Kompetenzzentrum Gesundheit
71691 Freiberg am Neckar, Porschestrasse 2
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STRENGER Projektbau
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Gesundheitswesen
Objektart
Sonstige Bauten im Gesundheitswesen
Art der Baumaßnahme
Neubau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Bezugsfertigstellung
04.2011
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Raummaße und Flächen
Rauminhalt - Brutto
7.060 m³
Nutzfläche
1.700 m²
Bruttogrundfläche
2.018 m²
Kosten
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
4.000 TsdEuro
Lage und Umgebung
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Kompetenzzentrum Gesundheit |
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Porschestrasse 2 71691 Freiberg am Neckar Deutschland |
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Ø-Note (226)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
STRENGER Projektbau
71638 Ludwigsburg
Tel. +49 7141 47770
Fax +49 7141 4777666
Architekt/Planer
Beschreibung
Objektbeschreibung
Gleichbehandlung von frei einteilbaren, gleichgroßen Grundrissflächen, 5 mal übereinander gestapelt, für Physiotherapie (EG-1.OG), Ärztegemeinschaft (2.OG) und Zahnarztpraxis (3-4 OG)
Geplant als Landmark und signifikantes Gebäude am Stadteingang von Freiberg am Neckar.
Erhöht - sichtbar - besonders! Ein Schwebender Würfel mit ca. 18m x 18m x 18m Kantenlänge und Höhe auf einem gläsernen Erdgeschoss.
Besondere Raumfunktionen erhalten die aus der Fassade hinaus geschobenen gläsernen Kuben mit einem besonderen Landschaftsbezug in jeder Etage sind diese an anderer Stelle angeordnet.
Ein Quadrat als Würfel, der zu allen Seiten seine beste Seite hat.
Im Innenkonzept wurde die Strenge des Quadrats durch organische Form wieder aufgelöst und somit entsteht ein interessantes und kraftvolles Spannungsfeld für den Patient und den Betrachter.
Standort und Quartiersbewertung:
Der Würfel steht am Rande einer landschaftlich genutzten Fläche und ist das erste Gebäude eines neu erschlossenen Gewerbegebietes am Ortsrand von Freiberg am Neckar.
Durch die exponierte Lage ist das Gebäude als Kontrast zur Landschaft weiterhin als Landmark sichtbar, die dem gesamten Areal den Auftakt gibt.
Das Grün der Freiraumgestaltung wächst bis an die Glasfassaden und die umliegende Landschaft heran. Arbeiten in der Landschaft ist der gewünschte und gleichzeitig gelebte Eindruck.
Als Besonderheit für ein Ärztehaus, ist eine ausreichende Anzahl von 50 Parkplätzen direkt dem Gebäude zugeordnet, mit einer eigener Zufahrt und einem eigenem prominenten Eingang in das Gebäude.
Zufahrt direkt von der nördlichen Einfallstraße als Verbindung nach Ludwigsburg. Der Bustransfer ist fußläufig in 3 Minuten, die S-Bahn in 10 Minuten erreichbar.
Die Stadt Freiberg grenzt unmittelbar an das neue Baugebiet an.
Funktionalität und Gestaltung:
Die Besucher und Patienten kommen schwellenfrei vom Parkplatz durch einen rollstuhlgerechten und krankentragengerechten Aufzug in alle Ebenen. Helle und lichtdurchflutete Grundrisse unterstützen die individuelle Atmosphäre im Gebäudeinneren.
Die angelegten Grundrisse haben Zukunft und ermöglichen Variabilität. Durch ein weit gespanntes Stützen-/Träger-Tragwerk wird eine freie Einteilbarkeit für mögliche Nutzungsänderungen erreicht. Geschoßverbinde Treppen ermöglichen die Zusammenlegung von Nutzungseinheiten.
Ausgegliedertes Treppenhaus mit Aufzug und Vorbereich ermöglicht für alle Grundrisse vollständig flexible Nutzungskonzepte. Das Treppenhaus und die Erschließung wurden so geplant, dass die Anbindung eines weiteren Baukörpers als zweiten Bauabschnitt jederzeit möglich ist.
Die verschiedenen Flächen sind vielseitig nutzbar: Entweder bleiben sie im gesamten Grundriss offen mit Rundum-Blick, oder sind alternative, als umlaufende Zelleneinteilung mit einer Nebennutzungszone im Zentrum als Kernlösung frei ein teilbar.
Die Verglasungselemente sind fast bodengleich und ermöglichen immer den Tiefblick in die Umgebung mit einem unterschiedlichen Landschaftsbezug und differenzierter Wahrnehmung der Jahreszeiten.
Ressourceninanspruchnahme:
Verwendung von gesunden Baustoffen und nachwachsenden Rohstoffen während der gesamten Bauzeit. Stammhandwerker aus der Region um lange Anfahrtswege zu vermeiden.
Beschreibung der Besonderheiten
Aufgrund hoher, frei zugänglicher Speichermassen durch massive Außenwände entsteht ein hoher thermischer Komfort im Inneren für die Nutzer durch die klassische Phasenverschiebung im Temperaturverlauf.
Unterstützende Lüftungsanlagen sichern bei geschlossener, thermischer Hülle eine behagliche Luftwechselrate.
Trotz moderner Architektur und Werkstoffen wurde Wert auf schalldämmende Zusatzmaßnahmen im Innenausbau gelegt.
Verwendung von baubiologisch unbedenklichen Baustoffen.
Innovationskomponente/ Besonderheiten:
Ein gerastertes Gebäude, bei dem man von außen eine eher zufällig eingeteilte Fassade aus Einzel- und Doppeleinheiten im Fensterrythmus erkennt, zeigt die ehrgeizige Komponente, hier etwas besonderes zu wollen und Funktionen im inneren zu ermöglichen.
Unter Beachtung einer angegebenen Budgetvorgabe ist hier ein Bauwerk konzipiert worden, was im Inneren Multifunktionalität erreicht und gleichzeitig als Gebäude ein Landmark setzt.
Durch die gute Zusammenarbeit von allen Projektbeteiligten, dem Investor und Betreiber, die Planer, die Projektsteurer und Ausführenden bis hin zu den Städtischen Vertretern konnte ein funktionierendes, architektonisch einzigartiges Haus entstehen, das hohe Maßstäbe an Funktionalität und Behaglichkeit setzt.
Energieversorgung und Verwendung:
Die aktuelle Energieeinsparverordnung EnEV 2009 und die Forderungen des EE Wärmegesetzes werden unterschritten.
Anteil der reinen Glasöffnungen wurde energetisch optimiert.
Die vorgehängte, hinterlüftete Fassade mit Wärmedämmung steht für eine nachhaltige, wartungsarme Fassade durch die Alublechtafel-Bauweise und für eine optimale Wärmedämmung, sowie für eine Außenhaut mit langer Lebensdauer.
Die teilweise in Abhängigkeit der Himmelsrichtung außenliegende Sonnenschutzverglasung und Wärmeschutzverglasung hält den sommerlichen Wärmeeintrag ab.
Dreifach verglaste Holz und Alufenster sorgen für ein hohes Schalldämmmaß und tragen zur Energieeinsparung bei.
Der Einsatz von regenerativer Technik wurde nach zahlreichen Rechenverfahren auf die Verwendung einer Pelletheizung festgelegt und realisiert.
Die eingebauten Aufzüge nutzen Energierückgewinnung durch ihre Antriebsenergie.
Nachhaltigkeit:
Die Nachhaltigkeit dieses Gebäude ist sehr hoch einzustufen.
Ökologische Nachhaltigkeit durch den Einbau einer Pelletheizung.
Verwendung von baubiologisch unbedenklichen Baustoffen.
Aufzug mit Energierückgewinnung durch Antriebsenergie.
Metallfassaden sorgen für eine optimale Wärmedämmung und für eine Außenhaut mit langer Lebensdauer und optimaler Wärmedämmung.
Das Gebäude wurde bewusst in die Höhe konzipiert, um einen höheren Flächenverbrauch auf dem Grundstück zu vermeiden, dadurch entsteht ein hocheffizientes Gebäude.
Zu erwähnen ist im Zusammenhang mit einem wirtschaftlichen Umgang von Ressourcen die Projektlaufzeit von der Projektierung Mitte 2008 über ein notwendiges Bebauungsplanverfahren bis hin zum Einzug der Nutzer April 2011 in weniger als 3 Jahren.
Objektdetails
Kennwerte des Energieverbrauchs
Heizenergieverbrauchswert
124 kWh/(m²a)
Stromverbrauchswert
18,1
Primärenergiebedarf
71,8
Primärenergie
Holz
Sonstige Heizenergie
Schlagwortliste
medizinischen Kompetenzzentrums, Landmark, signifikantes Gebäude, Bauträger, baubiologisch unbedenklichen Baustoffen, Physiotherapie, Ärztegemeinschaft, Zahnarztpraxis, schwebender Würfel, Gesundheit, Mensch im Mittelpunkt, Quadrat, besonderen Landschaftsbezug, thermischer Komfort, Multifunktionalität, Spannungsfeld, Nachhaltigkeit, Patient, Raumfunktionen, Glasfassaden, Zukunft, flexible Grundrisse
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