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Juramarmor
Jurakalkstein
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Produktserien (1 von insgesamt 1 Treffern)
Aus der Produktserie JUMA-Boden- und Wandplatten
JUMA
Hersteller (15 von insgesamt 26 Treffern)
Kipfenberger Str. 22
85137 Walting
Frauenberger Weg 1
91807 Solnhofen
Deching 3
94133 Röhrnbach
Havenweg 18
6101 AB Echt
96052 Bamberg
81200 Mazamet
37269 Eschwege
91799 Langenaltheim
55758 Sien
76530 Baden-Baden
48301 Nottuln
93343 Essing
12529 Schönefeld
70376 Stuttgart
91788 Pappenheim
Architekturobjekte (1 von insgesamt 1 Treffern)
Allgemeines zu Juramarmor
Jura-Marmor, auch Jura oder Jurakalk bzw. Jura-Kalkstein und Treuchtlinger Marmor genannt, ist der Handelsname eines hellgelben bis blaugrauen fossilreichen Kalksteins aus dem oberen Malm im Raum Eichstätt, Treuchtlingen und Petersbruch-Eckertshofen. Heute wird dieser Naturstein extensiv im Raum Titting und Kaldorf abgebaut.
Eigenschaften als Baustein
Jura-Kalkstein wird heute (2008) im großen Umfang als Baustein im Innenbereich und selten als Außenfassade verwendet.
Innenbereiche
Neben Werk-, Mauer- und Bausteine, wurde Jura-Kalkstein früher in herrschaftlichen Häusern auch für den dekorativen Innenausbau von klerikalaen und profanen Bauwerken benutzt. Es wurden Verblendungen, Waschtische, Treppengeländer und Skulpturen daraus hergestellt.
Mit Beginn der industriellen Revolution fand der maschinell bearbeitete Jura-Kalkstein Einzug in den „Baualltag“. Fensterbänke, Bodenbeläge und Wandverkleidungen wurden im großen Umfang hergestellt. Noch heute assoziieren viele Jura-Kalkstein als das typische Fensterbankmaterial der Nachkriegszeit.
Mittlerweile ist der in Deutschland etwas aus der Mode gekommene Jura-Kalkstein ein Gestein, das im Ausland durch seine Fossilien und mediterrane, warmtonige Optik immer beliebter geworden ist. Durch den üblicherweise geringen Anteil an tonigen Lagen, die nur in den Grenzen der einzelnen Gesteinsschichten auftreten, ist Jura-Kalkstein sehr gut für Fußbodenheizungen geeignet.
Außenbereiche
Für den Einsatz in Außenbereichen sind bestimmte Bruchlagen auszuwählen. Bei einer Außenverwendung können bei Jura-Kalkstein keine so genannte Imprägnierungen, Steinsiegel, Nanobeschichtungen verwendet werden, da sie i. d. R. die kapillare Leitfähigkeit zerstören und zu einer drastischen Verschlechterung der Frostbeständigkeit führen. Auf diese Tatsache wird mit einem ausdrücklichen Haftungsausschluss durch Fachfirmen hingewiesen. Abplatzungen treten nicht sofort auf, sondern meist erst nach drei bis fünf Jahren.
Bodenbeläge
Jura gelb ist nur bedingt frostfest. Das bedeutet, das die Unterkonstruktion beim Einbau eine große Rolle spielt. Terrassenplatten, die in Splitt verlegt werden, oder auf Anker freihängende Fassadenplatten frieren nicht auf. Sollte aber Jura-Kalkstein im Mörtelbett verlegt werden, ist an der Grenzfläche zum Mörtel generell mit Abplatzungen zu rechnen. Ursache hierfür ist die Alkalität des Mörtels, der an der Grenzfläche die (zwar geringe) Eisenbindung zerreißt.
Reinigung
Kalkstein, insbesondere der Jura-Kalkstein, ist gegenüber einer Reihe von Reinigungsmitteln und -verfahren empfindlich. Es ist deshalb besondere Sorgfalt geboten, um den Stein vor Beschädigungen zu bewahren. Absolut ungeeignet sind saure Reinigungsmittel, wie beispielsweise Essigreiniger, WC–Reiniger oder andere entkalkende Mittel, da sie den im Stein enthaltenen Kalk zersetzen. Hochalkalische Produkte, wie z. B. Grüne Seife oder professionelle Grundreiniger, die auf Natronlauge oder Kalilauge basieren, sind ebenfalls generell nicht zugelassen, weil sie die im Stein eingelagerten Bestandteile der Fossilien angreifen. Hochgradige Lösemittel, wie Benzin oder Terpentin entfernen unter Anderem die Pflegeschichten und können daher zu einer starken Aufhellung führen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Jura-Marmor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.









