Alles zu:
Dachdämmung
Dachbodendämmung
Musterkarten 0 Treffer
Produktserien (15 von insgesamt 41 Treffern)
Aus der Produktserie Multipor Mineraldämmplatte
Xella Deutschland
Aus der Produktserie Flachdach-Lösungen
VEDAG
Aus der Produktserie Flachdach-Lösungen
VEDAG
Aus der Produktserie Multipor Mineraldämmplatte
Xella Deutschland
Aus der Produktserie Dämmung
Monier Braas
Schaumglasschotter: Anwendungen im Hochbau
Aus der Produktserie Schaumglasschotter
GEOCELL Schaumglas
LINITHERM® Dämmsysteme: PUR/PIR-Dämmung für Dach, Decke, Wand und Boden
Aus der Produktserie LINITHERM® Dämmsysteme für Dach, Decke, Wand und Boden
Linzmeier Bauelemente
Aus der Produktserie DELTA®-Dachsysteme
Dörken
Aus der Produktserie JACKODUR® Wärmedämmplatten
JACKON Insulation
Aus der Produktserie puren Dämmsysteme
puren
Aus der Produktserie puren Dämmsysteme
puren
Aus der Produktserie Steildach- und Flachdach-Dämmsysteme
RECTICEL Dämmsysteme
Flachdachdämmung Therma Flachdach-Dämmplatten
Aus der Produktserie Dämmung im Gewerbe- und Industriebau
Kingspan Insulation
Gefälledachdämmsystem Therma TT
Aus der Produktserie Dämmung im Gewerbe- und Industriebau
Kingspan Insulation
Aus der Produktserie Steildach- und Flachdach-Dämmsysteme
RECTICEL Dämmsysteme
Hersteller (15 von insgesamt 141 Treffern)
Düsseldorfer Landstr. 395
47259 Duisburg
Geisfelder Str. 85-91
96050 Bamberg
Frankfurter Landstr. 2-4
61440 Oberursel
Talstr. 3
08606 Oelsnitz
Industriestr. 21
88499 Riedlingen
Wetterstr. 58
58313 Herdecke
Carl-Benz-Str. 8
33803 Steinhagen
Rengoldshauser Str. 4
88662 Überlingen
Fuggerstr. 15
49479 Ibbenbüren
Hagenauer Str. 42
65203 Wiesbaden
Am Kronberger Hang 4
65824 Schwalbach
Scharpenberger Str. 72-90
58256 Ennepetal
Freiheitstr. 11
40699 Erkrath
Ahornweg 1
06536 Berga
Korntaler Landstr. 63
70499 Stuttgart
Produkte (15 von insgesamt 805 Treffern)
Architekturobjekte (15 von insgesamt 22 Treffern)
Ausschreibungstexte (15 von insgesamt 319 Treffern)
Allgemeines zu Dachdämmung
Dachdämmung ist ein umfassender Begriff für die Dämmung von verschiedenen Arten von Dächern und für den Einbau der Dämmung in oder auf die Dachkonstruktion.
Die folgende Aufstellung soll einen Überblick geben:
Dämmung bei Steildächern
Grundsätzlich kann eine wirksame Wärmedämmung von Steildächern auf zwei Arten realisiert werden:
Dämmung der obersten Geschossdecke
Soll das Dachgeschoss nicht ausgebaut und als nicht bewohnter Lagerraum genutzt werden, bietet sich eine Dämmung der obersten Geschossdecke an. Der unbeheizte Luftraum kann bei dieser Konstruktion die Aufgabe eines thermischen Puffers zwischen oberstem beheizten Geschoss und Umgebungsluft übernehmen.
Dämmung der Dachschrägen
Zu unterscheiden sind hier fünf verschiedene Konstruktionsprinzipien:
- 1.
-
Dämmung über den Sparren: Der größte Vorteil dieser Konstruktion ist das Nichtvorhandensein von Wärmebrücken, wenn ein fugenfreies Dämmsystem zum Einsatz kommt. Die tragende Unterkonstruktion wird vor Witterungs- und Temperatureinflüssen geschützt und kann - bedingt durch die außenliegende Dämmung - als gestalterisches Element (Sichtbalken) in die innenarchitektonische Planung einbezogen werden. Eine konstruktive Besonderheit dieser Variante ist der diffizile Anschluss der Dampfbremsfolie im Traufbereich an den Ringanker.
- 2.
-
Dämmung zwischen und unter den Sparren: Bei Einsatz dieser Konstruktionsvariante ist darauf zu achten, dass ausreichende Sparrenhöhen von 16 bis 20 cm verwendet werden. Zwischen den beiden Dämmstoffebenen lässt sich problemlos eine Installationsebene einziehen. Die unter den Dachsparren liegende Dämmschicht sollte etwa ein Viertel der Gesamtdicke der Dämmung nicht überschreiten. Eine Dämmung zwischen und unter den Sparren erlaubt relativ große Dämmstoffdicken und kann zur Erreichung des „Niedrigenergiehaus-Standards“ eingeplant werden.
- 3.
-
Dämmung zwischen und über den Sparren: Falls die zur Verfügung stehende Sparrenhöhe zum Einbau der gewünschten Dämmstoffdicke nicht ausreicht, kann in Ergänzung zur Dämmung zwischen den Sparren eine ergänzende Dämmschicht über den Sparren ausgeführt werden. Der zur Verfügung stehende Dachraum wird bei Auswahl dieser Konstruktionsvariante nicht verringert.
- 4.
-
Dämmung zwischen den Sparren: Wird der Dämmstoff ausschließlich zwischen den Sparren eingebaut, ist ein Wärmebrückeneffekt der massiven Sparren zu berücksichtigen. Dem hohen Anteil an Fugenstellen (Dämmstoff-Sparrenanschluss) ist mit einer Vorspannung des Dämmstoffs zu begegnen. Falls beiderseitig der Sparren eine dichte Schalung vorhanden ist, kann auch ein einzublasender Dämmstoff eingesetzt werden.
- 5.
-
Außenliegende Dämmung: Eine außenliegende Dämmung kann auf einer massiven Dachkonstruktion eingesetzt werden, meist Leichtbeton mit Dicken von ca. 20 cm. Die Konstruktion ist im Wesentlichen vergleichbar mit einer Außenwanddämmung bei hinterlüfteter Fassade. Diese Konstruktion wird geplant zur Erfüllung verschärfter Anforderungen an Brand- und Schallschutz (z. B. bei Wohnhäusern in Flughafennähe).
Dämmung bei Flachdächern
Flachdächer lassen sich in zwei Konstruktionsprinzipien gliedern: einschalige oder nicht belüftete Dächer sowie Umkehrdächer und zweischalige oder belüftete Dächer:
- 1.
-
Dämmung bei nicht belüfteten Flachdächern:
Kennzeichen des nicht belüfteten Flachdachs ist die konstruktive Einheit von Dachhaut, Wärmedämmschicht und Dach-Tragkonstruktion. Die Dachabdichtung wird üblicherweise über der Wärmedämmschicht und Tragkonstruktion eingebaut und muss vor Temperatureinflüssen, bedingt durch extremen Außentemperaturwechsel und auftreffender Sonneneinstrahlung ausreichend geschützt werden (z.B. durch eine Kiesschüttung).
Die eingesetzten Dämmplatten müssen mindestens den Anforderungen der Baustoffklasse B2 entsprechen, und eine auf die spätere Dachbelastung abgestimmte Druckfestigkeit besitzen.
Ein Sonderfall des nicht belüfteten Flachdachs ist das sogenannte Umkehrdach, welches durch eine andere Schichtenreihenfolge den Schutz der Dachhaut durch die Wärmedämmung sichert. Die Wärmedämmung muss hier eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme vorweisen, da die Dämmung bei großen Niederschlagsmengen unterströmt werden. Der Vergrößerung des Wärmedurchgangs muss durch Berücksichtigung eines Parameters für die Unterströmung Rechnung getragen werden. Weiterhin ist die Dämmung gegen Aufschwimmen durch eine beschwerende Auflage zu sichern.
- 2.
-
Dämmung bei belüfteten Dächern:
Belüftete Dächer haben üblicherweise eine Unterkonstruktion aus Holz, relativ selten eine massive Unterkonstruktion aus Stahlbeton. Die Abfuhr der eindiffundierenden Feuchtigkeit an die Außenluft erfolgt über Strömungen in der Luftschicht zwischen Balkenlagen und zwischen Wärmedämmschicht und Unterspannbahn. Die Luftschicht steht über Ein- und Auslassöffnungen, welche am Dachrand angeordnet sind, mit der umgebenden Außenluft in Verbindung.
Der belüftete Hohlraum ist entweder durch rechnerischen Nachweis sicherzustellen oder durch Einhaltung der Vorgaben nach DIN 4108. Bei der Auswahl des Dämmstoffs sollte darauf geachtet werden, dass kein aufquellendes Material verwendet wird, so dass keine Querschnittsverengungen im belüfteten Hohlraum zu befürchten sind, Faserdämmstoffe sollten eine ausreichende mechanische Festigkeit haben, bzw. eine zusätzliche Abdeckung.





























































