Dampfkraftwerk

76131 Karlsruhe

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Mit freundlicher Unterstützung von Heidelberger Beton

  • © HeidelbergCement AG, Phillip Rothe

    © HeidelbergCement AG, Phillip Rothe

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Industrie- und Gewerbebauten

Objektart

Sonstige Industrie- und Gewerbebauten

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Bezugsfertigstellung

01.2008

 

Anzahl der Vollgeschosse

mehr als 20 Geschosse

 

Lage und Umgebung

 
 
 
 
49.0216391
8.4333594
Dampfkraftwerk

Dampfkraftwerk

76131 Karlsruhe

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Bauherr

EnBW Kraftwerke AG

 

ARGE Rohbau - Züblin / Bilfinger Berger AG

 

Planung

70191 Stuttgart

Tel. +49 711 89950

Fax +49 711 8995459

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die Türme des Rheinhafen-Dampfkraftwerks der EnBW Kraftwerke AG im Karlsruher Rheinhafen sind mit einer mobilen Gleitschalung im Dauerbetrieb betoniert worden. Innerhalb eines Tages wuchsen die beiden Treppentürme jeweils um rund vier Meter in die Höhe und waren nach 45 Tagen fertig.

Schon von weitem sind die Treppenhaustürme des neuen Blocks 8 im Dampfkraftwerk in Karlsruhe zu sehen. Auf 36 Ebenen werden sie künftig Zugang zu dem neuen Dampfkessel gewähren, der mit hoher Energieeffizienz zur Energieversorgung in Baden-Württemberg beitragen soll. Der neue Block entsteht östlich der bereits vorhandenen Kraftwerksblöcke und wird mit Steinkohle befeuert werden. Beim Ausbau ihres Kraftwerkparks setzt die EnBW Kraftwerke AG auf eine neue Generation konventioneller Kraftwerke mit einem hohen Wirkungsgrad und modernsten Rauchgasreinigungsanlagen.

Die schnelle Betonage der Treppentürme mit je zirka 12 Metern Breite pro Seite wurde durch eine überdimensionale Gleitschalung möglich, die sich mittels Gerüstring an den Türmen jeweils automatisch nach oben schob. Elf Eisenflechter und zehn Gleitbauer haben hier auf einer Arbeitsbühne, in immer größerer Entfernung vom Boden, 45 Tage lang auf engstem Raum zusammengearbeitet und in Zwölf-Stunden-Schichten rund um die Uhr betoniert. Zentimeter um Zentimeter sind die Türme in die Höhe gewachsen. Ziel der modernen Betonage war, ein komplettes Bauwerk aus einem Guss zu fertigen, das frei von Fugen oder Durchankerungen ist. Alle zehn Minuten schob sich die Gleitschalung samt Arbeitsbühne hydraulisch um zweieinhalb bis drei Zentimeter höher. Auf diese Weise wuchsen die Türme in 24 Stunden um 3,70 bis 4 Meter. Damit dies kerzengerade geschah, überprüften Laser an fünf Stellen beständig die Lage des Turms. Bei Bedarf wurde die Position der Gleitschalung automatisch ausgerichtet. Bereits beim Gleiten musste der spezielle Beton C 30/37 abbinden. Schon nach 24 Stunden hielt er Belastungen von 25 Kilonewton pro Quadratmeter aus, was einer Belastung von 2,5 Tonnen pro Quadratmeter entspricht. Diese Festigkeit war nötig, um die sich in die Höhe schiebende Gleitschalung tragen zu können. Auf einer Nachlaufbühne wurde der Beton nachgerieben und verschlossen.

Um Versorgungslücken zu vermeiden, lieferte die Liefergemeinschaft peterbeton / TBG Lieferbeton Karlsruhe, eine Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH, rund um die Uhr. Die spezifische Betonrezeptur und die punktgenaue Lieferung waren Voraussetzung für den erfolgreichen Ablauf der Baustelle. Insgesamt waren die durchdachte Logistik und auch das eingespielte Team für ein gutes Gelingen unabdingbar. „Ohne hochmotiviertes Personal können wir solche Dauerbetonagen über mehrere Wochen nicht bewerkstelligen“, weiß Wolfgang Hirth, Vertriebsleiter und Prokurist von peterbeton: In der ersten Jahreshälfte 2009 war der anspruchvolle Bauabschnitt im Block 8 fertig. Ein Erfolg für alle Beteiligten, denn nicht nur Anlagenführer und Fahrmischer mussten für die Türme rund um die Uhr zu Verfügung stehen, auch die Anlagentechnik sowie die Belieferung mit dem Ausgangsstoff Zement, Zuschlägen und Zusatzmitteln hatten reibungslos funktioniert.

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