Johannes Wesling Klinikum in Minden

32429 Minden, Hans-Nolte-Straße 1

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

  • © baubild / Stephan Falk / Hörmann KG ; Jochen Stüber, Hamburg

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Gesundheitswesen

Objektart

Krankenhäuser

Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.26098
8.88969
Johannes Wesling Klinikum in Minden

Johannes Wesling Klinikum in Minden

Hans-Nolte-Straße 1

32429 Minden

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

Zweckverband der Kliniken im Mühlenkreis, Minden

 

Planung

40474 Düsseldorf

Tel. +49 211 867040

Fax +49 211 323319

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Feuerschutztüren

 Zur Marke H 16
 Zur Marke H 3
 Zur Marke HE 310
 

Industrie-Sectionaltore

 Zur Marke SPU 40

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Johannes Wesling Klinikum in Minden

Als Ersatz für mehrere, im Stadtgebiet verstreute Klinikbereiche entstand das neue Großklinikum in nur drei Jahren Bauzeit am Stadtrand von Minden. Geplant nach modernsten medizinischen und betriebsorganisatorischen Konzepten, bietet das Haus seinen Patienten eine Maximalversorgung. Darüber hinaus sichert es die medizinische Betreuung in der gesamten Region.

Für die Aufgabenstellung „Klinik im Grünen“ setzen die Düsseldorfer Klinikpartner TMK-Architekten am Rande des Wiehengebirges auf eine niedrige Bebauung in aufgelockerter Anordnung. Gebäudemodule von etwa 600 Quadratmeter bilden an zwei Haupterschließungsachsen variabel medizinische Zentren, unter denen die Kinderklinik baulich hervorgehoben ist. Dank der Magistralen sowie der zwischen den Nutzungseinheiten angeordneten Gärten und Höfe werden sowohl Landschafts- wie auch Architekturraum miteinander verwoben. Mit der Begrenzung auf drei Geschosse entstehen zwischen den Baukörpern durchsonnte Außenräume, die nicht nur dem menschlichen Maßstab entsprechen, sondern gleichzeitig dafür sorgen, dass alle Räume ausreichend Tageslicht haben und natürlich belüftet sind. Der funktionelle Vorteil liegt in der Zusammenfassung aller voneinander abhängigen Funktionen auf einer Ebene. Die notwendigen Verund Entsorgungseinrichtungen werden im Basisgeschoss zusammengefasst. Nach Norden folgt die nachrangige Ebene dem abfallenden Gelände und wird so in großen Teilen zu einer oberirdischen Funktionseinheit. Dank konsequent geführter horizontaler und vertikaler Vernetzung kann die Logistik der Klinik auf ein automatisches Warentransportsystem zurückgreifen, dessen robotergesteuerte Transportwagen ihre Wege selbstständig finden.

Die Orientierung des Gebäudes im Gelände zielt vor allem darauf, die Pflegebereiche gleichberechtigt in Ost-West- Richtung anzuordnen. Daher zweigen die Pflegetrakte von den Magistralen in Südrichtung ab, mit zwischengeschalteten, nach Süden orientierten Gärten, die mit Ausblick auf das Wiehengebirge den landschaftlich attraktiven Bezug vor allem für die außen gelegenen Pflegebereiche einbeziehen. Die Gartenanlagen staffeln sich in ihrer Nutzungsintensität in einem natürlichen Übergang vom locker bepflanzten Landschaftsraum bis zu den intensiven Nutzungszonen der Patientengärten. Damit bindet sich der Neubau in die Umgebung ein, ohne die angrenzende Wohnbebauung zu dominieren oder gar die Landschaft zu durchschneiden.

Die Wege von Besuchern und Patienten trennen sich bereits in der östlich vorgeschalteten Eingangshalle. Die Pflegebereiche werden über die südliche Besucher-Magistrale erschlossen. Entlang dieser Magistrale befinden sich die den unterschiedlichen Zentren zugeordneten Cafés und Cafeterias für Besucher, Patienten und Mitarbeiter, ebenso die Personal-Speisebereiche, was für kurze Wege sorgt. Diese Ruhezonen mit Fernblick sind über die gesamte Gebäudehöhe offen konzipiert. Die von der Eingangshalle nördlich gelegene Magistrale bündelt dagegen den Patientenverkehr. Dabei wird unterschieden zwischen einer externen Erschließungsachse für gehfähige und ambulante Patienten und einer parallel verlaufenden, internen Erschließungsachse für liegende Patienten. Entlang dieser Magistrale sind alle Leitstellen und alle für diesen Bereich relevanten Untersuchungs- und Behandlungseinrichtungen angeordnet, sodass sich für die Patienten eine einfache und eindeutige Orientierung ergibt. Im ersten Obergeschoss liegt die zentrale OP-Abteilung mit zweimal sechs Operationssälen im Zentrum des Behandlungsgebäudes, direkt oberhalb der Liegendanfahrt. Unmittelbar daran schließen die Intensivstationen an. Alle klimatisierten Bereiche sind nach Norden ausgerichtet. Das Johannes Wesling Klinikum bietet über die medizinische Versorgung hinaus einen fördernden Heilungsprozess durch die Einbeziehung von Kunst und Natur.

 Zeichnungen und Unterlagen

 
 
 
 

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