Chirurgische Gemeinschaftspraxis

06114 Halle (Saale), Steg 1

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Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Objektkategorie

Gesundheitswesen

Objektart

Tageskliniken

Art der Baumaßnahme

Neubau

 

Bezugsfertigstellung

07.2011

 

Anzahl der Vollgeschosse

1-geschossig

 

Raummaße und Flächen

Rauminhalt - Brutto

850 m³

 

Bruttogrundfläche

295 m²

Lage und Umgebung

 
 
 
 
51.4786166
11.9659352
Chirurgische Gemeinschaftspraxis

Chirurgische Gemeinschaftspraxis

Steg 1

06114 Halle (Saale)

Deutschland

 

Ø-Note

 
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 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekten/Planer

Architektur-, Planungs-, Projektsteuerungsbüro

06114 Halle

Tel. +49 345 5160632

Fax +49 345 5160634

Fachhandel

HL Kunststofftechnik GmbH

 

Fachplanung

Ambiente Wiecha OHG

 

Metallbau

Metallwerkstatt Otto

 

Tischler / Schreiner

Ausführende Tischlerei Matthias Schulze

 

 Verwendete Produkte

 
 
 
 

Akzo Nobel Deco GmbH

 

Vitalisstr. 198-226

50827 Köln

Deutschland

Tel. +49 221 5881-521

Fax +49 221 5881-524

sikkens-objektservice@akzonobel.com

www.flaeche-objekt.de

 

Oberfläche

Armstrong DLW GmbH

 

Stuttgarter Str. 75

74321 Bietigheim-Bissingen

Deutschland

Tel. +49 7142 71-185

Fax +49 7142 71-248

service_germany@armstrong.com

www.armstrong.de/boden

 

Bodenbelag

 Zur Marke DLW Linoleum
 Zur Serie DLW Linoleum

Evonik Industries AG

 

Kirschenallee 

64293 Darmstadt

Deutschland

Tel. +49 6151 18-01

Fax +49 6151 18-02

info@plexiglas-mineral.de

www.plexicor.de

 

Plexiglas

WAREMA Renkhoff SE

 

Hans-Wilhelm-Renkhoff-Str. 2

97828 Marktheidenfeld

Deutschland

Tel. +49 9391 20-0

Fax +49 9391 20-4299

info@warema.de

www.warema.de

 

Jalousien/ Sonnenschutz

 Zur Serie WAREMA Rollos
 
 

Bestuhlung

 
 

Einbauten

 
 

Leuchten

 Beschreibung

 
 
 
 

Objektbeschreibung

Die chirurgische Gemeinschaftspraxis und Praxisklinik für ambulantes Operieren befindet sich in der neugebauten Saaleklinik Halle-Saale im Zentrum der Stadt. Die Klinik ist als Gemeinschaftspraxishaus konzipiert mit Operationssälen, Bettenhaus, Apotheke und anderen Infrastruktureinrichtungen für den medizinischen Bereich. Sie trägt einer neuen Gesundheitspolitik nach innovativen Versorgungseinrichtungen und zukunftsweisenden Behandlungsformen Rechnung.

Die Ärzte Kröber, Haak und Lindemann-Speerfeld betreiben gemeinsam die chirurgische Praxis im Gemeinschaftspraxishaus und haben zusammen mit den cappellerarchitekten nach einer durchgängigen, markanten Formensprache wie auch guter funktioneller Gestaltung für den Innenraumausbau ihrer Praxis gesucht. Die Anforderung an das Konzept war auch die Wiederverwendung einzelner vorhandener Praxismöbel und die Findung einer kostenbewussten Lösung. Als Gestaltungsidee steht ein räumliches Band, das den innenliegenden Wartebereiches mit Empfang und den Verkehrswegen gliedert, die einzelnen Bereiche zoniert und gleichzeitig ein gestalterisch spannungsvolles Ganzes schafft. Die innenarchitektonische Sprache integriert sich formal in die Architektur des Neubaus. Eine einheitliche Materialität, eine subtile Farbgebung und ein abgestimmte Lichtkonzept unterstreichen das Konzept wirkungsvoll.

Beschreibung der Besonderheiten

Das Band als "Raum im Raum"-Inszenierung mit unterschiedlichen Wand- und Deckenhöhen, Innen- und Aussenseiten, bietet vielfältige Perspektiven und schafft differenzierte Funktionsbereiche.

Ein trichterförmiger Teil der Bandfigur bildet die Eingangszone und ist eine räumliche Brücke zwischen Gemeinschaftsflur und Arztpraxis. Der Patient wird hier förmlich in einen Rahmen gestellt und hat einen bühnenähnlichen Auftritt, wenn er durch dieses Element die Praxis betritt. Der Wartebereich wiederum bietet drei unterschiedliche Situationen an, das Warten mit Unterhaltungswert, das ruhige Warten und ein Vorwartebereich.

Dem Warten mit Unterhaltungswert wird der größte Bereich zugeordnet. Hier findet man Zeitschriften, einen Screen für multimediale Unterhaltung und eine Spielzeugkiste für die Kleinen. Die gewählte Farbe grün dient hier der Aufmunterung und verleiht dem Innenraum einen erfrischenden Aspekt. Das zurückgezogene Warten ist ein kleiner Raum, der in puristischem Weiss gehalten ist und Ruhe und Stille suggeriert. Lichteffekte verleihen dem Raum in ein meditatives Ambiente. Das Vorwarten oder Zwischenwarten ist gedacht für das kurze Warten und ist in der Flurzone, vor den Funktionsbereichen verortet.

Bei den Wartebereichen wurde ein Detail ganz genau hinterfragt: Wie schlägt die Stuhllehne an die Wand? Reversible Bänder hinter den Stuhllehnen, die zum einen in die Wände integriert wurden oder zum anderen als hinterleuchtete Paneele auf der Wand sitzen, tragen dem Problem ausreichend Vorsorge.

Die Empfangszone bildet die Schnittstelle und ist Mittelpunkt zwischen Besucherzone, Funktionsräumen und Personalbereich. Sie teilt den Raum in einen öffentlichen und halblöffentlichen Bereich. Das hinter dem Tresen angelegte Backoffice ist nur für das Personal zugänglich. Lange Tresenleuchten als Mobile schaffen eine räumliche Begrenzung und sorgen zugleich mit ihrer dynamischen Anordnung für einen großen Anziehungseffekt.

Das Farbkonzept ist auf die einzelnen Funktionen und das architektonische Element des Bandes abgestimmt. Es dominieren drei Farben im öffentlichen Bereich: ein dunkles Grün für die Innenseiten, ein grauweiss für die Aussenseiten der Einbauten und ein helles Grün für die lange Leitwand vor den Behandlungsräumen und die Bepolsterung der im Raum befindlichen Sitzbank. Die Funktionsräume sind sachlich und reduziert in den Farben grau, weiß mit schwarzen Akzenten, Edelstahl-Chromelementen und langen Spiegeln gestaltet.

Das Lichtkonzept unterstreicht die Innenraumkonzeption. Neben einer Allgemeinbeleuchtung sind Effektbeleuchtungen mittels LED-Streifen indirekt und direkt vorhanden, die sowohl die Geometrie des Bandes unterstreichen als auch eine Raumstimmung vermitteln.

 Objektdetails

 
 
 
 

Schlagwortliste

Chirurgische Praxis, Saale-Klinik, Halle

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