Eine etwas andere Waschstraße in Heiligenhaus
42579 Heiligenhaus, Westfalenstraße 10
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Industrie- und Gewerbebauten
Objektart
Sonstige Industrie- und Gewerbebauten
Art der Baumaßnahme
Neubau
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Bezugsfertigstellung
07.2011
Anzahl der Vollgeschosse
1-geschossig
Raummaße und Flächen
Rauminhalt - Brutto
1.480 m³
Nutzfläche
500 m²
Verkehrsfläche
40 m²
Bruttogrundfläche
700 m²
Kosten
Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerks
400 TsdEuro
Gesamtkosten der Maßnahme (ohne Grundstück)
1.100 TsdEuro
Lage und Umgebung
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Eine etwas andere Waschstraße in Heiligenhaus |
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Westfalenstraße 10 42579 Heiligenhaus Deutschland |
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Ø-Note (125)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
42111 Wuppertal
Tel. +49 2053 424982
Fax +49 2053 424983
Heizung, Warmwasser
Meisterbetrieb Andreas Kinder, Wülfrath
Rohbau
J. Mai & Co Betonfertigteil-Werk, Wülfrath
Sanitär
Meisterbetrieb Andreas Kinder, Wülfrath
Statik
Ingenieurbüro GSH, Siegburg
Beschreibung
Objektbeschreibung
Das Areal am ehemaligen Güterbahnhof in Heiligenhaus wurde im Rahmen der Planung und Ausführung einer Entflechtungsstraße und einem städteübergreifenden Rad - und Wanderweg reaktiviert und gestärkt. Die Waschstraße ist an diesem einstigen Warenumschlagplatz verortet. Das Grundstück wird von dem neuen Panoramaradweg, der Städte Heiligenhaus, Velbert und Wülfrath, tangiert und somit haben Radler und Wanderer die Möglichkeit, über eine Stahltreppe auf die Dachterrasse der Waschstraße zu gelangen.
Im Dachkubus des Kiosk / Bistro, der mit seinem Panoramafenster weit über die Waschhalle kragt, haben die Besucher die Möglichkeit, eine Verschnaufpause einzulegen und bis zu den Vororten der Stadt Essen zu blicken.
Der 40 Meter lange Waschstraßenkörper wird von zwei Kuben flankiert, die Büro - und Technikflächen beinhalten. Auf einer Höhe von vier Metern über dem Gelände, erhebt sich der Gastro-Kubus mit angeschlossener Dachterrasse über dem Waschgeschehen. Das Wechselspiel zwischen blauen und grauen Beton-Kuben charakterisiert das Ensemble aus Waschhalle, Selbstwaschboxen und Reinigungsplätzen und Gastronomie.
Dem Waschstraßenkörper sind Betonkragarme mit Überdachungen angehängt, die die Reinigungsplätze der Waschstrasse ausbilden. Die Rhythmisierung durch das Farbenspiel der Baukörper verweist auf die verschiedenen Bereiche im Gebäude, gibt auf diese Weise Orientierung und leitet den Kunden zum nächsten Abschnitt weiter.
In die Betonwände eingelassene Schriften "kommunizieren" mit dem Kunden. Die Schrift erscheint in Vertiefungen: Diese inversen Buchstabenreliefs ziehen sich markant durch alle Bereiche des Waschstraßengeländes. So ist zum Beispiel in den elf Sprachen der meisten in Heiligenhaus vertretenen Nationen das Wort "Waschen" eingelassen, oder im Bereich des Panoramaradweges, der einen weiteren Meter unterhalb des Waschareals liegt, Koordinaten des Standortes und ein Verlauf- und Lageplan der Wanderstrecke abgebildet.
Objektdetails
Primärenergie
Umweltthermie (Luft / Wasser)
Sekundärenergie
Strom
Schlagwortliste
Waschstraße, Beton, Kubus, Buchstaben, Relief, grau, blau, Dachterrasse, Auto, waschen, Verkehrsknotenpunkt, Bistro, Radweg, Wanderweg, Verkehr, Wärmepumpe
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