Kleines Denkmal Düsseldorf
40591 Düsseldorf, Prof.-Schwippert-Straße 2
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Wohnungsbauten
Objektart
Einzelhäuser
Art der Baumaßnahme
Sanierung / Modernisierung
Tragwerkskonstruktion
Ziegelmauerwerk
Bezugsfertigstellung
07.2008
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Rauminhalt - Brutto
612 m³
Nutzfläche
96 m²
Wohnfläche
96 m²
Grundstücksgröße
85 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
60 TsdEuro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
181 TsdEuro
Lage und Umgebung
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Kleines Denkmal Düsseldorf |
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Prof.-Schwippert-Straße 2 40591 Düsseldorf Deutschland |
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Ø-Note (480)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
40479 Düsseldorf
Tel. +49 211 1623472
Fax +49 211 1623474
Verwendete Produkte
Gira Giersiepen GmbH & Co. KG Elektro-Installationssysteme
Dahlienstr. 12
42477 Radevormwald
Deutschland
Tel. +49 2195 602-0
Fax +49 2195 602-191
www.gira.de
Schüco International KG
Karolinenstr. 1-15
33609 Bielefeld
Deutschland
Tel. +49 521 783-0
Fax +49 521 783-451
www.schueco.de
Glasfassade
WAREMA Renkhoff SE
Hans-Wilhelm-Renkhoff-Str. 2
97828 Marktheidenfeld
Deutschland
Tel. +49 9391 20-0
Fax +49 9391 20-4299
www.warema.de
Sonnenschutz
Wolf GmbH
Industriestr. 1
84048 Mainburg
Deutschland
Tel. +49 8751 74-0
Fax +49 8751 74-1600
www.wolf-heiztechnik.de
agape 149
Badobjekte
Alape GmbH
Badobjekte
A.F. Dornbracht GmbH & Co KG Armaturenfabrik
Armaturen
GRANITIFIANDRE S.p.A.
Fliesen
Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Wunsch nach zentralem Wohnen und der Mangel an Flächen für Neuentwicklungen lässt die Attraktivität an Bestandsimmobilien weiter ansteigen. Seit Ende der 90er Jahre fließen mehr als die Hälfte der Investitionen im Baubereich in Bestände. Durch mutiges Herangehen an alte Bunker, Industriegebäude oder Verkehrsbauten entstehen einzigartige Wohnkonzepte mit hoher Lebensqualität an ungewöhnlichen Orten.
Ursprünglich war der Bauherr an einer Wohnung in den Neubauten auf dem innenstadtnahen Gelände des ehemaligen Straßenbahndepot interessiert, bis er gegenüber die alte Remise entdeckte….
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 1917als Werkstatt errichtet und als solches bis zum Jahre 2000 genutzt. Es steht giebelständig zum Verteilerplatz vor der alten Wagenhalle mit den historischen Gleisharfen.
Das Objekt wurde aus dem Gesamtareal herausparzelliert und musste unter den historischen Gleisanlagen hindurch komplett neu erschlossen werden.
Formuliertes Ziel der Denkmalpflege war im Rahmen der Umnutzung das äußere Erscheinungsbild des einfachen Industriegebäudes zu erhalten. Hierzu war der zerstörte Giebel nach historischem Vorbild zu rekonstruieren und die kulissenartigen Fassaden zum Platz incl. der Toranlage zu sanieren. Der Innenausbau und die Nutzungsänderung zu Wohnzwecken tragen zum Erhalt des Denkmals bei. Das Denkmalamt bescheinigt einen 100% Denkmalanteil für die Herstellungskosten, was dem Bauherrn, als Selbstnutzer, einer Steuerersparnis von 90% der Herstellungskosten ermöglicht (10 Jahre a 9%). Somit konnte, gerade vor dem Hintergrund wirtschaftlich knapper Zeiten, eine außergewöhnliche Immobilie mit wirtschaftlich interessanten Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Ziel der Planung war es einen spannungsreichen Kontrast von außen nach innen aufzubauen. Das innere ist hochmodern gestaltet mit geraden Linien, klaren Formen und fast weiß in weiß.
Das bestehende Gebäude ist als Hülle verstanden, die mit einer Innenhöhe von ca. 6m ein neues Innenleben aufnimmt. Die transparente Gestaltung zur Nachbarschaft fordert zur Kommunikation auf.
Eine zusätzliche Geschossdecke formuliert neue Räume. Der Wohnraum bleibt in der ursprünglichen Höhe erhalten und erzielt ein luftiges Raumgefühl. Als Highlight ist das Ziegelmauerwerk der Stirnseite auf der vollen Höhe freigelegt und illuminiert.
Unter der Zwischendecke befindet sich der offene Koch- und Essbereich. Das 1. Obergeschoss wird über eine einläufige knallrote Treppe erschlossen. Klassische Raumaufteilungen sind hier neu interpretiert. Ein eingestellter Kubus beinhaltet die Funktionsräume WC und Dusche.
Die Badewanne ist skulptural in den Schlafraum integriert und vom Wohnraum her über eine raumhohe, großflächige Verglasung sichtbar. Der Luftraum des Wohnbereiches wächst optisch dem Schlafraum zu. Die offene Raumgestaltung lässt dem Nutzer völligen Freiraum bei der Nutzung der Zonen.
Die Toröffnungen sind großflächige mit Pfosten-Riegel-Verglasung geschlossen und legen sich zurückhaltend hinter die alten 5m hohen Torflügel.
Wertige Materialien wie rahmenlose Verglasungen oder Basalt im Funktionsbereich und klare weiße flächen wie der hochglänzende Epoxydharzboden stehen im spannenden Kontrast zu puren Oberflächen, die an die Geschichte des Hauses erinnern.
Rückwärtig wurde das Gebäude mit WDVS verkleidet und eine neue Holzbalkendecke mit Wärmedämmung zum Spitzboden eingezogen. Die Gastherme im Spitzboden versorgt die Fußbodenheizung in allen Wohnbereichen. eine kontrollierte Lüftungsanlage schafft ein behagliches Klima für die Bewohner und die Gebäudesubstanz.
Objektdetails
Anzahl Wohneinheiten
1
2-Zimmer-Wohnungen
1
Primärenergie
Gas
Schlagwortliste
Denkmal, Umnutzung, Rheinbahndepot, Straßenbahndepot, Remise, Refugium, Kontraste, Alt, Neu, Nichtwohngebäude, zu, Wohngebäude, Nutzungsänderung
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