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Limbecker Platz in Essen

45127 Essen, Limbecker Platz 1

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

   
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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Lage des Objektes

Limbecker Platz 1, 45127 Essen, Deutschland

Objektkategorie

Wirtschaftsbauten

Objektart

Waren- und Geschäftshäuser

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Fertigstellungstermin

01.2009

 

 Projektbeteiligte Firmen und Personen

 
 
 
 

Architekt/Planer

HENN GmbH

Augustenstr. 54

80333 München

Deutschland

Tel. +49 89 52357-0

 
 
 
 
 

Architekt/Planer

ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG

Heegbarg 30

22391 Hamburg

Deutschland

Tel. +49 40 60606-0

 
 
 
 
 

Fachplanung

Kardoff Ingenieure Lichtplanung

Hölderlinstr. 11

14050 Berlin

Deutschland

Tel. +49 30 3699904-0

 
 
 
 
 

Architektur: Landschaftsarchitekt

Karstadt Immobilien Co. KG, Essen,; ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG, Hamburg ; Deutsche Immobilien Fonds AG, Hamburg

 
 
 
 
 

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 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Feuerschutztüren

Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren

 
 
 
 

Rauchschutzverglasungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Rauchschutztüren

Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren

 
 
 
 

Rohrrahmentüren

Rohrrahmenelemente T30 / F30 / T90 / F90

Lage und Umgebung

 
 
 
 
51.4557155
7.0042452
Limbecker Platz in Essen

Limbecker Platz in Essen

Limbecker Platz 1

45127 Essen

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Limbecker Platz in Essen

Nach fast 100-jährigem Bestehen fiel am 1. Juni 2008 der 35 Meter hohe Turm des Essener Karstadtgebäudes, begleitet vom Applaus vieler Schaulustiger, in sich zusammen. Mit der Sprengung des Jugendstilgebäudes ist das letzte Bestandsgebäude auf dem Gelände zwischen Ostfeldstraße, Berliner Platz und Friedrich-Ebert-Straße gewichen. Auf dem Areal nordöstlich der Innenstadt entsteht bis Herbst 2009 das Einkaufszentrum „Limbecker Platz“. Der erste Bauabschnitt wurde bereits im April dieses Jahres fertiggestellt und von Karstadt – Hauptmieter und Bauherr – bezogen. Das Kaufhaus hat Tradition in Essen: Bereits 1912 wurde das Althoff Warenhaus, das wenige Jahre später mit Karstadt fusionierte, nach Plänen des Architekten Wilhelm Kreis errichtet. Das Gebäude mit der markanten Sandsteinfassade wurde zum Wahrzeichen der Stadt und bekam aufgrund seiner monumentalen Erscheinung von der Bevölkerung den Namen „Warenburg“.

In puncto Größe wird das neue Einkaufszentrum jedoch jedes andere Gebäude der Innenstadt in den Schatten stellen. Dort wo früher das Althoffgebäude, das Modehaus SinnLeffers, das Karstadt-Sporthaus sowie die Verlängerung der Limbecker Straße waren, bildet nun das Center den nordwestlichen Abschluss der Innenstadt. Die Gebäudedimensionen haben bereits für kontroverse Meinungen gesorgt: Während ein Artikel der „Bauwelt“ den Neubau als „Einkaufskoloss“ bezeichnet, der „mit seiner östlichen Seite großspurig die Limbecker Straße verstopft“, spricht Projektentwickler ECE von einer „eleganten, transparenten und großstädtischen Architektur“. Auf dem 21.000 Quadratmeter großen Gelände werden nach der Fertigstellung den täglich erwarteten 50.000 Besuchern dreieinhalb Verkaufsebenen zur Verfügung stehen. Für eine gute Erreichbarkeit ist gesorgt. Stadtauswärts liegt der mächtige Neubau an einem der Verkehrsknotenpunkte der Großstadt: Die mehrspurige Ostfeldstraße sowie der Berliner Platz mit U-Bahn-Haltestellte und die Friedrich-Ebert-Straße grenzen direkt an das Center.

Mit einer markanten Fassade wird dem Großbau Ausdruck verliehen. Geplant wurde sie von dem Münchner Architekten Gunter Henn. Inspirieren ließ er sich beim Entwurf von einer Szene aus dem Film „Das verflixte 7. Jahr“ (1955). Wie das Kleid Marilyn Monroes, das durch die Abluft eines UBahn- Schachts aufgewirbelt wird, hebt sich auch die Fassade des Neubaus an den funktional wichtigen Abschnitten. Die gesamte Abwicklung teilt sich in zwei Schichten: eine innere, transparente Haut aus Glas und eine scheinbar darüberschwebende Hülle aus weißen Aluminiumblechen, die sich an den wichtigen Stellen wie den Eingängen am Limbecker Platz und Berliner Platz aufwölbt. In die Metallfassade wurden linsenförmige Pailletten aus aluminiumbedampften Spiegeln mit integrierten LEDs eingelassen. Während sie tagsüber ihre Umgebung widerspiegeln, leuchten die Halbkugeln nachts in unterschiedlichen Farben und inszenieren das nächtliche Gebäude. Klar setzt sich die dreidimensionale, großflächige Fassade vom Innenraum ab. Während die Außenhaut die Großform betonen möchte, wird hier auf Vielfalt gesetzt: Nach der Fertigstellung erwarten 200 Shops auf 70.000 Quadratmeter Verkaufsfläche die Besucher. Gegliedert wird das Center durch eine quadratische Ladenstraße, deren vier Rotunden mit Glaskuppeln das Center mit Tageslicht versorgen.

 Zeichnungen und Unterlagen

 

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