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Juramarmor

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JUMA-Boden- und Wandplatten

Aus der Produktserie JUMA-Boden- und Wandplatten

JUMA

Marmorplatten für Wand und Boden im Innenbereich sowie Platten und Verblender für den Außenbereich. Glatt geschliffene und polierte oder strukturierte Oberflächen, die durch mit Strahlen, Bürsten, Trommeln oder Bossieren bearbeitet wurden. JUMA-Marmor ist lichtecht, atmungsaktiv und strapazierfähig.

  Hersteller (15 von insgesamt 26 Treffern)

 

Kipfenberger Str. 22

85137 Walting

Tel. +49 8465 950-0

info@juma.com

www.juma.com

Frauenberger Weg 1

91807 Solnhofen

Tel. +49 9145 602-0

info@stiegler.com

www.stiegler.com

Deching 3

94133 Röhrnbach

Tel. +49 8582 18-0

deching@bachl.de

www.bachl.de

Havenweg 18

6101 AB Echt

Tel. +31 475 417000

info@mo-b.nl

www.mo-b.nl

  Architekturobjekte (1 von insgesamt 1 Treffern)

 Allgemeines zu Juramarmor

Jura-Marmor, auch Jura oder Jurakalk bzw. Jura-Kalkstein und Treuchtlinger Marmor genannt, ist der Handelsname eines hellgelben bis blaugrauen fossilreichen Kalksteins aus dem oberen Malm im Raum Eichstätt, Treuchtlingen und Petersbruch-Eckertshofen. Heute wird dieser Naturstein extensiv im Raum Titting und Kaldorf abgebaut.

Eigenschaften als Baustein

Jura-Kalkstein wird heute (2008) im großen Umfang als Baustein im Innenbereich und selten als Außenfassade verwendet.

Innenbereiche

Neben Werk-, Mauer- und Bausteine, wurde Jura-Kalkstein früher in herrschaftlichen Häusern auch für den dekorativen Innenausbau von klerikalaen und profanen Bauwerken benutzt. Es wurden Verblendungen, Waschtische, Treppengeländer und Skulpturen daraus hergestellt.

Mit Beginn der industriellen Revolution fand der maschinell bearbeitete Jura-Kalkstein Einzug in den „Baualltag“. Fensterbänke, Bodenbeläge und Wandverkleidungen wurden im großen Umfang hergestellt. Noch heute assoziieren viele Jura-Kalkstein als das typische Fensterbankmaterial der Nachkriegszeit.

Mittlerweile ist der in Deutschland etwas aus der Mode gekommene Jura-Kalkstein ein Gestein, das im Ausland durch seine Fossilien und mediterrane, warmtonige Optik immer beliebter geworden ist. Durch den üblicherweise geringen Anteil an tonigen Lagen, die nur in den Grenzen der einzelnen Gesteinsschichten auftreten, ist Jura-Kalkstein sehr gut für Fußbodenheizungen geeignet.

Außenbereiche

Für den Einsatz in Außenbereichen sind bestimmte Bruchlagen auszuwählen. Bei einer Außenverwendung können bei Jura-Kalkstein keine so genannte Imprägnierungen, Steinsiegel, Nanobeschichtungen verwendet werden, da sie i. d. R. die kapillare Leitfähigkeit zerstören und zu einer drastischen Verschlechterung der Frostbeständigkeit führen. Auf diese Tatsache wird mit einem ausdrücklichen Haftungsausschluss durch Fachfirmen hingewiesen. Abplatzungen treten nicht sofort auf, sondern meist erst nach drei bis fünf Jahren.

Bodenbeläge

Jura gelb ist nur bedingt frostfest. Das bedeutet, das die Unterkonstruktion beim Einbau eine große Rolle spielt. Terrassenplatten, die in Splitt verlegt werden, oder auf Anker freihängende Fassadenplatten frieren nicht auf. Sollte aber Jura-Kalkstein im Mörtelbett verlegt werden, ist an der Grenzfläche zum Mörtel generell mit Abplatzungen zu rechnen. Ursache hierfür ist die Alkalität des Mörtels, der an der Grenzfläche die (zwar geringe) Eisenbindung zerreißt.

Reinigung

Kalkstein, insbesondere der Jura-Kalkstein, ist gegenüber einer Reihe von Reinigungsmitteln und -verfahren empfindlich. Es ist deshalb besondere Sorgfalt geboten, um den Stein vor Beschädigungen zu bewahren. Absolut ungeeignet sind saure Reinigungsmittel, wie beispielsweise Essigreiniger, WC–Reiniger oder andere entkalkende Mittel, da sie den im Stein enthaltenen Kalk zersetzen. Hochalkalische Produkte, wie z. B. Grüne Seife oder professionelle Grundreiniger, die auf Natronlauge oder Kalilauge basieren, sind ebenfalls generell nicht zugelassen, weil sie die im Stein eingelagerten Bestandteile der Fossilien angreifen. Hochgradige Lösemittel, wie Benzin oder Terpentin entfernen unter Anderem die Pflegeschichten und können daher zu einer starken Aufhellung führen.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Jura-Marmor aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.

 
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