Herzzentrum der Uniklinik in Köln

50937 Köln, Kerpener Straße 62

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

  • © Jürgen Schmidt, Köln ; baubild / Stephan Falk / Hörmann KG

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Gesundheitswesen

Objektart

Krankenhäuser

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Bezugsfertigstellung

10.2007

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
50.9232
6.91709
Herzzentrum der Uniklinik in Köln

Herzzentrum der Uniklinik in Köln

Kerpener Straße 62

50937 Köln

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

Universitätsklinik Köln, vertreten durch Medfacilities

 

Planung

22763 Hamburg

Tel. +49 40 88151-0

Fax +49 40 88151-177

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Feuerschutztüren und -klappen, Mehrzwecktüren

 Zur Marke D45
 Zur Marke D55
 Zur Serie Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren
 Zur Marke H 16
 Zur Marke H 3
 Zur Marke H 3 D
 

Rollgittertor

 Zur Marke HG-S
 Zur Serie Rolltore

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Herzzentrum der Uniklinik in Köln

Jedes Jahr kommen in Deutschland über 5000 Kinder mit angeborenem Herzfehler zur Welt, was die Freude über die Geburt mit Sorgen und Ängsten um die Gesundheit des Neugeborenen überschattet. Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, einen Ort zu haben, wo sich nicht nur fachlich kompetente Ärzte um die kleinen Patienten kümmern, sondern alles dafür getan wird, dass sich Kinder und Eltern wohlfühlen können.

Lange Wege können in einem Krankenhaus über Leben und Tod entscheiden. Von daher ist es wichtig, dass thematisch zusammengehörende Bereiche auch räumlich nah beieinander liegen. Noch viel wichtiger ist allerdings die interdisziplinäre Zusammenarbeit verwandter Abteilungen. Bereits 1993 wurde deshalb im Uniklinikum Köln ein Herzzentrum gegründet, das die Kooperation der kardiologischen Fächer vorsah. Diese enge Zusammenarbeit sollte schon bald noch ökonomischer werden: Das Herzzentrum sollte in ein eigenes Gebäude ziehen, das alle medizinischen Fachbereiche rund um das Herz (Kardiologie, Kinderkardiologie, Herz-Thorax-Chirurgie und Gefäßchirurgie) unter einem Dach vereint und gleichzeitig in unmittelbarer Verzahnung mit den bestehenden Klinikbereichen steht. Im Oktober 2001 fand deshalb ein Architektenwettbewerb für das neue Herzzentrum statt, den das Hamburger Architekturbüro gmp von Gerkan, Marg und Partner für sich entschied. Drei Jahre später wurde mit dem Bau begonnen, der besondere Rücksichten nehmen musste, da er unter laufendem klinischem Betrieb der Nachbargebäude errichtet wurde. Im Oktober 2007 konnte der neue Klinikteil offiziell eröffnet werden.

Das mit modernster Medizintechnik ausgestattete Herzzentrum passt sich in seiner Form der Kammstruktur der bestehenden Klinikbauten an und rückt in die Bauflucht der benachbarten Blutbank. Auf insgesamt vier Geschossen und einem Staffelgeschoss sind alle Untersuchungs-, Behandlungs-, Operations- und Pflegebereiche der zusammengeschlossenen Abteilungen untergebracht. Die beiden Untergeschosse nehmen die Technik und die Tiefgarage auf. Die offene Magistrale des Uniklinikums wird bis zum Herzzentrum verlängert. Der dreigeschossige, gläserne Gang verbindet den Neubau mit der Pathologie und stellt so einen vom Wetter unabhängigen Weg für das Personal zum Zentralbereich der Uniklinik her.

Ein gläsernes Eingangsportal empfängt die Patienten und Besucher des Herzzentrums und führt sie in eine lichtdurchflutete, gebäudehohe Empfangshalle, in der Laubbäume mit Sitzbänken darunter und warme Materialien wie Kirschholz für eine angenehme Atmosphäre sorgen. Die Giebelfassade in der Halle und der gesamte Aufzugskern sind mit Holzwerkstoffplatten im Black-Cherry-Furnier verkleidet. Der Boden ist in beflammtem, dunkelgrauem Basalt ausgelegt.

Auf den einzelnen Stationen wirken helle, freundliche Farben dem tristen Krankenhausalltag entgegen. Intime Rückzugsräume für Patienten wie auch Begegnungsorte für Angehörige und Freunde schaffen ein ausgewogenes Verhältnis von Ruhe und Geschäftigkeit. Die Eltern- und Spielzimmer der Kinderkardiologie in der zweiten Etage sind mit einem von begrünten Pergolen gerahmten Spielhof im Freien verbunden. Die Pflegestationen im dritten Obergeschoss sind geprägt durch raumhohe Verglasungen und Holzwandbekleidungen. Hier ist jeweils zwei Doppelzimmern ein Aufenthaltsraum mit vorgelagerter Loggia zugeordnet.

Die Pfosten-Riegel-Fassade des H-förmig angelegten Neubaus ist wie der Bestand mit hellem Kirchheimer Muschelkalk verkleidet. Rötlich schimmernde Aluminium-Verschatter
vor den großen Glasflächen geben der klassischen Fassade eine zusätzliche Struktur und erzeugen ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

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