Haus Börger in Rheda-Wiedenbrück
33378 Rheda-Wiedenbrück, Kolpingstraße 47
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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Wohnungsbauten
Objektart
Einzelhäuser
Art der Baumaßnahme
Neubau
Bezugsfertigstellung
01.2006
Lage und Umgebung
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Haus Börger in Rheda-Wiedenbrück |
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Kolpingstraße 47 33378 Rheda-Wiedenbrück Deutschland |
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Ø-Note (19)
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Beteiligte Unternehmen
Bauherr
Familie Börger, Rheda-Wiedenbrück
Planung
Verwendete Produkte
Upheider Weg 94-98
33803 Steinhagen
Deutschland
Tel. +49 1805 750100
Fax +49 1805 750101
www.hoermann.de
Beschreibung
Objektbeschreibung
Ein „extravagantes, individuelles und besonderes“ Haus, berichtet Oliver Spiekermann, wollte das Bauherren- Ehepaar für sich und seinen Sohn errichten. Der Neubau sollte erkennen lassen, aus welcher Zeit er stammt, und zugleich eine Alternative zu den in Rheda-Wiedenbrück oft gesehenen Klinkerfassaden bieten. Gleichzeitig wünschtendie Bauherren keinen nur auf sich bezogenen Kubus, sondern ein vielgliedriges Gebäude mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Privatheit und Offenheit. Letzere bedeutet auch: Das Grundstück schottet sich weder durch Mauern noch durch hohe Hecken von seinen Nachbarn ab; lediglich das Wohnhaus selbst bietet ein gewisses Maß an Sichtschutz für den Garten. „Mit den Entwurfsplänen war das Bauamt bei der ersten Vorbesprechung nicht einverstanden, ja fast geschockt“, erinnert sich Oliver Spiekermann heute. „Die Aussage war: Zu der alten Kirche würde besser ein Fachwerkhaus passen.“ Letztlich überzeugte der Architekt jedoch mit dem Argument, dass ein historisierender Bau im Jahr 2006 nicht mehr angemessen sei und dass auch ein moderner Bau die Verbindung zur historischen Kirche schaffen könne. Und eine Führung durchs Haus nach dessen Fertigstellung ließ schließlich auch die letzten Bedenken einhelliger Zustimmung weichen.
Haus Börger ist eine Komposition aus zwei Baukörpern und einigen Anbauten, die auch im Material deutlich voneinander unterschieden werden: Ein im Grundriss L-förmiges Erdgeschoss öffnet sich mit seinen verglasten Innenschenkeln zum Garten hin. Gegenüber nimmt eine angedockte, mit Eternit verkleidete „Küchenbox“ Kontakt zum Nachbarn auf. Zur Straße hin zeigt sich das Haus ebenfalls recht offen; allerdings sind die Glasflächen hier überwiegend sandgestrahlt. Das aufgesetzte, gleichfalls mit Faserzement verkleidete Obergeschoss verrät sorgfältige Detailarbeit: Keine der 256 Fassadenplatten stimmt im Format mit einer anderen überein. Dennoch werden die Horizontalfugen minutiös um die Gebäudeecken hinweg fortgeführt. Oliver Spiekermann vergleicht diesen Bauteil zutreffend mit einem Fernrohr: Durch die raumbreiten, geschosshohen Glaswände an beiden Enden haben die Bewohner den besten Ausblick auf die Kirche und über das umliegende Wohngebiet. Offenheit und abwechslungsreiche Durchblicke dominieren auch die Innenräume: Nur dort, wo sie unvermeidlich waren (also in den Schlafräumen, dem Büro, dem Gäste-WC und im Bad), wurden Innenwände eingezogen. Im Erdgeschoss bietet ein einziger durchgehender Raum Platz zum Wohnen, Essen und Kochen; die einzelnen Bereiche werden lediglich durch unterschiedliche Fußbodenniveaus und -materialien sowie durch verschiedene Deckenhöhen markiert.
Zeichnungen und Unterlagen
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