KMAR

50321 Amsterdam, Kattenburgerstr 7

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Büro- und Verwaltungsbauten

Objektart

Behörden

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

03.2009

 

Anzahl der Vollgeschosse

3- bis 5-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Bruttogrundfläche

6.500 m²

Kosten

Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)

14.000 TsdEuro

Auszeichnungen

Nominierung Amsterdamer Architekturpreis 2009 (Gouden AAP2009)

Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.372638
4.9180147
KMAR

KMAR

Kattenburgerstr 7

50321 Amsterdam

Niederlande

 

Ø-Note

 
(19)
   

 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

50668 Köln

Tel. +49 221 9624941

Fax +49 221 9624942

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Hering Bau GmbH & Co. KG Produkttechnik

 

Hoorwaldstr. 46

57299 Burbach

Deutschland

Tel. +49 2736 27-261

Fax +49 2736 27-236

toiletten@hering-bau.de

www.heringinternational.com

 

Fertigbetonteile

Carl Stahl GmbH

 

Tobelstr. 2

73079 Süßen

Deutschland

Tel. +49 7162 4007-0

Fax +49 7162 4007-8821

architektur@carlstahl.com

www.carlstahl-architektur.de

 
 

Tore

 
 

Fotovoltaik, Sonnenschutz aussen

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die Koninklijke Marechaussee (KMar) lässt sich am besten als eine Polizeiorganisation mit Militärstatus beschreiben. Organisatorisch ist sie seit 1998 neben der Armee, der Marine und der Luftwaffe die vierte eigenständige Organisationseinheit des niederländischen Verteidigungsministeriums.

Die Spannung zwischen

  • Regel + Ausnahme
  • Wiederholung + Variation
  • Statik + Kinetik
  • Fläche + Struktur
  • Kontext + Objekt
  • Bedeutung + Rätsel
  • Gruppe + Individuum
  • Ordnung + Chaotik
  • Vielfalt + Schlichtheit


haben wir versucht bei dem Projekt für die KMAR auszuloten.

Wir sehen hierin einen Ausdruck für die ambivalente Situation der Nutzer, zwischen der Institution und dem Individuum, das ihr dient, zwischen dem Polizisten als Funktion in der Uniform und der Person darunter, zwischen der Gesellschaft, die Sicherheit fordert, aber die Sicherheitskräfte skeptisch betrachtet.

Hierdurch erhält das Gebäude Bedeutung und kann in einen Dialog mit dem Betrachter und Nutzer treten. Es spricht zu der Stadt, die es hervorgebracht hat. Es vermittelt eine Botschaft über seine Identität, um diese auch gleichzeitig zu verschleiern. Man meint, das Gebäude sehr schnell zu verstehen, beim näheren Betrachten heben sich die Gewissheiten aber wieder auf.

Ist das Gebäude dunkel oder hell? Ist es geschlossen oder transparent? Wieviele Geschosse hat es eigentlich?
Diese Fragen lassen sich nicht mehr eindeutig beantworten. Hinzu kommen die unterschiedlichen Eindrücke durch verschiedene Lichtverhältnisse oder Witterungen. Der Betrachter bildet sein eigenes Urteil, das allerdings nur für den Augenblick gilt. Die nächste Begegnung, der zweite Blick, führt zu anderen Sichtweisen.

Um das Projekt in seiner Nutzungsbedeutung kenntlich zu machen, wurde die Typologie der "Burg" gewählt. Merkmale wie der Zugang über eine Rampe durch ein Tor auf einen höher gelegenen Hof oder die Spindeltreppen zwischen den Geschossen sind hierauf zurück zu führen.

Städtebaulich ist es ein Pendent zum Scheepvaartmuseum und bildet so Anfang und Ende einer stadträumlichen Sequenz.

Beschreibung der Besonderheiten

Es wurden zwei Nutzungen gestapelt:
  • im Erdgeschoss die Garage der Einsatzfahrzeuge
  • in den Obergeschossen die Verwaltung und Personalräume

 Objektdetails

 
 
 
 

Primärenergie

Gas

 

Solarthermie

Sekundärenergie

Geothermie

Schlagwortliste

Bauen am Wasser, Fertigbetonfassade

 Zeichnungen und Unterlagen

Link mitnehmen

 

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