Feuerwehrgerätehaus in Rommerskirchen

41569 Rommerskirchen

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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft

  • © Andreas Wiese, thelenarchitekten

    © Andreas Wiese, thelenarchitekten

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Betriebsgebäude

Objektart

Feuerwehr-Gebäude

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
51.033988
6.689963
Feuerwehrgerätehaus in Rommerskirchen

Feuerwehrgerätehaus in Rommerskirchen

41569 Rommerskirchen

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

Gemeinde Rommerskirchen

 

41569 Rommerskirchen

Tel. 02183/80029

Fax 02183/80027

Planung

40479 Düsseldorf

Tel. +49 211 4209118

Fax +49 211 4209155

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Upheider Weg 94-98

33803 Steinhagen

Deutschland

Tel. +49 1805 750100

Fax +49 1805 750101

info@hoermann.de

www.hoermann.de

 

Sectionaltore

 Zur Marke ALR 40
 Zur Serie Garagen-Sectionaltore

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Grün die Polizei, gelb die Post, rot die Feuerwehr: Der Glaube, dass sich das öffentliche Leben auch farblich in geordneten Bahnen abspielen müsse, war in Deutschland lange Zeit intakt – bis ein deutscher Designer mit italienisch klingendem Namen der Hamburger Polizei blaue Uniformen verpasste. Im niederrheinischen Rommerskirchen
ist die Welt diesbezüglich noch in Ordnung: Knallrot – genauer: in RAL 3003 verputzt – strahlt der Neubau der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr dem Verkehr auf der Bundesstraße B 477 entgegen.

„Der kompakte, annähernd quadratische Grundriss entstand aus der Notwendigkeit, ein besonders wirtschaftliches Gebäude zu erstellen“, sagt der Architekt Hans-Jörg Thelen. „Um den monolithischen Charakter des Gebäudes zu betonen, haben wir uns für monochrom verputzte Oberflächen entschieden.“ Die Nettesheimer Feuerwehr besaß zuvor ein kleines Gerätehaus mitten im Wohngebiet. Der traditionelle Bau mit Satteldach war verkehrstechnisch nicht optimal angebunden und vor allem noch schlechter erweiterbar. Als vor einigen Jahren die Aufstockung des feuerwehreigenen Fuhrparks anstand, war klar, dass ein Neubau an anderer Stelle notwendig werden würde. thelenarchitekten hatten zu jener Zeit gerade ein Verwaltungsgebäude mit Montagehalle in Rommerskirchen fertiggestellt. Dessen Qualitäten hatten die Aufmerksamkeit der Gemeindeverwaltung geweckt. Man lernte sich persönlich kennen, und am Ende stand der Direktauftrag für den Neubau. „Die Gemeinde hat sich bewusst gegen die Lösung eines Systembauanbieters und für die individuelle Gesamtplanung durch einen Architekten zum gleichen Preis entschieden“, berichtet Hans-Jörg Thelen. Das Feuerwehrgerätehaus wurde aus Stahlbeton-Fertigteilen errichtet. Es gliedert sich in drei Teile: die Fahrzeughalle, einen seitlich anschließenden Nebenraumtrakt und den zweigeschossigen, rückwärtigen Querriegel mit Umkleiden, Schulungs- und Sozialräumen.

Wenige Elemente nur lockern die schlichte Gebäudekubatur auf: Drei Stahlbeton-Vordächer markieren die Einfahrten zur Halle, die durch Sectionaltore in Schachbrett-Optik (abwechselnd je ein Feld mit Glas- und Metallfüllung) verschlossen werden. An der Stirnseite des Querriegels markiert ein gebäudehoher Vertikalschlitz den Eingang für Fußgänger. Das Eckfenster unmittelbar daneben gehört zum Feuerwehrbüro; es gibt dem Einsatzleiter den Überblick über Eingangsbereich und Parkplätze. Die Raumaufteilung im Erdgeschoss orientiert sich am Sozialgefüge der Feuerwehr: Neben einer großen Herrenumkleide gibt es hier eine kleinere für die Damen, daneben im flachen Gebäuderiegel eine Werkstatt, ein Lager und einen Dekontaminationsraum. Über die zweigeschossige Eingangshalle – Dreh- und Angelpunkt im Gebäude – gelangt man ins Obergeschoss. Es beherbergt neben einer Teeküche den großen Seminarraum, in dem auch Schulungen für den Nachwuchs stattfinden. Im Gebäudeinneren findet sich Rot nur noch an den Fahrzeugen, an strategisch wichtigen Türen (zur Fahrzeughalle und zu den Umkleiden) und an den Spinden. Im Übrigen dominieren Weiß, Grau und Schwarz das Bild: Die Böden bestehen aus Epoxidharz und Fliesen in Anthrazit, die Innenwände wurden wo immer möglich aus Sichtbeton hergestellt. Lediglich die Trennwand zur Halle erhielt eine gedämmte Vorsatzschale.

 Zeichnungen und Unterlagen

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