Interventionszentrum in Frutigen
3714 Frutigen, Parallelstrasse 9
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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Betriebsgebäude
Objektart
Feuerwehr-Gebäude
Art der Baumaßnahme
Neubau
Bezugsfertigstellung
01.2007
Lage und Umgebung
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Interventionszentrum in Frutigen |
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Parallelstrasse 9 3714 Frutigen Schweiz |
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Ø-Note (2)
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Beteiligte Unternehmen
Bauherr
BLS AG, Infrastruktur Anlagen, Bern
Fachplanung
Müller & Truniger Architekten, Zürich
Generalbau
ARGE Bahntechnik Lötschberg, Thun
Objektbetreuung
Allenbach + Trachsel AG, Frutigen
Planung
Ingenieurgemeinschaft Frutigland p.Adr. Kissling + Zbinden AG, Spiez
Statik
Moor Hauser + Partner, Bern , n’H, Neue Holzbau, Lungern
Verwendete Produkte
Upheider Weg 94-98
33803 Steinhagen
Deutschland
Tel. +49 1805 750100
Fax +49 1805 750101
www.hoermann.de
Beschreibung
Objektbeschreibung
Je nach Lichtsituation variiert der Hallenbau zwischen monolithischer Geschlossenheit und filigraner Transparenz. Aus dem tagsüber stumpf grauen bis grünlich-blau schimmernden Riegel wird nachts eine riesige gelbe Laterne. Dann ist durch die Polycarbonathaut auch das außergewöhnliche Tragwerk der Halle sichtbar: Zweigelenk-Rahmen mit je rund 21 Metern Spannweite sind wie Tischböcke paarweise aneinandergelehnt und steifen die Halle in Längsrichtung aus. Zusätzliche Windverbände wurden dadurch überflüssig. Auf den Rahmen liegen brettschichtverleimte Längsträger, die durch schubsteife Dreischichtplatten in der Dachebene miteinander verbunden sind. Am Fußpunkt liegen die Hallenbinder über Stahlgelenke auf einem Stahlbetonsockel auf. Die Horizontalträger der Fassade sind an den Rahmenstielen befestigt und in jeder Feldmitte über Gewindestangen von der Dachkonstruktion abgehängt.
Im Halleninneren herrscht je nach Witterungsverhältnissen ein mehr oder weniger diffuses Licht. Verantwortlich hierfür ist die Fassade aus Polycarbonat-Stegplatten, die über die gesamte Fassadenhöhe reichen. Messungen haben für die Halle einen mittleren Tageslichtquotienten von acht Prozent ergeben. Dies bedeutet, dass allein das Tageslicht während mehr als 90 Prozent der jährlichen Arbeitszeit eine Mindestbeleuchtung von 500 lux sicherstellt. Zur Beheizung des Interventionszentrums wird das im Basistunnel ständig anfallende Bergwasser verwendet: Die Temperatur im Tunnel liegt bei bis zu 35° Celsius. Um eine Überhitzung der Halle im Sommer zu vermeiden, besitzen die Stegplatten einen g-Wert von unter 0,5. Zusätzlich wird die Halle über eine Nachtströmungslüftung gekühlt: Dann gelangt die Außenluft über Klappen am Fußpunkt der Fassade ins Innere und verlässt die Halle über Lüftungsöffnungen in der Mitte der Hallendecke wieder. Mechanisch belüftet werden müssen lediglich einige innen liegende Räume wie die Mensa und Aufenthaltsräume. Werkstätten und Büros liegen dagegen an der Außenfassade und erhalten direkte Außenluft durch Fenster.
Fotos:
- Wehrli Müller Fotografen, Zürich
- baubild / Stephan Falk / Hörmann KG
Zeichnungen und Unterlagen
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