Meetingpoint plan09

50676 Köln, Filzengraben 2

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  • © Martin Lässig

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Veranstaltungsbauten

Objektart

Ausstellungsgebäude

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Holz

 

Bezugsfertigstellung

10.2009

 

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

117 m³

 

Nutzfläche

28 m²

 

Bruttogrundfläche

33 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

15 TsdEuro

Auszeichnungen

Kölner Architekturpreis 2010, Anerkennung

Lage und Umgebung

 
 
 
 
50.93356
6.96025
Meetingpoint plan09

Meetingpoint plan09

Filzengraben  2

50676 Köln

Deutschland

 

Ø-Note

 
(40)
   

 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

50829 Köln

Tel. +49 221 32078620

Fax +49 221 32078690

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

„Bezogen auf die allgemeinsprachlich "geistig" genannten kognitiven Fähigkeiten des Menschen bezeichnet "Geist" das Wahrnehmen und Lernen ebenso wie das Erinnern und Vorstellen sowie Phantasieren und sämtliche Formen des Denkens“

Der für die Architekturveranstaltung "plan 09" im Hof der Kunsthochschule für Medien geplante meeting point vermittelt lediglich die Vorstellung eines Gebäudes, seinen Geist.

Eine zum Betonieren vorgerichtete Schalung beschreibt im Groben sein in der Zukunft liegendes Äußeres und obliegt der Phantasie der Betrachter; ist somit unendlich viele unterschiedliche Häuser. Losgelöst vom leiblichen Körper wird der transzendente Raum für die Dauer der Veranstaltung verschiedentlich genutzt. Nach sieben Tagen ist der Geist verflogen und die Schalung gibt anderen Gebäuden eine Form.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Meetingpoint auf der plan 09 erhielt beim Kölner Architekturpreis 2010 eine Anerkennung:

„Das Provisorium ist das Reagenzglas der reifen Lösung. Selbst wenn es nur eine Woche steht wie der Meeting Point der plan09 von LHVH Architekten. Die Idee, eine simple Hütte aus den gelben Verschalungselementen des Betonbaus zu konstruieren, beschreibt diesen Geist des Provisorischen besonders poetisch. Denn der Beton wird nie hier hinein fließen, er ist nur als Phantasiematerie vorhanden, aus der ein kreativer Geist seine Vorstellungen modellieren kann. Die schlichte Form, die zunächst nichts anderes sagt, als die Urform eines Hauses zu sein, entwickelt durch die eigenartige Farbe, aber auch durch die Assoziationen an Slum- und Favella-Bauten, erzählende Qualitäten, die den Prozess des Sprechens über Architektur inspirieren können. Und wenn nach wenigen Tagen die Platten wieder zu gewöhnlichen Funktionselementen werden, dann ist das Flüchtige das Memento Mori der tollen Idee und damit ein Ruf der Erinnerung, die Gegensätze dieses schönen Berufs nie aus den Augen zu verlieren.“

 Zeichnungen und Unterlagen

 
 
 
 

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