsteht ein spannendes Spiel zwischen der Auflösung der Gebäudehülle und den Bäumen, von Innen, wie von Außen gesehen. Die Freiflächen und Zuwegungen des Grundstücks bleiben unversiegelt.
Wir haben in einem Team von Architekten, Ingenieuren, Bauphysikern und Designern ein modulares Gebäudekonzept entwickelt, das es ermöglicht zeitgemäßes, offenes Wohnen und einen hohen ökologischen und ökonomischen Anspruch umzusetzen. Die modulare Elementierung aller Bauteile führt zu einer klaren, eigenständigen und auf Form und Oberfläche reduzierten Architektursprache. minimumhouse wird als Holzskelett aus filigranen, statisch notwendig dimensionierten Holzleimbindern montiert und mit geschlossenen Elementen oder Glasfassadenelementen beplankt.

Ein zentraler Kern wirkt statisch als aussteifendes Element und nimmt alle notwendigen Nebenräume und Ablageflächen auf. In mehreren Simulationsphasen entwickelte das Braunschweiger Institut für Gebäude- und Solartechnik unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. M.N. Fisch unterschiedliche thermische und technische Varianten der Gebäudeausrüstung, die bedarfsgerecht die optimale Lösung für unterschiedliche Standorte bieten. Einen außen liegenden Sonnenschutz benötigt das Gebäude in keiner Variante. Je nach Verglasungsart und Installations- und Geräteaufwand liegt der Jahresheizwärmebedarf zwischen Passivhaus- und Niedrigenergiestandard.

Die Umfassungswand Nord ist als hoch cellulosegedämmte Holzständerkonstruktion zweischalig aufgebaut und umlaufend mit auf Abstand gesetzten Thermoholzlatten verschalt. Die Südfassade ist flächenbündig als festverglaste Pfosten-Riegel-Fassade ausgeführt. West- und Ostfassade sind durch Schiebefenster maximal verglast. Ein in dieses Volumen eingestellter Kern stellt die notwendigen Nebenraumzonen zur Verfügung, integriert Haustechnik, Wandschranksysteme und Treppenlauf und zoniert den Grundriss wahlweise pro Geschoss in zwei über kurze Flurzonen zusammenhängende Raumbereiche oder separate abschließbare Räume.
Der Lauf der Sonne bestimmt - analog dem Biorhythmus des Menschen - die innere Organisation des Hauses. Man steht mit der morgendlichen Sonne auf, frühstückt auf der Terrasse oder am Esstisch mit Blick zum See und abends sitzt man am Kamin bei untergehender Sonne. Diesem entsprechend gliedert sich das Erdgeschoss in einen nach Osten und zum Mellensee orientierten Küchen- und Essbereich und einem Wohnbereich (Kaminzimmer) nach Westen.
Im Obergeschoss befinden sich zwei Wohnräume, die wahlweise als Arbeit-, Gäste- oder Schlafräume genutzt werden. Das Flachdach des Hauses ist extensiv begrünt. Projektiert ist die Platzierung einer Solaranlage auf dem Dach. Die Grundrissorganisation und die konsequente Ausrichtung des Hauses – Im Norden geschlossen und hochgradig gedämmt, die anderen drei Seiten verglast - ermöglicht aktive und passive Sonnenenergienutzung als Grundlage des integralen Energiekonzeptes.

 Objektdetails

 
 
 
 

Anzahl Wohneinheiten

1

Energiestandard

Niedrigenergiehaus

4-Zimmer-Wohnungen

1

Primärenergie

Gas

 

Holz

Sekundärenergie

Solarthermie

Schlagwortliste

minimum, minimumhouse, Einfamilienhaus, Holzhaus, Niedrigenergie, Glashaus, Öko

 Zeichnungen und Unterlagen

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© Heinze GmbH 2012 - Architekturobjekte - minimumhouse