Feuerwehrgerätehaus in Rommerskirchen
41569 Rommerskirchen
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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Betriebsgebäude
Objektart
Feuerwehr-Gebäude
Art der Baumaßnahme
Neubau
Lage und Umgebung
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Feuerwehrgerätehaus in Rommerskirchen |
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41569 Rommerskirchen Deutschland |
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Ø-Note (1)
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Beteiligte Unternehmen
Bauherr
Gemeinde Rommerskirchen
41569 Rommerskirchen
Tel. 02183/80029
Fax 02183/80027
Planung
Verwendete Produkte
Upheider Weg 94-98
33803 Steinhagen
Deutschland
Tel. +49 1805 750100
Fax +49 1805 750101
www.hoermann.de
Beschreibung
Objektbeschreibung
ist die Welt diesbezüglich noch in Ordnung: Knallrot – genauer: in RAL 3003 verputzt – strahlt der Neubau der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr dem Verkehr auf der Bundesstraße B 477 entgegen.
„Der kompakte, annähernd quadratische Grundriss entstand aus der Notwendigkeit, ein besonders wirtschaftliches Gebäude zu erstellen“, sagt der Architekt Hans-Jörg Thelen. „Um den monolithischen Charakter des Gebäudes zu betonen, haben wir uns für monochrom verputzte Oberflächen entschieden.“ Die Nettesheimer Feuerwehr besaß zuvor ein kleines Gerätehaus mitten im Wohngebiet. Der traditionelle Bau mit Satteldach war verkehrstechnisch nicht optimal angebunden und vor allem noch schlechter erweiterbar. Als vor einigen Jahren die Aufstockung des feuerwehreigenen Fuhrparks anstand, war klar, dass ein Neubau an anderer Stelle notwendig werden würde. thelenarchitekten hatten zu jener Zeit gerade ein Verwaltungsgebäude mit Montagehalle in Rommerskirchen fertiggestellt. Dessen Qualitäten hatten die Aufmerksamkeit der Gemeindeverwaltung geweckt. Man lernte sich persönlich kennen, und am Ende stand der Direktauftrag für den Neubau. „Die Gemeinde hat sich bewusst gegen die Lösung eines Systembauanbieters und für die individuelle Gesamtplanung durch einen Architekten zum gleichen Preis entschieden“, berichtet Hans-Jörg Thelen. Das Feuerwehrgerätehaus wurde aus Stahlbeton-Fertigteilen errichtet. Es gliedert sich in drei Teile: die Fahrzeughalle, einen seitlich anschließenden Nebenraumtrakt und den zweigeschossigen, rückwärtigen Querriegel mit Umkleiden, Schulungs- und Sozialräumen.
Wenige Elemente nur lockern die schlichte Gebäudekubatur auf: Drei Stahlbeton-Vordächer markieren die Einfahrten zur Halle, die durch Sectionaltore in Schachbrett-Optik (abwechselnd je ein Feld mit Glas- und Metallfüllung) verschlossen werden. An der Stirnseite des Querriegels markiert ein gebäudehoher Vertikalschlitz den Eingang für Fußgänger. Das Eckfenster unmittelbar daneben gehört zum Feuerwehrbüro; es gibt dem Einsatzleiter den Überblick über Eingangsbereich und Parkplätze. Die Raumaufteilung im Erdgeschoss orientiert sich am Sozialgefüge der Feuerwehr: Neben einer großen Herrenumkleide gibt es hier eine kleinere für die Damen, daneben im flachen Gebäuderiegel eine Werkstatt, ein Lager und einen Dekontaminationsraum. Über die zweigeschossige Eingangshalle – Dreh- und Angelpunkt im Gebäude – gelangt man ins Obergeschoss. Es beherbergt neben einer Teeküche den großen Seminarraum, in dem auch Schulungen für den Nachwuchs stattfinden. Im Gebäudeinneren findet sich Rot nur noch an den Fahrzeugen, an strategisch wichtigen Türen (zur Fahrzeughalle und zu den Umkleiden) und an den Spinden. Im Übrigen dominieren Weiß, Grau und Schwarz das Bild: Die Böden bestehen aus Epoxidharz und Fliesen in Anthrazit, die Innenwände wurden wo immer möglich aus Sichtbeton hergestellt. Lediglich die Trennwand zur Halle erhielt eine gedämmte Vorsatzschale.
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