Güterverkehrszentrum II (GVZ II) Ingolstadt

85057 Ingolstadt, Doktor-Ludwig-Kraus-Straße 2

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Industrie- und Gewerbebauten

Objektart

Lagerhallen

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Tragwerkskonstruktion

Stahlbeton

 

Bezugsfertigstellung

01.2011

 

Auszeichnungen

DGNB-Zertifizierung in Gold

Lage und Umgebung

 
 
 
 
48.787455
11.3974042
Güterverkehrszentrum II (GVZ II) Ingolstadt

Güterverkehrszentrum II (GVZ II) Ingolstadt

Doktor-Ludwig-Kraus-Straße 2

85057 Ingolstadt

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

85057 Ingolstadt

Tel. +49 841 88585-0

Fax +49 841 88585-17

Bauherr

IFG Ingolstadt AöR

 

Holzbau

Wiehag GmbH

 

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

3A Composites GmbH

 

Alusingenplatz 1

78224 Singen

Deutschland

Tel. +49 7731 80-3500

Fax +49 7731 80-2845

info@alucobond.com

www.alucobond.com

 

Fassadenverkleidung

DEUTSCHE EVERLITE GmbH Industriegebiet

 

Am Keßler 4

97877 Wertheim

Deutschland

Tel. +49 9342 9604-0

Fax +49 9342 9604-50

info@everlite.de

www.everlite.de

 

Fassadenverkleidung

 

Lichtkuppel

 
 

Industrietore

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Für die weitere Expansion von Unternehmen, zur Steigerung der Attraktivität des Standortes Ingolstadt und zur Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen kam die Notwendigkeit auf, ein Logistikzentrum zu errichten, welches den Anforderungen und Bedürfnissen von Zulieferern und dem an diesem Standort ansässigen Automobilherstellers entspricht.

Zwingend notwendig war eine zusammenhängende Gundstücks- und Gebäudefäche. Der bebaute Flächenanteil davon liegt ca. bei 25 Prozent. Die Gebäudeform in E- bzw. Fingerform war vordefiniert und Ergebnis einer aufwendigen Planung und Simulation. Das ist vorwiegend mit dem Anschluss an das Gleisnetz zu begründen, denn so kann eine notwendige Bündelung der Prozessabläufe erfolgen.

Die Flächennutzung der Halle ist rein auf Lagerung ausgelegt, d.h. es findet keine Produktion und Fertigang darin statt.

Beschreibung der Besonderheiten

Der Gebäudekomplex besteht aus 3 Haupthallen (Nordostseite) und einem Längsbau (Südwestseite), die alle in der gleichen Tragkonstruktion errichtet sind. Die Tragkonstruktion der Hallen besteht aus einer Stahlbeton-Holzkonstruktion die im wesentlichen durch die Stahlbetonunterzüge, Koppelpfetten und Binder geprägt ist. Die Stahlbetonträger spannen über 30 m und die Holzbinder über 22,5 m. Diese Abstände ilden zudem das Raster der Halle. Durch dieses gewählte Raster können die Regalsysteme optimal angeordnet werden, sodass die Bauteile just-in-time an das Werk geliefert werden können. Die Hallen werden aus Gründen des Brandschutzes unterteilt. Um eine ausreichende Belichtung zu erwirken sind zahlreiche Dachlichtbänder auf dem Dach installiert. Die Anordnung der Haupthallen ergibt die bereits oben genannte E- bzw. Fingerform.

Zwischen den Hallen sind überdachte Anliegerhöfe. Die Tragkonstruktion dieser Gebäudebereiche besteht aus Holzfachwerkträgern (Fischbauchträgern) mit Stützweiten von 45 m bzw. 60 m. An den Fischbauchträgern sind Holznebenträger mit einer Stützweite von ca. 20 m befestigt. Zur Belichtung sind über den Fischbauchträgern Oberlichtverglasungen vorgesehen. Die Höfe bleiben zur Ostseite hin offen. Grund dafür ist, dass in diesen Bereichen die Anlieferung per LkW erfolgt und aufgrund der Empfindlichkeit der Bauteile eine Überdachung notwendig ist.

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