Das bergische Mehlkontor Gottschalks Mühle - Revitalisierung eines Baudenkmals
40724 Hilden, Mühle 64
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Basisdaten zum Objekt
Objektkategorie
Industrie- und Gewerbebauten
Objektart
Gewerbeobjekte
Art der Baumaßnahme
Umbau
Tragwerkskonstruktion
Holz
Bezugsfertigstellung
01.2012
Anzahl der Vollgeschosse
3- bis 5-geschossig
Lage und Umgebung
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Das bergische Mehlkontor Gottschalks Mühle - Revitalisierung eines Baudenkmals |
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Mühle 64 40724 Hilden Deutschland |
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Ø-Note (8)
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Beteiligte Unternehmen
Architekten/Planer
Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro
40721 Hilden
Tel. +49 2103 3339-0
Fax +49 2103 3339-11
Beschreibung
Objektbeschreibung
Als wir die Mühle im Jahr 2005 zum ersten Mal betraten, schien es, als wäre die Zeit stehengeblieben. Obwohl der Mühlenbetrieb bereits im Jahr 1995 eingestellt wurde, befanden sich die Einbauten und Maschinen in einem guten Zustand; so etwa die Elevatoren, der Paternoster, die Rutschen, Waagen, Walzstühle, Getreidereiniger und vieles mehr. Die Gebäudesubstanz selber befand sich allerdings, aufgrund des langen Leerstands, in einem sehr schlechten Zustand, und machte umfangreiche Maßnahmen erforderlich.
Bei der anstehenden Revitalisierung war ein wesentliches Ziel, möglichst viel der historischen Substanz zu erhalten. Dabei ging es jedoch nicht um eine historisierende Rekonstruktion, vielmehr sollte "das Alte", als Zeitspuren, in einen neuen Kontext gestellt werden. So wurden z.B. die, vom jahrzehntelangen Betrieb ausgeschliffenen Hölzer der Kornrutschen auseinandergebaut, um dieses Holz für die Füllung der neuen Eingangstür zu verwenden. Oder auch die rostenden Kornsiebe, die nun als Absturzsicherungen dienen.
Das Ensemble Gottschalks Mühle gliedert sich in mehrere Häuser: den östlich gelegenen Wohnhäusern mit insgesamt fünf Einheiten, dem schiefergedecktem Mittelteil mit Büro- und Gewerbeflächen, dem westlich gelegenen Silo als neuer Veranstaltungsraum sowie dem sog. "Kubus" mit weiteren Büroflächen. Neben dem neuen Aufbau mit der markanten Holzlamellen-Fassade, ist der Treppenturm die einzige neue bauliche Ergänzung. Die Mühle verfügte über keine richtige Erschließung, die eine sinnvolle Aufteilung der Geschosse ermöglichte. Aus diesem Grund wurde zwischen den Wohnhäusern und Mittelteil ein neues Treppenhaus mit Aufzug und barrierefreier Erschließung eingebaut.
Objektdetails
Primärenergie
Gas
Schlagwortliste
Revitalisierung, Sanierung, Umbau, Denkmal, denkmalgschützt, Hilden
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