Internat der Handwerkskammer Berlin in Bernau

16321 Bernau, Hannes-Meyer-Campus 1

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Mit freundlicher Unterstützung von Armstrong

  • © Werner Huthmacher, Berlin

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Bildungsbauten

Objektart

Hochschulen

Art der Baumaßnahme

Sanierung / Modernisierung

 

Bezugsfertigstellung

01.2007

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
52.70637
13.54378
Internat der Handwerkskammer Berlin in Bernau

Internat der Handwerkskammer Berlin in Bernau

Hannes-Meyer-Campus 1

16321 Bernau

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund / Handwerkskammer Berlin

 

Planung

12161 Berlin

Tel. +49 30 8590790

Fax +49 30 8594063

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Stuttgarter Str. 75

74321 Bietigheim-Bissingen

Deutschland

Tel. +49 7142 71-185

Fax +49 7142 71-248

service_germany@armstrong.com

www.armstrong.de/boden

 

Bodenbelag

 Zur Marke DLW Linoleum

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau, seit 2007 das Internat des Bildungszentrums der Handwerkskammer Berlin, ist nach dem Bauhausgebäude in Dessau der zweite große Schulbau, der am Bauhaus entworfen und geplant wurde. Hannes Meyer und Hans Wittwer gewannen den ausgerufenen Wettbewerb und errichteten 1929/1930 das Lehrgebäude samt Internat für Gewerkschaftsfunktionäre inmitten einer Waldlandschaft in der Nähe von Berlin. Sie entwarfen eine dezentrale Anlage aus funktional eigenständigen Baukörpern: ein Gemeinschaftstrakt mit Speisesaal und Aula, separate Wohnhäuser für Schüler und Lehrkräfte sowie das Unterrichtsgebäude. Ein Glasgang im Westen verbindet die Gebäude und dient als Rückgrat der gesamten Anlage. Auch die Materialien und die Konstruktion wurden nach funktionalen Gesichtspunkten gewählt: Das tragende Gerüst aus Eisenbetonrahmen bleibt sowohl außen als auch innen sichtbar. Zusammen mit den Wandausfachungen aus gelbem Klinker und den Glasflächen – zum Teil Prismengläser – entstehen klar definierte, funktionale Baukörper. Neben den naturbelassenen Oberflächenstrukturen setzt im Innenraum ein ausgeklügeltes Farbkonzept Akzente: Materialien wie Linoleum, Glas und Tapete dienen den Schülern und Lehrern als Leitsystem. Dass das Ensemble auch heute noch zu großen Teilen dem Originalzustand entspricht, ist der Sanierungsarbeit der Brenne Gesellschaft von Architekten zuzuschreiben, die das Gebäude zum Internat umbauten. Sie entfernten größtenteils die nach 1945 hinzugefügten An- und Umbauten und legten überformte Bauteile wieder frei. Dort, wo es erforderlich war, fügten die Architekten auch Neues hinzu: Der neue Haupteingang aus Stahl und Glas oder die mit Eternittafeln gestaltete Südost-Wand im Foyer sind deutlich als ergänzende Bauteile zu erkennen.

 Zeichnungen und Unterlagen

Link mitnehmen

 

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