Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig - Erweiterung
04103 Leipzig, Deutscher Platz 1
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Bildungsbauten
Objektart
Bibliotheken
Art der Baumaßnahme
Erweiterung
Tragwerkskonstruktion
Stahlbeton
Bezugsfertigstellung
05.2011
Anzahl der Vollgeschosse
6- bis 10-geschossig
Auszeichnungen
- Architekturpreis der Stadt Leipzig 2011
- Teilnahme an der Internationalen Architekturbiennale São Paulo 2011
Lage und Umgebung
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Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig - Erweiterung |
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Deutscher Platz 1 04103 Leipzig Deutschland |
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Ø-Note (32)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
70176 Stuttgart
Tel. +49 711 612254
Fax +49 711 617909
Beschreibung
Objektbeschreibung
Erläuterungsbericht
Städtebau
Der 4. Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig verbindet das historische Hauptgebäude aus der Kaiserzeit mit dem zu Zeiten der DDR erbauten Bücherturm. Er erhebt sich als Platzeingang zum Deutschen Platz, während er sich entlang der Straße des 18. Oktober zu einer Randbebauung senkt. Die Glassfassade zum Deutschen Platz soll den Chrakter heutiger, offener und demokratischer Architektur betonen und prägt den Platz/Stadtraum in diesem Sinne.
Architektur
Das Gebäude reflektiert das Raumprogramm. Vier raumklimatisch höchst anspruchsvolle Magazinblöcke sind eingepackt in einen silbrig glänzenden Umschlag, der die darunter liegende Klimahülle schützt. Die öffentlichen Bereiche (Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Deutsches Musikarchiv) schieben sich als urbane Raumlandschaft in die Zwischenräume. Die Architektur öffnet sich zum Deutschen Platz. Der "öffentliche Weg" erschließt Austellungen, Lesesäle und Veranstaltungsbereiche. Er führt Nutzer und Besucher durch das Ensemble und verbindet die bestehenden Gebäude mit der Erweiterung.
Freianlagen
Die Umgestaltung der bestehenden Freianlagenflächen zu einem Hof mit hoher Aufenthaltsqualität, bietet eine öffentliche Durchwegung von der Straßenbahnhaltestelle zu den Eingängen der Bibliothek.
Energiekonzept
Das Klimakonzept basiert auf die Optimierung der Gebäudehülle im Hinblick auf den Energiebedearf, einer maximalen Effizienz der technischen Gebäudeausrüstung und dem Einsatz von regenrativer Energie als Primärversorgung. Eine Geothermieanlage auf dem Deutschen Platz mit insgesamt ca. 6000 Metern Sondenlänge übernimmt die Bereitstellung der gesamten Kühl- und Heizenergie. So werden optimale klimatische Bedingungen zur Archivierung, Bearbeitung und Ausstellung der Bestände nachhaltig realisiert.
Technik
Weitere Innovationen sind ein Brandschutzkonzept, das ohne automatische Löschanlage auskommt und die Museumsfassade die durch optische Filterfolien in den Gläsern erlaubt, lichtempfindliche Ausstellungsstücke bei Tageslich zu präsentieren.
Objektdetails
Kennwerte des Energieverbrauchs
Heizenergieverbrauchswert
23,45
Primärenergiebedarf
15,24
Primärenergie
Geothermie
Zertifikate / Auszeichnungen
Zeichnungen und Unterlagen
Link mitnehmen






























































