Haltestelle HafenCity Universität
20357 Hamburg, Am Lohsepark 1
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Basisdaten zum Objekt
Lage des Objektes
Am Lohsepark 1, 20357 Hamburg, Deutschland
Objektkategorie
Außenanlagen, Verkehrsbauten
Objektart
Bahnhöfe, Bahnsteige
Art der Baumaßnahme
Neubau
Fertigstellungstermin
12.2011
Gebäudedaten
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Anzahl der Vollgeschosse
2-geschossig
Raummaße und Flächen
Bruttorauminhalt
21.500 m³
Verkehrsfläche
3.216 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
4.340.000 Euro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
7.250.000 Euro
Projektbeteiligte Firmen und Personen
Architekt/Planer
Raupach Architekten
Bauerstr. 19
80796 München
Deutschland
Tel. +49 89 2716653
Architektur: Landschaftsarchitekt
Hamburger Hochbahn AG Hauptverwaltung
Steinstr. 20
20095 Hamburg
Deutschland
Tel. +49 40 32880
Fachplanung
Pfarré Lighting Design, München, Phasen 1-3
Fachplanung
D-Lightvision, München, Phasen 3-6
Fachplanung
design stauss grillmeier, München
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Lage und Umgebung
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Haltestelle HafenCity Universität |
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Am Lohsepark 1 20357 Hamburg Deutschland |
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Ø-Note (38)
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Beschreibung
Objektbeschreibung
Der Entwurf reagiert assoziativ auf die vor Ort gefundenen Identität der Hafenstadt: auf die im Wechsel der Jahreszeiten und des Tageslichtes changierenden Farben der Ziegelfassaden und der stählernen Schiffsrümpfe, auf die mächtigen Aufbauten der Krananlagen und die Module der Transportcontainer.
Das Licht in Behälter fassen. Selbstbewusste, serielle und kraftvolle Objekte, die neben dem Stahl bestehen können. Ökonomisch und gerade deswegen stark. Die formale Assoziation zum Transportcontainer liegt nahe. Gedanken an das maritime Umfeld kommen auf, drängen sich aber nicht in den Vordergrund.
Die Stimmung der "Hafenatmosphäre" wird im Wesentlichen durch die Materialien in Wand- und Deckenbereich und die deckenseitig abgehängten Lichtcontainer in der Haltestelle erreicht.
Die Haltestellenarchitektur zeichnet sich durch die stirnseitig galerieartig angeordneten Schalterhallen West und Ost mit Blickbeziehung in die Bahnsteighalle als sehr übersichtlich aus. Die Schalterhalle ist aus Brandschutzgründen von der Bahnsteighalle durch verglaste Rauchschürze räumlich getrennt.
Beschreibung der Besonderheiten
Die Wand- und Deckenverkleidung besteht aus vorbehandelten oxidierten Stahlplatten. Die einzelnen Stahlplatten wirken durch ihre individuelle Oberflächenbehandlung untereinander changierend.
Bodenbeläge
Die Bodenbeläge in der Bahnsteig- und Schalterhalle bestehen aus mittelgrauen Betonplatten.
Lichtcontainer
Für die Lichtbehälter wurde eine Stahl-Glaskonstruktion gewählt, die als Assoziation zum Containervorbild dem Wettbewerbsergebnis am nächsten kommt.
Lichtplanung
Die Lichtplanung leistet als zentrales Gestaltungselement einen wesentlichen Beitrag zum gesamten Erscheinungsbild der Haltestelle. Das Ziel der Lichtgestaltung ist die Umsetzung einer eindrucksvollen Lichtinszenierung durch eine, auf dem Standort und die Funktion abgestimmte, einfache und wirtschaftliche Lichttechnik.
Als großräumige, dynamische Lichtlösung dominieren die 12 über dem Bahnsteig schwebenden Lichtbehälter den Raum. Sie bestimmen die Raumatmosphäre des Bahnhofes, verleihen ihm gestalterische Kraft und Unverwechselbarkeit.
Die Lichtqualität erzeugt spektakuläre Perspektiven und schafft eine faszinierende Raumwirkung. Subtile Farbstimmungen verändern sich je nach Standort des Betrachters im Raum. Durch die Lichtreflektionen der hellen Bodenplatten wirkt der Bahnsteig wie ein hell erleuchteter "Steg" innerhalb des Raumes.
Die Untersichten der Lichtcontainer strahlen homogen wie ein Leuchttisch; weißes, gleichmäßiges Licht, das über den hellen Boden reflektiert wird, und den Bahnsteig durch einen über die gesamte Bahnsteiglänge wirkenden Hell-Dunkel Kontrast zur Geltung bringt.
Die Beleuchtung wird mit LED-Technik im Inneren der Lichtcontainer realisiert. Diese Technik ist nachhaltig und langlebig. Die Beleuchtung kann mit entsprechender Lichtfarbe kräftige Signalwirkungen entfalten oder eine beruhigende Atmosphäre erzeugen. Dies kann auch im Einklang mit der Tageslichtsituation im Außenraum entstehen. Durch eine Lichtsteuerung können sich die Behälter in Farbe verwandeln. Neben einem dezenten Farbspiel wird an starke, monochrome Farbstellungen, wie Ultramarin (kühle Atmosphäre für den Tag) und ein gesättigtes Orange (warme Atmosphäre für den Abend) gedacht.
Die Grundtendenz hinsichtlich Farben, Farbwechseln und Intervallen heißt jedoch Reduktion und Ruhe, d.h. kein Farbzirkus, sondern eine für den Ort entwickelte Choreographie.
Schlagworte
Verkehrsbauwerk, U-Bahnhof, Haltestelle, Hafencity Universität, Hamburg



















