Konzerthaus des Dänischen Rundfunks
0999 København, Emil Holms Kanal 20
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Mit freundlicher Unterstützung von Troldtekt A/S
Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Emil Holms Kanal 20, 0999 København, Dänemark
Objektkategorie
Veranstaltungsbauten
Objektart
Konzerthäuser
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
01.2011
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Architekt/Planer
Ateliers Jean Nouvel
Cité d'Angoulême 10
75011 Paris
Frankreich
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Verwendete Produkte
Lage und Umgebung
55.658309
12.5902681
Konzerthaus des Dänischen Rundfunks
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Konzerthaus des Dänischen Rundfunks |
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Emil Holms Kanal 20 0999 København Dänemark |
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Ø-Note (1)
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Beschreibung
Objektbeschreibung
Das neue Konzerthaus des Dänischen Rundfunks (DR) am südöstlichen Stadtrand Kopenhagens ist ein außergewöhnliches Projekt. Ein markantes und reizvolles Gebäude im eher schlichten Umfeld des neuen Stadtteils Ørestad, entworfen vom französischen Architekten Jean Nouvel. Es ist ein Segment des Gebäudeensembles, das den Namen DR-Stadt (DR Byen) trägt. Die vier selbständigen Gebäude sind durch eine innere Straße, die „Indre Gade“ miteinander verbunden. Sie ist Treffpunkt der DR-Mitarbeiter und bietet Raum für Kommunikation und Zusammenarbeit.
Mit 40 Meter Traufhöhe ist das neue Konzerthaus eines der höchsten Gebäude in Kopenhagen. Die kubische Hülle besteht aus einer transparenten Glasfiber-Außenhaut, die über eine Konstruktion von Streben und Kabeln gespannt ist. Auf die Fassade, die nachts kobaltblau leuchtet, kann das allabendliche Geschehen im Inneren mittels übergroßer Lichtprojektionen nach außen übertragen werden. Der Konzertsaal, der 1.800 Gästen Platz bietet ist an drei Treppentürmen aufgehängt und auf schlanken Säulen gelagert. Bei der Inneneinrichtung entschied sich Architekt Jean Nouvel für warme Orange- und Brauntöne, die dem Raum Ruhe verleihen. Die unregelmäßige Form des Saals mit seinen vielfach gegliederten Balkonen sorgt für optimale akustische Bedingungen. Verantwortlich für die Akustik ist der Japaner Yasuhisa Toyota, der weltweit tätig ist und unter anderem auch den Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie geplant hat. Drei weitere Säle mit jeweils 200 bzw. 600 Sitzplätzen dienen zur Durchführung anderer Konzerttypen und wurden entsprechend akustisch optimiert.
Auch außerhalb der Säle stehen Akustik und Materialwahl im Fokus. In großen Teilen des Foyers und des übrigen Gebäudes bestehen die Wände aus Beton mit einer stofflichen, Elefantenhaut genannten Oberfläche. Ihre Unregelmäßigkeit bildet einen guten Kontrast zu den großen Flächen und langen Gängen. Hinter Foyer und Bühnen erstrecken sich viele Wandelgänge, die ebenfalls keinen Zweifel aufkommen lassen, dass man sich im Konzerthaus befindet. Die Böden bestehen aus Stahlplatten, die Wände aus Elefantenhaut-Beton. Die Akustik ist trotz der sonstigen harten Flächen angenehm. Für die Troldtekt-Decken wurde ein Neon-Orange-Farbton gewählt. Dadurch, dass Decken und die Kabelführungen, Lüftungsrohre etc. in der gleichen blendenden Farbe gehalten sind, fügt sich alles auf eine schöne Art und Weise zusammen. Für einige innenliegende Räume des Verwaltungstraktes setzte Architekt Jean Nouvel Troldtekt®-Deckenplatten natur ein.
Das Gebäude wurde unter 343 Projekten für die Endaus- scheidung des angesehenen Architekturpreises Mies van der Rohe-Preis 2011 nominiert.
Autor: Dipl.-Ing. Olaf Wiechers
Mit 40 Meter Traufhöhe ist das neue Konzerthaus eines der höchsten Gebäude in Kopenhagen. Die kubische Hülle besteht aus einer transparenten Glasfiber-Außenhaut, die über eine Konstruktion von Streben und Kabeln gespannt ist. Auf die Fassade, die nachts kobaltblau leuchtet, kann das allabendliche Geschehen im Inneren mittels übergroßer Lichtprojektionen nach außen übertragen werden. Der Konzertsaal, der 1.800 Gästen Platz bietet ist an drei Treppentürmen aufgehängt und auf schlanken Säulen gelagert. Bei der Inneneinrichtung entschied sich Architekt Jean Nouvel für warme Orange- und Brauntöne, die dem Raum Ruhe verleihen. Die unregelmäßige Form des Saals mit seinen vielfach gegliederten Balkonen sorgt für optimale akustische Bedingungen. Verantwortlich für die Akustik ist der Japaner Yasuhisa Toyota, der weltweit tätig ist und unter anderem auch den Konzertsaal der Hamburger Elbphilharmonie geplant hat. Drei weitere Säle mit jeweils 200 bzw. 600 Sitzplätzen dienen zur Durchführung anderer Konzerttypen und wurden entsprechend akustisch optimiert.
Auch außerhalb der Säle stehen Akustik und Materialwahl im Fokus. In großen Teilen des Foyers und des übrigen Gebäudes bestehen die Wände aus Beton mit einer stofflichen, Elefantenhaut genannten Oberfläche. Ihre Unregelmäßigkeit bildet einen guten Kontrast zu den großen Flächen und langen Gängen. Hinter Foyer und Bühnen erstrecken sich viele Wandelgänge, die ebenfalls keinen Zweifel aufkommen lassen, dass man sich im Konzerthaus befindet. Die Böden bestehen aus Stahlplatten, die Wände aus Elefantenhaut-Beton. Die Akustik ist trotz der sonstigen harten Flächen angenehm. Für die Troldtekt-Decken wurde ein Neon-Orange-Farbton gewählt. Dadurch, dass Decken und die Kabelführungen, Lüftungsrohre etc. in der gleichen blendenden Farbe gehalten sind, fügt sich alles auf eine schöne Art und Weise zusammen. Für einige innenliegende Räume des Verwaltungstraktes setzte Architekt Jean Nouvel Troldtekt®-Deckenplatten natur ein.
Das Gebäude wurde unter 343 Projekten für die Endaus- scheidung des angesehenen Architekturpreises Mies van der Rohe-Preis 2011 nominiert.
Autor: Dipl.-Ing. Olaf Wiechers










