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Porphyr
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Allgemeines zu Porphyr

Porphyr ist ein weit verbreiteter Sammelbegriff für verschiedene vulkanische Gesteine, die große, gut ausgebildete einzelne Kristalle in einer feinkörnigen Grundmasse besitzen.
Arten
Es wird allgemein zwischen quarzreichem und quarzarmem Porphyr unterschieden. Beim Erstgenannten finden sich Quarzkristalle als Einsprenglinge. Er wird daher auch als Quarzporphyr bezeichnet. Die heute gültige Bezeichnung ist Rhyolith. Quarzarme Porphyre können Quarz noch in der Grundmasse besitzen; er kann aber auch vollständig fehlen. Aufgrund der variablen chemischen Zusammensetzung fallen unter den Begriff des quarzarmen Porphyrs mehrere Gesteine, wie zum Beispiel Andesit, Trachyt oder Dazit. Auch Ignimbrite wurden früher als quarzarme Porphyre bezeichnet.
Verwendung
Porphyre dienen einerseits als Rohstoff für die Baustoffindustrie, insbesondere für die Schotter- und Splittherstellung. Andererseits sind sie auch ein begehrter Naturwerkstein. Vor allem poliert können sie sehr dekorativ wirken. Auch im Innenbereich finden Porphyre Verwendung, etwa als Arbeitsplatte in der Küche oder andere dekorative Anwendungen. Der Anwendung als Naturwerkstein sind jedoch meist enge Grenzen gesetzt, da aufgrund der raschen, oberflächennahen Abkühlung die meisten Porphyrvorkommen ein engmaschiges Netz von Abkühlungsklüften durchzieht und größere Werksteine daher nicht gewonnen werden können.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Porphyr aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.







