Feuer- und Rettungswache in Löhne
32584 Löhne, Zur Feuerwache 6
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Mit freundlicher Unterstützung von Hörmann Verkaufsgesellschaft
Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Betriebsgebäude
Objektart
Feuerwehr-Gebäude
Art der Baumaßnahme
Neubau
Lage und Umgebung
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Feuer- und Rettungswache in Löhne |
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Zur Feuerwache 6 32584 Löhne Deutschland |
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Ø-Note (2)
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Beteiligte Unternehmen
Bauherr
Stadt Löhne Der Bürgermeister Hoch- und Tiefbauamt
32584 Löhne
Tel. +49 5732 100-0
Fax +49 5732 100-519
Objektbetreuung
baubüro.eins, Hamburg
Planung
Verwendete Produkte
Upheider Weg 94-98
33803 Steinhagen
Deutschland
Tel. +49 1805 750100
Fax +49 1805 750101
www.hoermann.de
Feuerschutztüren
- Zur Serie Feuerschutztüren / Multifunktionstüren / Innentüren
- Zur Marke H 16
- Zur Marke H 3
Beschreibung
Objektbeschreibung
Die Ruhe- und Büroräume der Mitarbeiter weisen nach Westen und Osten über das freie Feld. Die Tiefenstaffelung des Gebäudes spiegelt den Platzbedarf des Fuhrparks wider: Die kürzeren Rettungsfahrzeuge sind im schmaleren, südlichen Gebäudeteil untergebracht, die Löschfahrzeuge stehen im breiteren, nördlichen. Durch diese Lösung konnte das annähernd dreieckige Grundstück optimal ausgenutzt werden. Die Fassaden des Neubaus sind in Blau, Grau und Silber gehalten. Hinter Profilglastafeln schimmern am Obergeschoss die Worte „retten. löschen. bergen. schützen“ (das Motto der Feuerwehr) sowie der Feuerwehr-Notruf 112 hindurch. Die Glastafeln sind mit drei unterschiedlichen Blautönen hinterlegt. Im Erdgeschoss und an den Stirnseiten des Gebäudes werden sie durch dunkelgrau beschichtete Aluminium-Kassetten ergänzt. Die Büro- und Ruheräume haben großzügig dimensionierte Fensterbänder, deren Attikaverkleidung mit farbigem Glas abgesetzt ist. Mit ausschlaggebend für den Wettbewerbsgewinn der Hamburger Architekten war die absehbar hohe Aufenthaltsqualität der Innenräume.
Um den immerhin 22,5 Meter tiefen, nördlichen Gebäudeteil optimal zu nutzen, wurde das Obergeschoss als Dreibund mit innen liegenden Aufenthaltsräumen und offenen Patios angelegt. Letztere versorgen über Lichtkuppeln auch die darunter gelegene Fahrzeughalle mit Tageslicht. An den Gebäudeenden schließen sich zwei Sondernutzungen an: im Süden ein Fitnessraum und im Norden ein großer Veranstaltungsraum mit eigenem Zugang von außen. Er kann so auch von externen Personen, etwa der Freiwilligen Feuerwehr, genutzt werden, ohne den Betrieb der Wache zu stören. Besonders bei Nacht tritt dieser Gebäudekopf eindrucksvoll in Erscheinung: Dann werden seine beiden X-förmigen Stützen bläulich erleuchtet und sind durch die raumhohe Gussglasfassade schon von weither sichtbar. Das Gesamtbudget für die Wache war auf 5,2 Millionen Euro begrenzt. Um diesen Rahmen einzuhalten, verfolgten die Architekten, wie sie sagen, eine Strategie der „Baukultur mit einfachen Mitteln“: Materialien behalten ihre Eigenfarben, Decken und Tragelemente bleiben unverkleidet. Die Böden sind zum größten Teil mit unempfindlichem Epoxidharz beschichtet. Nur die Aufenthaltsräume und der Veranstaltungssaal enthielten ein Parkett aus Räuchereiche. Im Farbkanon der Wache spielt die „Feuerwehrfarbe“ Rot eher eine Nebenrolle: Man findet sie nur noch an den Fahrzeugen und im Sprungschacht zwischen Ruhe- und Umkleideräumen. In den Ruhe- und Büroräumen dominiert dagegen kühles Blau, in den Hallen, Treppenhäusern und Fluren ein frisches Gelb-Grün.
Fotos:
- Lorenz Tettenborn, Hamburg
- Gebler Fotodesign, Hamburg
- Hartmuth Klemme, Herford / Hörmann KG
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