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Betonkern-Aktivierung
Betonkernaktivierung
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Aus der Produktserie aquatherm® Flächenheizsysteme/Fußbodenheizung
aquatherm
Wavin Flächenheiz- und Kühlsysteme -> Tempower
Aus der Produktserie Flächenheiz- und Kühlsysteme
Wavin
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Innogration
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Biggen 5
57439 Attendorn
Industriestr. 20
49767 Twist
Cusanusstr. 45
54470 Bernkastel-Kues
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91058 Erlangen
Werner-von-Siemens-Str. 18
86405 Meitingen
Stockholmer Str. 1
29640 Schneverdingen
Krablerstr. 127
45326 Essen
Am Seerain 2
35232 Dautphetal
31860 Emmerthal
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REHAU Gebäudetechnik
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Allgemeines zu Betonkern-Aktivierung
Die Betonkernaktivierung nutzt die Fähigkeit massiver Decken und Wände innerhalb des Gebäudes, thermische Energie zu speichern und damit Räume zu heizen oder zu kühlen.
Sie wird häufig auch als Betonkerntemperierung bezeichnet und stellt eine kostengünstige Methode zur Abdeckung gewisser Kühl- und Heizgrundlasten dar.
Eingesetzt wird die Betonkernaktivierung als Bestandteil der modernen Architektur heute vor allem bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, Schulen, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Museen.
In die Betonbauteile (meist Decken, aber auch Pfeiler oder ggf. Wände) werden vorgefertigte Rohrsysteme innerhalb der Bewehrungslagen eingebaut. In den Rohren zirkuliert Wasser, das je nach Temperatur Wärme aus der Decke aufnimmt (Kühleffekt) oder an die Decke abgibt. (Heizen).
Kühlbetrieb
Vorteilhaft bei der Betonkernaktivierung ist vor allem der Kühlungseffekt im Sommer, so dass auf den Einbau einer teuren Klimaanlage mit hohem Energieverbrauch häufig ganz verzichtet werden kann, oder Gebäude in den Genuss einer sommerlichen Kühlung kommen, für die andere Kühltechniken üblicherweise nicht eingeplant werden (z. B. Schulen). Die tagsüber durch Sonne, Menschen und technische Anlagen entstehende Wärme wird nachts über den Kreislauf an das Erdreich, Grundwasser oder an die Außenluft abgegeben.
Heizbetrieb
Bei kalten Außentemperaturen wird durch das integrierte Rohrnetz Wärme mit niedrigem Temperaturniveau (z.B. Solarwärme, Erdreich über Wärmepumpe, Abwärme) zur Temperierung der Betonelemente genutzt. Der Bedarf an Heizenergie kann jedoch nur in Gebäuden mit geringem Wärmebedarf und nicht stark schwankenden Lasten allein durch die Betonkernaktivierung abgedeckt werden. Für den Restbedarf bzw. die Einzelraumregelung sind ggf. sekundäre Heizsysteme vorzusehen.
Planung
Die Betonkernaktivierung erfordert sowohl in der Planung als auch im Betrieb einen komplett anderen Ansatz als herkömmliche Anlagen. Deshalb ist auf die Planung, Dimensionierung sowie Regelung und Steuerung der Anlage besonderes Augenmerk zu richten.



























